Warmhalten bei Kälte trotz Energiekrise

Money Penny

Bekanntes Mitglied
Hallo, hab da Probleme mit dem Warmhalten in der Wohnung.
Bei dieser Jahreszeit hab ich echt fiese Probleme mit saukalten Füßen, Händen und Nase.
Haltet mich für sensibel, aber das war ich davor nie.
Diese kalten Körperteile schmerzen ganz furchtbar . Dadurch leide ich und versuche nun Tipps
dagegen zu finden. Dazu muß man noch wissen,dass unsere Mietwohnung sehr, sehr kalt von unten ist. Es ist keine Wohnung unter unserer. Also offen. Pfeifft schön und heftig der Ostwind durch.
Trage zwei Paar Socken und feste Schuhe.Einen Schal zum dicksten Outdoorpulli.
Dicke Fleecehose .
Habe neuerdings Handschuhe an (nervt sehr damit zu werkeln).
Wie ich die kalte Nase ( ja, lacht nur... Ich weiß....) warm halten kann, keine Ahnung.
Abends gibt es die dicke Lamahaardecke fürs TV.
Und mir ist trotzdem arktisch kalt, bei einer Raumtemperatur von 18 Grad.
Wenn es nicht solche Schmerzen geben würde,wär es mir egal.
Für nachts hab ich eine Heizdecke im Bett.
Bei Schlafzimmerthemperatur von 15 Grad. Meine Mieze schläft im Flur ,auf dem über zwei Meter hohen Kratzbaum.
Möchte nicht die Heizung höher drehen.



Bitte, um Vorschläge.
 
Wie hast du es denn die ganzen Jahre dort ausgehalten?

Ich hab auch Eisfüße abends, aber da reicht mir ne Wärmflasche, da stell ich die Füße drauf. Ich hab außerdem nen dicken Teppich vorm Sofa, weil unser Keller auch kalt ist untendrunter.
Und zur Heizung mach ich mir ab und zu den Ölradiator an, weil ichs 22° haben muss, damit ich nicht friere.

Soviel ich weiß, muss man Mietwohnungen wärmer als 18° heizen können. Und noch ists ja nicht frostig, also wirds in eurer Wohnung wohl noch kälter, wenn der richtige Winter kommt.
 
Ich würde mich mit dem Vermieter unterhalten, denn so kalt darf eine Wohnung eigentlich nicht sein.
Im Schlafzimmer 18° ist ja ok. Aber im Wohnraum wäre es für mich unzumutbar.

Deinen letzten Satz im Eröffnungposting verstehe ich allerdings nicht.
Möchte nicht die Heizung höher drehen.
Heißt das, es könnte wärmer werden, wenn du die Heizung höher drehen würdest?
 
MoneyPenny,

ich denke, mittelfristig wird da nur der Umzug in eine Wohnung helfen, die erheblich besser gedämmt ist und ggf. sogar mit erneuerbaren Energien geheizt werden kann.

Kurzfristig würde ich Lammfellpantoffeln/boots kaufen und in der Wohnung anziehen. Ich mag aus ethischen Gründen überhaupt kein Fell, aber meine Mutti hat das gleiche Problem wie Du und ist zudem sehr bewegungseingeschränkt, daher habe ich ihr solche Pantoffeln gekauft (Kostenpunkt knapp 70 Euro bei vamos). Mutti sagt, dass ihre Füße jetzt nicht mehr kalt sind. Ihre Wohnung liegt im EG, ist schlecht gedämmt und darunter befindet sich der ungeheizte Keller, also ähnliche Gegebenheiten wie bei Dir.

Sie dichtet mit Zugluftstoppern sämtliche Türritzen ab, durch die kalte Luft in die Wohnung zieht, nutzt Wärmflaschen und vor allem auch eine dicke Wolldecke aus Naturfasern, also Schurwolle, Kaschmir, Alpaka oder Ähnliches - das tust Du ja ebenfalls. Andere Fasern wärmen lange nicht so gut.

In Sachen Kleidung kann ich Dir nur das Zwiebelprinzip ans Herz legen. Trage nicht EINE Hose, sondern eine Thermoleggings und darüber dann eine wärmende Hose, ausserdem obenrum Unterhemd, Longsleeve, Pulli und Jacke. Über den Kopf kühlt man auch aus - daher zur Not einfach eine Wollmütze aufsetzen. Ist in der eigenen Wohnung komisch, aber besser als zu schnattern.

