Weichteilenrheuma

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Florentine79, 8. Juni 2013.

  1. Florentine79

    Florentine79 Registrierter Benutzer

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    mit den schmerzen meine ich.Sorry,ich war ein bisschen undeutlich.
     
  2. Nachtigall

    Nachtigall Registrierter Benutzer

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    Meine Schmerzen sind erträglich, ich bin medikamentös gut eingestellt. Wenn's gar nicht geht, ruhe ich mich aus. Ansonsten schaue ich, dass ich mich ablenke, z. B. in der Arbeit hab ich keine Zeit, mich mit den Schmerzen zu beschäftigen, die kann ich teilweise ausblenden. Oder mit Dingen, die ich gern mache, kann ich mich auch ablenken. Immer drüber nachdenken zermürbt. Manchmal hänge ich tagelang durch, aber dann raffe ich mich wieder auf. Ich bin grundsätzlich ein sehr positiv und lebensbejahend eingestellter Mensch, deshalb bejahe ich erst mal alles, was kommt, stelle mich drauf ein, und dann erst schaue ich, was ich verbessern kann oder wie ich am besten mit dem Problem umgehe. Für mich war Rheuma usw. nur im ersten halben Jahr ein riesiges Schreckgespenst, das mein Leben bestimmte. Dann konnte ich es akzeptieren und als Begleiter sehen, auch wenn es mein Leben stark einschränkt.

    Manchmal passiert es schon durch eine Blockade oder mein kaputtes Knie, dass die Schmerzen sehr heftig werden, und ich denke mir, wenn man ständig starke Schmerzen hat, kann man ja gar nicht mehr klar denken, das zermürbt und belastet die Psyche natürlich sehr. Doch bisher gab es immer Wege, aus diesen akuten schlimmen Schmerzen wieder rauszukommen. Dafür sind dann die Schmerztherapeuten da, die Reha-Kliniken, Hilfsmittel usw.
     
  3. Florentine79

    Florentine79 Registrierter Benutzer

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    Hallo Nachtigall,
    Danke für deine Antwort.Was du schreibst ist bewundernswert.An diesem Punkt bin ich leider noch nicht angekommen,es als meinen Begleiter anzusehen.Ich glaube,ich ahne immer noch dem Wunder nach,es jrgendwann zu schaffen,fast alle Schmerzen hinter mir zu lassen.Ich weiss,in der Realität siehts anders aus.Aber ich habe Hoffnung und das gibt mir Kraft.Ich bin auch ein durchaus positiver Mensch.Vileicht würde mir das akzeptieren leichter fallen mit ärztlicher Hilfe.

    Es ist halt manchmal nicht ganz einfach,weil ich auch noch bis vor kurzem 100%gearbeitet habe.Ständig an meine Grenzen gekommen bin.Nicht nur mit Schmerzen kämpfe,sondern auch noch mit sehr starkem Schwindel und Erschöpfungszustand.Ausserstehende Menschen verstehen das einfach nicht:(:rolleyes:
     
  4. Soschn

    Soschn Dr. Hinkebein

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    Huhu Mädels und servus,

    ich muss nochmal was zu den befunden sagen bzw. zur Bürokratie unserer Probleme. ich hab einen Hunderter investiert und mir vor drei Jahren eine Drucker/Scanner/Fax/Kopierereinheit gekauft, mit einzelnen Tintenpatronen und vor allem, es gibt Patronen mit größeren Volumen. Es kommt ja ganz schön was zusammen.....

    Aber das gute ist - wichtige Papiere und Befunde, vor allem Arztbriefe, die ich mir immer aushändigen lasse, Laborwerte, Anträge etc- habe ich alles in einer sog. "Cloud", also meinem Onlinespeicher gesichert sowie auch auf Festplatte.

    Nicht nur, dass man schnell mal die letzten Befunde ausgedruckt hat, wenn man mal wieder zu einem "Fremdarzt/Therapeuten" muss oder zu einem, wo man längere Zeit nicht war, nein, auch bei einer Notfalleinweisung ins Krankenhaus ist über das Internet mir der Zugriff gewährt. Mein Passwort liegt versiegelt in einem Brief in unseren Unterlagen, falls mal was mit mir ist und der Lebensgefährte was sucht.

    Wir arbeiten alle mit PC und dieser lässt sich zur Organisation so wunderbar nutzen, ein System mit Ordnern und Unterordnern, wo man auch weiß, wo man was abspeichert, ein kostenloses Programm, das gleich auf PDF einscannt und wenns geht der Drucker kabellos in das Netzwerk daheim angebunden, es gibt sogar mittlerweile Druckersysteme, die man von jedem Internetpunkt der Welt bedienen kann und daheim kommen die Papiere raus.

    Nutzt das Internet und dien PC - ihr macht euch das Leben leichter, gerade wenn man Vordrucke für alles mögliche hat und dann nur noch das Datum, den Betreff und die Anschrift ändern muss.

