immer extrem, wenn ich höre, dass Mediziner sagen, sie können bei Rheuma nichts machen - das wird
immer nur gesagt um das Buget zu schonen!
Liebe Florentine,
verzieh bite den Halbsatz vor der Anrede, aber das musste einfach so raus.
hat man Dich denn schon zu einem internistischen Rheumatologen überwiesen? Der hat auch meist, gerade wenn er einem Krankenhaus angegliedert ist, mehr Untersuchungsmöglichkeiten. Hier kann es allerdings sein, dass da schon ein paar Monate Wartezeit drin sind, aber die lohnen sich. Was sagen denn Deine Blutuntersuchungen, werden denn regelmäßig Laborwerte gemacht? Lass die dir bitte auch immer in Kopie geben, wie auch jeden Arztbrief, im Laufe einer chronischen Krankheit lernt man, dass eine eigene medizinische Dokumentation manchmal sehr hilfreich sein kann.
Ich persönlich scanne jedes Dokument auch ein, um auch alles beweisen zu könne, wenn ich mal zu einem anderen oder vertretenden Arzt muss. Und negative Erfahrungen mit Medizinern, Praxisschwestern, Therapeuten, Kliniken, Psychologen und dem restlichen Komplementärberufen haben hier schon viele gemacht - nur nicht entmutigen lassen sondern KÄMPFEN.
Auch mit Rheuma kann das Leben lebenswert sein - wenn man es lässt und versucht, den Blick auch mal selber ein wenig in andere Richtungen zu lenken. Jetzt blühen viele Blumen, pflück dir 5 verschiedene, schau sie Dir an, die Form, die farbe, die Stiele...und es war ein Scheiß-Frühjahr und das halbe Land soff ab...aber die Blumen blühen trotzdem. Ist eine gute Übung um sich selber mal ein wenig zu erden und zu entspannen.
Such Dir einen gescheiten Hausarzt, der dich ernst nimmt - das ist die halbe Miete.
Was hast Du an Medikamenten schon bekommen, was wirkte, was wirkte nicht, ebenso die Therapien, was hast Du schon für andere Krankheiten durchgemacht. Sowas , also Deine persönliche Krankheitsgeschichte in Stichpunkten kann für einen neuen Arzt.
Gib dich nicht auf - es ist leichter eine passende Therapie zu finden, als manchmal einen passenden Mann
Liebe Grüße aus Südostbayern,
Sosch