Ganz wichtig: Wärme Dich von innen! Das erreichst Du, indem Du wärmend isst - die TCM hat da viele gute Anregungen. Iss warm und suppig, also Suppen, Curries, morgens warmes Porridge, würze mit Curry, Zimt, Ingwer - insbesondere Zimt und Ingwer wirken sehr wärmend. Trinke viel heissen Tee, auch den kannst Du mit Ingwer noch weiter "aufheizen". Hier findest Du eine Tabelle, die Dir helfen kann: http://www.massage-senn.at/Massage-Senn/Chinanahrung_files/lebensmitteltabelle_essenz.pdf

Sehr wichtig ist der Start in den Tag mit einem wärmenden, suppig-saftigen Gericht. Also nix Brot mit Belag, sondern ein Porridge beispielsweise auf Basis von Mandel-, oder Hafermilch, Haferflocken glutenfrei, Mandeln, Hanfsamen, Leinsamen, mit Früchten und einem EL gutem Kokosöl (VCO), gewürzt mit Zimt, frisch geriebenem Ingwer und Kurkuma. Auch warmer Reis oder Gries wäre eine Möglichkeit, falls Du das verträgst.

Warm in den Tag starten sorgt dafür, dass der Körper keine Energie für die Verarbeitung der Nahrung aufbringen muss. Isst man dagegen Brot, Rohkost etc., so muss dafür viel Energie aufgewendet werden, die dann eben woanders fehlt. Nutze das!

Alles Gute für Dich
Banditensocke
 
Ich schwöre beim Zwiebellook auf Merino und Wolle.
Ein Wolltuch , Casheur oder Minirock aus Wolle bringt mir auch einiges.
Zu den guten Tips von Banditensocke.
Es gibt von Wala eine Kupfersalbe,die soll die Durchblutung bei kalten Füßen anregen.
Ich habe die vor dem Schlafengehen benutzt ( könnte ich Mal wieder machen :-)).
 
Und es gibt die fingerlosen mit Klappe. Wenn man nicht hantieren muss, Klappe zu und die Fingerspitzen werden wieder warm. Habe ich gestern noch bei Rewe´s Tschibo Shop gesehen.
Und ich trage gerne Jeggings und Leggings, aktuell mit Stulpen drüber (ok, gebe zu, ist voll retro, aber schön warm)
 
Wollsocken oder Thermostrumpfhose finde ich sehr angenehm. Auch Fleecejacke mit leichtem Fleece in der Wohnung ist angenehm wenn man friert. Unterhemd ist Pflicht bei mir. Da gibt es auch ganz flauschige. Und Rolli im Winter

Warmer feinschmeckender Tee ist auch nicht zu verachten.
Schals oder Capes sind auch schön zum einkuscheln auf der Couch. Es gibt auch Wolldecken mit Ärmel.
 
Ich habe vor kurzem einen Beitrag im Fernsehen gesehen, dort wurde (für die , die Möglichkeit haben), die Kellerdecke von unten gedämmt. Das überlege ich, hier im Haus umzusetzen. Ich mag nur momentan nicht meinen Mann dafür ansprechen.
 
Würde ich in einer Mietwohnung nicht machen, denn für das Geld kann ich auch heizen.
Gutes Dämmmaterial kostet richtig Geld.
Und Wenn untendrunter ein Torbogen ist, ists eigentlich garnicht machbar.
 
Super Tipps hier.
Klasse.
Habt herzlichen Dank.

