Aletheia26
Neues Mitglied
Hallo,
ich hoffe, ich bin hier richtig, bin neu hier. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen, es wird leider ein längerer Post.
Ich (w) bin vor circa vier Jahren (mit 22, heute fast 26) von „sportlich, aktiv, Studium und Job“ zu meinem jetzigen Zustand gekommen.
Es gab bei mir mit 16 schon mal den Verdacht auf entzündliches Rheuma (liegt in der Familie, meine Mutter hat u.a. Colitis Ulcerosa und Morbus Bechterew), aber ich hatte dann jahrelang Pause von den (damals leichten) Schmerzen.
Ich habe Schmerzen wechselnd in allen Gelenken, ständig Rötungen und leichte Schwellungen in Fingern und Füßen, Rückenschmerzen in der Brustwirbelsäule und im unteren Rücken sowie den Achillessehnen, morgens und abends ist es besonders schlimm. Dazu kommen eine extreme Müdigkeit und ich werde oft krank. Eine einfache Erkältung war früher, heute kommt direkt die Bronchitis oben drauf und ich brauche ewig, um gesund zu werden.
Regelmäßig Sport machen wie früher, das geht nicht, ich versuche aktuell, einen 8 Stunden Vollzeitjob, Arbeitsweg, Haushalt und private Beziehungen zu jonglieren und (vielleicht kennt das jemand) es gelingt mir kaum. Bewegung hilft gegen die Schmerzen im unteren Rücken, wenn ich aber zB spazieren gehe, schmerzen danach die anderen Gelenke und ich bin meistens erschöpft.
Ich bin bei einer Rheumatologin und war in einer Rheumaklinik, letztere versuchte es auf die Verdachtsdiagnose CFS/Fibro zu schieben, was meine Fachärztin nicht unterstützt, Rheuma sei es jedenfalls aber auch nicht, das wäre ja eine gute Nachricht.
Manchmal ist hier und da ein Laborwert leicht erhöht und es sind leichte Entzündungen in den Kapillargefäßen sichtbar. MRT und Röntgen unauffällig, allerdings verformen sich meine Finger leicht, was von den Ärzten ignoriert wird.
NSAR helfen stundenweise, vertrage ich aber schlecht.
Rückenübungen und ein bisschen Schmerzmittel einnehmen reichen aber nicht aus, um meinen Tag so zu schaffen, wie es nötig wäre. Wie gesagt, nichts gegen euch ältere Forenmitglieder, aber ich bin Mitte 20 und die meisten Leute, die doppelt so alt sind wie ich, sind fitter und können ihren Hobbys neben der Arbeit nachgehen.
Hat jemand eine ähnliche Odyssee hinter sich? Ich will nicht zum nächsten Facharzt gehen und irgendwann als Hypochonder abgestempelt werden, und ich hab auch genug Ratschläge zur Ernährungsumstellung von ambitionierten Physiotherapeuten bekommen. Ich habe eine Menge Hobbys und meinen ursprünglichen Berufswunsch für den Zustand aufgegeben, bin mit meinem Latein am Ende und möchte einfach eine Lösung finden.
ich hoffe, ich bin hier richtig, bin neu hier. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen, es wird leider ein längerer Post.
Ich (w) bin vor circa vier Jahren (mit 22, heute fast 26) von „sportlich, aktiv, Studium und Job“ zu meinem jetzigen Zustand gekommen.
Es gab bei mir mit 16 schon mal den Verdacht auf entzündliches Rheuma (liegt in der Familie, meine Mutter hat u.a. Colitis Ulcerosa und Morbus Bechterew), aber ich hatte dann jahrelang Pause von den (damals leichten) Schmerzen.
Ich habe Schmerzen wechselnd in allen Gelenken, ständig Rötungen und leichte Schwellungen in Fingern und Füßen, Rückenschmerzen in der Brustwirbelsäule und im unteren Rücken sowie den Achillessehnen, morgens und abends ist es besonders schlimm. Dazu kommen eine extreme Müdigkeit und ich werde oft krank. Eine einfache Erkältung war früher, heute kommt direkt die Bronchitis oben drauf und ich brauche ewig, um gesund zu werden.
Regelmäßig Sport machen wie früher, das geht nicht, ich versuche aktuell, einen 8 Stunden Vollzeitjob, Arbeitsweg, Haushalt und private Beziehungen zu jonglieren und (vielleicht kennt das jemand) es gelingt mir kaum. Bewegung hilft gegen die Schmerzen im unteren Rücken, wenn ich aber zB spazieren gehe, schmerzen danach die anderen Gelenke und ich bin meistens erschöpft.
Ich bin bei einer Rheumatologin und war in einer Rheumaklinik, letztere versuchte es auf die Verdachtsdiagnose CFS/Fibro zu schieben, was meine Fachärztin nicht unterstützt, Rheuma sei es jedenfalls aber auch nicht, das wäre ja eine gute Nachricht.
Manchmal ist hier und da ein Laborwert leicht erhöht und es sind leichte Entzündungen in den Kapillargefäßen sichtbar. MRT und Röntgen unauffällig, allerdings verformen sich meine Finger leicht, was von den Ärzten ignoriert wird.
NSAR helfen stundenweise, vertrage ich aber schlecht.
Rückenübungen und ein bisschen Schmerzmittel einnehmen reichen aber nicht aus, um meinen Tag so zu schaffen, wie es nötig wäre. Wie gesagt, nichts gegen euch ältere Forenmitglieder, aber ich bin Mitte 20 und die meisten Leute, die doppelt so alt sind wie ich, sind fitter und können ihren Hobbys neben der Arbeit nachgehen.
Hat jemand eine ähnliche Odyssee hinter sich? Ich will nicht zum nächsten Facharzt gehen und irgendwann als Hypochonder abgestempelt werden, und ich hab auch genug Ratschläge zur Ernährungsumstellung von ambitionierten Physiotherapeuten bekommen. Ich habe eine Menge Hobbys und meinen ursprünglichen Berufswunsch für den Zustand aufgegeben, bin mit meinem Latein am Ende und möchte einfach eine Lösung finden.
Hab direkt mal meinen Avatar geändert
er ist ein kauziger schläfriger Opi, dem man praktisch beim Denken zugucken kann- aber soooo liebenswert 

