Hallo Arielle, hallo Smanta,
ich habe auch 18 Tenderpoints positiv und ich habe für mich herausgefunden, was mir gut tut, und was nicht.
Ich bewege mich regelmäßig aber mäßig. Gehe z.B. täglich 30 - 60 Minuten spazieren in meinem Tempo, gehe ich nicht, gehts mir schlechter.
Ich walke 1 x die Woche für 15 - 30 Min., je nach Tagesform, ich erzwinge dabei nichts. Dann gehe ich zum Karate 1x die Woche und da ich immer zuviel trainiert habe, reduziere ich jetzt auf 30 min. und nächste Woche fange ich an 1x die Woche mit dem Funktionstraining (Trockengymnastik) bei der rheuma-Liga 45 Min.
Auch ich muss jeden Tag gegen meine Müdigkeit und den inneren Schweinehund gegenankämpfen und meistens gewinne ich. Lass ich mich gehen, habe ich selber Schuld, wenn ich mich vor schmerzen und Müdigkeit nicht rühren kann.
Damit ich gut einschlafe, nehme ich Alunapret (hochdosiertes Baldrian) aus der Apotheke), gehe jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett und stehe um 6.00 Uhr auf und schlafe mittags 1 Stunde. So erreiche ich eine gewisse Stabilität an Fitness, mit der ich klarkomme.
Morgen probiere ich einen Chiropraktiker aus, denn klassische Massagen vertrage ich auch überhaupt nicht, auch nach Jahren nicht - es wurde immer schlimmer - und ich brauche jemanden, der mich regelmäßig durchrenkt, das lindert meine Schmerzen ungemein.
Medikamente nehme ich bisher noch keine, will auch versuchen lange Zeit nur mit Naturheilmitteln und Homöopathie (über meinen HA) auszukommen.
Bei meiner Tochter (JPA) haben wir damit viel Erfolg, sie braucht keine Basismedis.
Man kann mit der Krankheit nur gut klarkommen, wenn man selber die Initiative ergreift. Meine Psychotherapie hilft mir auch sehr gut dabei und ich kann es wirklich jedem empfehlen. ich habe gelernt, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und durchzusetzen und mich an vielem zu erfreuen, was oft so nichtig erscheint aber unser Leben ausmacht!!
Liebe Grüße