    Gern helfe ich diesbezüglich weiter, gern kann ich auch Vordrucke hier rein stellen, wie etwa für die Medikamentenliste oder einen anerkannten Verlaufsbogen für die Schmerztherapie - wenn man mal zu nen anderen DOC muss und wenns die Vertretung ist - im Zeitalter der leider auf Krankenkasse bezogenen Drogen auf Medikamentenbasis braucht man dann auch nicht gleich wieder betteln und beim Urschleim anfangen.
    ich lasse übrigens meine komplette Medikamentenliste bei dem Quartalsbesprechungstermin mit dem Hausarzt von diesem stempeln und unterschreiben - so bin ich und auch er auf der sicheren Seite und wenn man doch mal einen Bereitschaftsdienst braucht ist das sehr, sehr hilfreich.

    Vielleicht sollte man hier auf der Plattform eine Möglichkeit schaffen, wo auch einzelne Dokumente, Lebens- Organisation-- und Arbeitshilfen für alle und von allen gesammelt werden.
    Wer einmal verzweifelt über einem Widerspruchsantrag gesessen ist und dann Hilfe bekommen hat, der weiss diese Erleichterung zu schätzen.

    Aber ich bin vom thema abgekommen, verzeiht einem alten Schwätzer,
    Florentine, ich hoffe, Dir geht es bei dem Wetter und der derzeitigen Hitze erträglich,
    selbstredend hoffe ich dies auch bei alle anderen


    Alles Liebe

    Sosch
    mit Hitze
     
  5. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    @hallo florentine

    zu deiner bemerkung was ist
    [
    QUOTE]so eine leichte costovertebrale Artrose Niveau X[/QUOTE]
    so habe ich diese aussage dazu gefunden:

    "Die gelenkigen Verbindungen zwischen dem Rippenkopf (Caput costae) und dem Wirbelkörper,
    auch Articulationes capitis costae genannt. Die gelenkigen Verbindungen zwischen dem Rippenhals
    (Collum costae) und den Querfortsätzen (Processus transversus), die Articulationes costotransversariae.

    Bei der dazugehörigen Arthrose handelt es sich um eine degenerative Gelenkerkrankung, die primär
    nichtentzündlich ist. Ursache dafür ist vor allem eine langjährige Überbelastung. Eine Arthrose zeichnet
    sich durch eine fortschreitende Veränderung der Knorpel- und Knochenstruktur aus, die schließlich zur Gelenkdeformierung führen kann."


    so dass es sich hier bei dir hier offensichtlich um die arthrose am brustwirbel TH 10 handelt.
    inwieweit hier rheuma vorliegt, müsste der arzt klären.
    vieleicht hilft dir diese erklärung ein wenig.

    sauri
     
  6. Florentine79

    Florentine79 Registrierter Benutzer

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    Hallo Sosch,ja da hattest du eine gute Idee.Ich weiss noch nicht so recht wie gut es für mich ist alles aufzuschreiben.Rückschläge sind nicht immer eifach.Kennst du dieses Gefühl auch,das du an manchen Tagen gar nicht willst das dich jemand fragt:wie gehts dir??Manchmal wii ich eifach keine Anworten äussern bei solchen die es nicht verstehen.
    Ich findes aber sehr gut,zu erfahren wie es andere so bewältgen:)
     
  7. Florentine79

    Florentine79 Registrierter Benutzer

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    so habe ich diese aussage dazu gefunden:

    "Die gelenkigen Verbindungen zwischen dem Rippenkopf (Caput costae) und dem Wirbelkörper,
    auch Articulationes capitis costae genannt. Die gelenkigen Verbindungen zwischen dem Rippenhals
    (Collum costae) und den Querfortsätzen (Processus transversus), die Articulationes costotransversariae.

    Bei der dazugehörigen Arthrose handelt es sich um eine degenerative Gelenkerkrankung, die primär
    nichtentzündlich ist. Ursache dafür ist vor allem eine langjährige Überbelastung. Eine Arthrose zeichnet
    sich durch eine fortschreitende Veränderung der Knorpel- und Knochenstruktur aus, die schließlich zur Gelenkdeformierung führen kann."


    so dass es sich hier bei dir hier offensichtlich um die arthrose am brustwirbel TH 10 handelt.
    inwieweit hier rheuma vorliegt, müsste der arzt klären.
    vieleicht hilft dir diese erklärung ein wenig.

    sauri
    [/QUOTE]


    Hallo Sauri,
    vielen Dank für deine ausführliche Antwort.Weisst du,das mit der Artrose hat mir keiner der ärzte gesagt,weil die denken,es ist eh nicht der ausschlagpunkt für meine Schmerzen:rolleyes:ich habe das selber auf der CD mit Text des Spitals gelesen die ich mit genommen habe.Nur leider ist das nicht alles.Ich habe Rheuma,hat mir ja selbst der Rheumataloge erklärt.sogennantes Weichteilenrheuma und das erklärt wohl warum ich alle paar Tage extrem verspannt bin in den Muskeln.Aber ich werde so bald als möglich einen anderen Hausarzt suchen.
    LG Florentine
     