Zuhause laufen wir nur mit den dicken Outdoorpullis von J.ck Wo.fsk.n rum.
Die richtig dicken.
Habe auch zwei paar Socken an und Wollschuhe.
Mir fehlen nur die Handschuhe( gestrickt am liebsten), mit den freien Fingerspitzen.
Die bekomme ich hoffentlich auf unserem Weihnachtsmarkt. Die Pulswärmer habe ich schon länger. Selbstgestrickt gekauft.
Hab auch diese Bein-Stulpen. Da gehe ich auch mit nach draussen. Mir egal, wem es nicht befällt.

mittelfristig wird da nur der Umzug in eine Wohnung helfen
Ja, stimmt. Sind hier nicht zu bekommen. Denn ich muss bei Muttern in der Nähe bleiben.
Wohne nur zwei Häuser weiter. Wir sind auch erst seit zwei Jahren in dieser Wohnung.


die Heizdecke nachts braucht auch Strom.
Ja, aber nur kurze Zeit ist die an. Denn nachts, ist die Schlafzimmerheizung aus.
Wir heizen nur zwei Räume. Also nur die, wo wir uns aufhalten. Küche wird alleine warm durch kochen.

Warm in den Tag starten
Ja, richtig. Hab ich echt fast vergessen.
Danke dir, für deinen ausführlichen Post.
 
Was ich nicht verstehe (und das ist nicht negativ gemeint). Bei 18/19 Grad im der Wohnung zieht man sich warme Sachen an, teilweise zwei paar Socken und Decke. Wenn es im Sommer/Frühjahr/Herbst draußen 18/19 Grad ist, friert man längst nicht so. Warum ist das so?
 
Das wurde gestern im Fernsehen erklärt. Weils mich nicht betrifft, hab ich nicht gut aufgepasst.
Aber wenns draußen bei 15° Sonne hat, ist eine Wärmequelle da, die man spürt und so empfindet. Auch ein Ofen im Raum strahlt Wärme aus und gibt uns ein besseres Wärmegefühl als eine Fußbodenheizung.
Bei 18° und Wind friert man trotz 18°, weil der Wind Kälte bedeutet.

Genauso spielt die Wandfarbe der Wohnung eine Rolle.
Weiße Wohnungen können sogar krank machen. Weil unsre Psyche gelernt hat, weiß bedeutet Eis und Schnee und Kälte.
Die Wände sollen den Farben der Natur nachempfunden werden. Müssen nich grell gestrichen sein, sondern zart orange-gelb lässt uns die Wohnung gleich 2° wärmer empfinden. Laut Studien seien sogar gefühlte 4° wärmer zu erreichen, was der Fachmann aber nicht bestätigen konnte.

Und außerdem wurde in einer anderen Sendung noch gesagt, dass man bei 18° viel leichter Infekte bekommt und krank wird.
Nachts ists ok, da fährt der Körper runter, aber tagsüber ists zu wenig.

Wieso riskiert man durch Nichtheizen krank zu werden, wenn eigentlich keine Notwendigkeit dazu besteht? Wir haben keinen Notstand. Wir haben auch genügend Energie. Niemand muss frieren und dadurch krank werden, solange für alles andere Geld da ist, denn Daunenjacken, Lammfellschuhe, Lamadecken kosten soviel, dass ich auch heizen kann. Und wenn mein Körper morgens durch den Hashi 35,3° hat, wird er durch Klamotten auch nicht wärmer.

Ein Lebensgrundsatz ist eigentlich, man soll nicht hungern und frieren. Viele Dinge braucht man nicht zum Leben, aber ein gesundes Zuhause und genügend Nahrung. Ich bin meinem Körper schuldig, auf ihn zu achten. Und eine kalte Wohnung ist meiner Gesundheit nicht zuträglich.
Mir reicht mein Rheuma und was ich sonst noch so mit mir rumschleppe, und das braucht angenehme Wärme.
 
Genauso spielt die Wandfarbe der Wohnung eine Rolle.
Weiße Wohnungen können sogar krank machen. Weil unsre Psyche gelernt hat, weiß bedeutet Eis und Schnee und Kälte.
Die Wände sollen den Farben der Natur nachempfunden werden. Müssen nich grell gestrichen sein, sondern zart orange-gelb lässt uns die Wohnung gleich 2° wärmer empfinden. Laut Studien seien sogar gefühlte 4° wärmer zu erreichen, was der Fachmann aber nicht bestätigen konnte..

Das ist etwas, das mich schon immer verwundert hat - diese Fixierung auf weiße Wände, auch seitens der Vermieter. Ich streiche meine Wände in einem warmen, zarten, hellen Gelb. Selbst an trüben Tagen haben die Räume so eine Wärme und Sonnigkeit.
 
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