Wanderschmerzen?

Hi,
Borreliose hat ein Mensch in meiner Familie auch.
Nur,das geht nicht in 3 Tagen hin und her.

Biba
Gitta
 
Bitte um dringende Information

Hallo Lagune,

bei meiner Borreliose handelt es sich lt. meinem behandelnden Prof. um eine "ausgeheilte" Form. Lt. ihm sind entsprechend viele
Abwehrstoffe von meinem Körper gebildet worden, was auf eine -angeblich- bereits länger zurück liegende Borr. hin deutet.
So ganz kann ich das aber nicht glauben, da meine Wanderschmerzen nach wie vor bestehen und es sonst keine wirkliche med. Erklärung
dafür gibt. -Ich denke, es ist zum heutigen Zeitpunkt noch gar nicht richtig erforscht was diese Mistviecher eben auch schon im Körper
veranlasst haben können...! Zumal man ja derzeit das insgesamt recht dunkle Thema Borreliose von allen Seiten und zum Teil sehr kritisch
in der Presse geschildert bekommt. Kürzlich war wieder ein 1-stündiger Bericht im Fernsehen, wo sich alle beteiligten Ärzte immer wieder in
der Sache widersprochen haben. Was/ Wem soll man da noch glauben?
Behandlung möchte ich keine, zumal -wenn der Arzt sagt daß es ausgeheilt ist- die Kasse dann die Behandlung wohl auch nicht zahlen würde.

Mein Vater ist ebenfalls leidgeplagter Borr.-Patient, er hat aber die noch "aktive" Form von Borrellien im Körper nachgewiesen. Er hatte bei einem
heftigen Schub (alle Gelenke an beiden Händen und Knien waren total geschwollen) dann die Antibiotika-Infusions-Therapie gemacht. Ergo: Nach
einer Woche mußte er abbrechen, da sich bei ihm anfing die Haut abzulösen...! Die Schmerzen und Schwellungen jedoch sind noch 3 Monate
geblieben, bevor es wieder besser wurde. Seitdem hat er -wie ich auch- wandernde Schmerzen an sämtlichen Gelenken, heute hier und Morgen dort.
Mal mehr, mal weniger heftig. IBUProfen und sonstige Schmerzmittel sind unsere ständigen Begleiter und machen das Ganze wenigestens -einigermaßen-
erträglich.

Gruß
Martin




Hallo lieber Martin
wie geht es nun deinem Vater? Ich stehe kurz vor einer intensiven Antibiotikabehandlung. Kurz zu mir: ich bin 48 und habe von Kind an reißende brennende stechende Schmerzen. Seit vier Jahren wütet es aber arg in mir und nimmt drastisch zu. Habe lt Untersuchungen keine Borrelien. Erste Sehnenscheidenentzündung mit 15! Dann bis dato Entzündungen an Lunge, Zehennägel, Handnägel, Nebenhöhlen, knie bds, carpaltunnel OP bds, Bänderrisse Knöchel 3 in 4 jahren, bursitis mittlere auf Hüften, Ellbogen, Schultern. SehnenEntzündungen auf Fußballen (morton neurom). Tinnitus. Sogenannte grippale Infekte mit hohem fieber, linke Seite Gesicht geschwollen mit DoppelBilder. Nun schon KonzentrationSchwierigkeiten, ebenso mit Orientierung. In MenoPause seit ich 37 bin
alles unerklärlich für Ärzte. Aber Mutter Vater hatten Borrelien FSME, Geschwister hatten 1965 HirnhautEntzündung
Nun fand ich endlich zu einem Arzt, der sagt, ich hätte seit Kindheit an Borrelien mit Co Infektionen.
Aber es herrscht die Meinung unter Ärzten, dass Augsburg nur Geldmacherei sei. Dein Vater ist für mich DIE Bestätigung, dass diese Schmerzen von Borrelien kommen. Bitte wie ging die Krankengeschichte bei Dir und Deinem Vater weiter?

Mir hilft am besten xefo 8-16 mg Infusion und parallel dazu Physiotherapie. Das bietet eine PrivatKlinik an. Danach bewege ich mich wieder wie ein junges Mädchen. Aber die Schübe kommen in immer kürzeren Abständen. Leider schieben mich alle in die psycho-Lade.

Liebe Grüße aus Kärnten, Marlies
 
Zuletzt bearbeitet:
@Marlies
wie ist dein Arzt darauf gekommen, dass du seit der Kindheit eine Borrelien Inektion hattest? Sieht man das überhaupt noch im Borreliosetest?

Die "Wanderschmerzen" kommen mir auch verdammt bekannt vor. Letztes Jahr hatte ich nur an meiner rechten Hand Probleme. Nach der Cortisontherapie war ich frei von Medis, hatte aber die erwähnten Wanderschmerzen. Dieses Jahr kamen einige Gelenke mehr hinzu, wenn der Schub nachlässt, bleiben aber jedoch auch diese Wanderschmerzen zurück (quasi in all den Gelenken und Stellen, wo im Schub betroffen waren). Eine Erklärung hierfür hab ich seitens der Ärzte auch noch nicht bekommen
 
Wanderschmerzen

hallo.
laut Laborbefund sind Yersinia enterocolitica positiv. Dies stellte ein Labor in Wien fest. Weiters wurde in Augsburg der Cd57+/Cd3- Test gemacht. Ergebnis: 49 - (Normalbereich 100-360 Z.), das heißt Nk-Zellen stark deprimiert. Das deutet laut Augsburg auf einen chornisch-entzündlichen Prozess im Körper hin, zB Infektion mit Borrelia burgdorferi oder Chlamydia pneumonaiae. Weitere Laborfeststellung Wien: Differentialblutbild: Eo 11 / 9.8+ (Normalbereich bis 5 bei (bis 0.5 G/l)
Brucella-AK negativ
CRP quant. 0.10 (Normalbereich 0.5)
Borrelia-IbB und Borrelia-IGG-AK negativ

Aufgrund meiner jahrzehntelangen Beschwerden und Symptome wurde mir von einem Borreliose-Spezialisten gesagt, ich hätte von klein auf Borrelien sowie Co-Infektionen. Weitere Laborwerte sind aktuell noch ausständig (Chlamydien, Babesiose, Bartonella, Mycoplasma, Ehrlichien.

Ich stehe nun vor der Entscheidung, eine AB-Kur zu machen ... schau ma mal ...
freundliche Grüße
Marlies
 
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