  8. Soschn

    Soschn Dr. Hinkebein

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    Hay Florentine

    es gibt Tage, da stört mich die Fliege an der Wand und dann hab ich keinen Bock auf bestimmte andre Menschen. Das dann schon irgendwie pseudo-mitleidig-anbiedernde "Wie gehts Dir" oder " Alles ok bei Dir" "kann man dir helfen"... das nervt dann schon wie irre, vor allem wenn dann noch so Hilfeangebote kommen "Soll ich dich nach drinnen begleichten" Schaffst du des?", fuck, da muss ich manchmal schon arg schlucken. Obwohl ich immer wieder sage, dass ich schon um Hilfe bitte, wenns allein wirklich nicht geht (in den meisten Fällen will ich aber keine Hilfe, weil man dann noch ewig vollgeplappert wird).

    An manchen Tagen könnt man eigentlich nur noch schreien und mit allem nach jedem werfen!

    Aber ich beherrsche mich. Irgendwie. Ich zieh mich dann halt zurück. Es ist wohl so ne Wettergeschichte bzw. auch eine Sache der momentanen Schmerzen und Einschränkungen, die bestimmt, ob ich mit manch anderen klar komme und jede komische Äußerung verkrafte, ohne gleich spitzig zu werden. Versuche aber zu signalisieren - nur weil ich gehandycappet bin, bin ich ein mündiger, für sich frei entscheidender Mensch, der wie jeer andere auch manchmal seine Ruhe braucht.

    Und was das mit meiner medizinischen Dokumentation angeht:

    Ich nehme es mir heraus, dass ich ein mündiger und informierter Mensch bin Und als solcher habe ich das REcht, dass ich emine Dokumentation auch selber führe und meine Anliegen und Bedürfnisse auf eine Art mitteile, die für mich bequem ist und Zeit und vor allem Mühe spart. So faxe ich beim Hausarzt beispielsweise die Medikamentenbestellung und meine Apotheke holt die Rezepte ab und liefert mir meine Medikamente . Manchmal muss ich auch Vorschläge machen, wie beispielsweise für Verbandsmittel oder drauf bestehen, dass ich ein Hilfsmittel auf Rezept bekomme, zur Not muss ich dann bei manchen Ärzten beweisen, dass dies Hilfsmittel auch gelistet ist im Verordnungskatalog. nur manche Ärzte mögen keine informierten und mündigen Patienten und sind dann immer wieder erstaunt, wo man das fachwiussen herhat - wenn ich dann noch zu verstehen gebe, dass ich selber spezialisierte Pflegefachkraft bin - schwupps, wird auch das Verhalten dann teilweise anders.

    Deswegen ist einfach mein Tipp, dass an, wenn man schon chronisch krank ist, mehrfacherkrankt ist, dies dann auch deutlich macht, wenn manche über persönliche Grenzen treten, sei es im Verhalten, im fordern von Aufgaben, im anschaffen von Arbeit oder um fordern um irgendwelche Sachen im zwischenmenschlichen Bereich.
    Jeder sollte über seine Krankheit ausreichend informiert sein - und das auch zeigen!

    Grüße Sosch
     
  9. kaufnix

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    Servus Soschn,

    "Clouding" auf einem Server der NSA? :D

    Spaß beiseite. Grds. eine gute Idee alle wichtigen Dokumente - nicht nur ärztliche - in so einem System zu sichern. Weltweiter Zugriff und man braucht die Sachen nicht mehr permanent im Büro zu suchen :rolleyes:.

    Alles gut paßwortgeschützt, dann müsste es passen. Mal überlegen, hier auch mal tätig zu werden. :top:
     
  10. Florentine79

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    Hallo Sosch,
    Das verstehe ich gut!An manchen Tagen will man nichts gefrat werden,auch wenns alle nur gut meinen.Ich habe gerade eine heftie Migräne hinter mir!War da noch auch Arbeit als es anfing.Ständig diese Fragen,gehts dir besser,was ja gut gemeint war!Ich antwortete immer:andere Frage bitte:D
    Für andere ist es halt wirklich auch nicht eifach,das chronisch kranksein zu verstehen.da ist es schon wichtig mit jemand reden zu können,der genau weiss wie sich das anfühlt!
    LG Florentine
     
  11. Florentine79

    Florentine79 Registrierter Benutzer

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    Hallo zusammen:)
    Kann eigentlich jede Art von Rheuma mit Medis behandelt werden?Ich möchte das wissen weil ich Hausarzt wechsle und mir schon öfters Gedanken mache.Weil in letzter Zeit ist meine Gesundheit nicht so gut.Ständig Schmerzen und Erschöpfung.Meine Arbeitskollegen sehen es mir auch an.War die halbe Woche blass,litt an Rückenschmerzen und dann kam noch die Monatsblutung dazu.Die Migräne war nicht zu stoppen in drei Tagen.Ich muss dem Arzt jetzt dann Druck machen,
    LG Florentine
     
  12. Florentine79

    Florentine79 Registrierter Benutzer

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