Ja, liebe Sentens. Hanni und ich, wir hatten einen ganz besonderen Draht zueinander.
Hm, Katzen sind schon besondere Geschöpfe ...
Hanni besaß wohl eine auffallend intensive Art der Wahrnehmung, Mizi.
Interessant finde ich an Katzen, dass sie als sehr eigenwillig gelten und
besondere Sensoren besitzen sowie über einen ausgeprägten Instinkt verfügen.
Doch manchmal erscheint mir ihr Verhalten nahezu unheimlich ... : )
Hier streunt in der Nachbarschaft eine Katze rum.
Seit sie von meinem distanzierten Verhalten Kenntnis genommen hat, streunt sie nurmehr nachts im Garten rum.
Sie saß mal in meiner Nähe auf der Gartenmauer, sodass sich unsere Augen beinah auf gleicher Höhe begegneten,
ich hielt ca. 2 m Abstand zu ihr und wir blickten einander eine Weile in die Augen, dabei sprach ich kein Wort mir ihr
und dachte nur:
"Du solltest Dich besser nicht hier rumtreiben, ich tu' Dir nichts und Du sollst mir auch nichts tun!"
Danach entfernte ich mich wieder langsam und nachdenklich von ihr.
Es war, als würde sie irgendwie aufgrund meines Verhalten verstehen, was ich und wie ich es meine.
Seither geht sie tatsächlich auch zu mir auf Distanz - tagsüber, was ich als "Tierhaar-Allergikerin" sehr zu schätzen weiß.
Gerne sitzt sie auch mal auf dem Gartensockel beim Nachbar und blickt ruhig zu mir rüber und ich auch kurz zu ihr.
Doch nachts, wenn ich den Garten nicht betrete, streunt die weißfellige Katze hier rum,
wie man auf Videoaufzeichnungen sehen kann. Das ist schon okay so.
Sie lässt auf meinem Terrassen-Sitzplatz keine Spuren bzw. Haare zurück.
Wahrscheinlich meidet sie diesen ... : )
Sieht so aus als funktioniert unser stillschweigendes Übereinkommen, seit damals - an der Gartenmauer ... *fein*
Soweit zu meiner nachdenklichen Erfahrung mit einer herumstreunenden Katze.