Wegen der STIR-Frequenz: Auf Seite 2 hat Resi Ratlos einen Link gepostet, dass die ausreichend sind und KM nicht unbedingt notwendig ist. Dass keine gemacht wurde, weiß ich, weil ich den Bericht vom Radiologen habe und da die verwendeten Frequenzen aufgeführt sind.
Diclo habe ich längst probiert, nicht nur wegen dem Rücken. Es hilft, schlägt mir aber auf den Magen. Momentan nehme ich 3x täglich Ibu 600, das hilft auch, es geht mir besser damit, so lange die Wirkung anhält und das tut sie pro Tablette ca. 4-5 Stunden. Nur ist die Nacht damit nicht abgedeckt und das ich morgens ca. 1 1/2 Stunden brauche, bis ich mich richtig bewegen kann. Im Durchschnitt. Ich hatte in letzter Zeit öfter Tage, da hat es bis zu 4 Stunden gedauert. Das geht so nicht, ich habe 4 Kinder zwischen 4 und 10 Jahren, einen Hund und einen Mann, der fast nie zu Hause ist.
Ich habe für den Rücken schon Fango, Massagen, Rückenschule, Diclo gehabt und eingerenkt oder wie auch immer man das nennt, wurde ich auch schon. Es gab Zeiten, da ging es besser und Zeiten, da war´s schlimm, da bin ich dann zum Arzt.
Ich bin bestimmt nicht wehleidig oder zimperlich, aber meine Leidensfähigkeit ist ehrlich gesagt, etwas erschöpft.
Ich habe nicht nur Schmerzen im Rücken, die sind halt dauernd da, sondern auch das da dauernd noch was anderes ist. Ich kann ja mal auflisten, was da in den letzten Jahren zusammengekommen ist.
1995: Entzündung im rechten Knie, Coritsoninjektion
1996: Entzündung im rechten Knie, Cortisoninjektion
2001: Sehnenscheidenentzündung rechte Hand/Arm, 3 Wochen Gips und Diclo
2002: Entzündung linke Schulter, Cortisoninjektion
2005: beide Knie entzündet, Diclo
2005/2006: Rückenschmerzen zum ersten Mal massiv, wegen Schwangerschaft nur Fango und Massagen
2008: Rückenschmerzen, Arzt schreibt eine Packung Diclo auf und meint, wenn es nicht weg geht, soll ich wieder kommen, wenn die Packung leer ist. Da es halbwegs geholfen hat, bin ich nicht wieder zum Arzt, hatte auch mit 3 Kleinkindern genug zu tun
2007: Hashimoto festgestellt
2008: Entzündung im rechten Knie, Diclo
2009: Synovektomie rechtes Knie
ab 2009: dauerhafte Rückenschmerzen, mal mehr, mal weniger, besonders schlimm nachts und morgens, ich habe unsere Matratze in Verdacht, obwohl erst 2 Jahre alt
2010: Entzündung rechte Schulter, Cortisoninjektion, Diclo
2010/2011: rätselhafte Hüftschmerzen, ich kann nicht laufen, nicht liegen, nicht sitzen, bin aber schwanger, also kann man nicht viel machen und sowieso ist die Schwangerschaft an allem schuld
2011: Entzündung linke Ferse, ich soll kühlen, Voltaren drauf schmieren, Diclo nehmen und Geduld haben, kann lange dauern (tut es auch)
2012: Entzündung rechte Schulter, Diclo
2014: brutale Rückenschmerzen, Arzt renkt mich ein, hilft nicht, ich nehme Ibu und versuche es mit Wärme und Gymnastik, ich habe immer mehr die Matratze in Verdacht, weil es gegen morgen unerträglich ist und im Tagesverlauf besser wird, ich bin zunehmend steif morgens und mein Mann lacht sich halbtot, wenn ich wie eine Oma aus dem Bett krieche und ins Bad schleiche
2014: Schmerzen in den Endgelenken der Mittel- und Zeigefinger, Arzt sagt, es ist
Heberdenarthrose, es gibt mal wieder Diclo
Februar 2015: beide Knie entzündet, mit Kühlen und Ibu in den Griff bekommen
Mai 2015: wir kaufen eine neue Matratze, aber an meinen Rückenschmerzen ändert sich genau gar nichts, außerdem schmerzt seither das Endgelenk im kleinen linken Finger
Juni 2015: Entzündung im linken Ellenbogen (ich bin Rechtshänder)
August 2015: Entzündung rechte Schulter, außerdem fange ich nachts an, aufzustehen, weil ich nicht mehr liegen kann
im Oktober 2015 muss ich mir den Bandscheibenvorfall zugezogen haben, da hatte ich tatsächlich auf einmal Rückenschmerzen nach der Gartenarbeit, die bis ins linke Bein ausgestrahlt haben, das ging aber im Verlauf der nächsten Monate wieder weg
Januar 2016: die Rückschmerzen nehmen zu, gehen gar nicht mehr weg, verschlimmern sich mittlerweile auch beim Sitzen oder wenn ich länger stehe; das Endgelenk vom kleinen linken Finger ist angeschwollen
Februar 2016: Besuch beim Arzt, der Rest steht hier, bis auf meine zunehmenden Fersenschmerzen (da ich das Gefühl mittlerweile kenne, gehe ich von einer Entzündung aus)
Dass kein Arzt hier irgendeinen Zusammenhang hergestellt hat, wundert mich nicht, hab ich selber nicht. Und außerdem habe ich durch etliche Umzüge praktisch alle 2-3 Jahre den Hausarzt wechseln müssen. Auch meine neue Hausärztin kennt mich bisher nur von 2 Besuchen, einmal zum "Antritt", damit ich meine Schilddrüsenhormone bekomme und dann wegen den Rückenschmerzen. Vielleicht jammere ich auch einfach zu wenig beim Arzt???
Ich komme mir hier schon echt blöd vor.
Mir ist klar, dass Rückenschmerzen ungefähr 1000 Ursachen haben und es nicht MB sein muss (und vermutlich auch nicht ist).
Da 2 unserer Kinder Psoriasisarthritis haben und ich früher Schuppenflechte auf dem Kopf hatte, die aber im Zuge der Schwangerschaften verschwunden ist, denke ich mittlerweile eher in Richtung PSA. Ich wusste nur nicht, dass man da auch "Rücken" haben kann, unsere Kinder sind nur an den peripheren Gelenken betroffen.
Oder alles nur blöder Zufall?
Ich glaube, mein Hauptproblem zur Zeit ist, dass meine Schmerztoleranzgrenze derzeit täglich überschritten wird und ich einfach unglaublich müde bin und deswegen leider auch sehr gereizt. Darunter leidet die Familie, das ist einfach ein Teufelskreis.
Danke, falls sich jemand bis zum Ende durchgekämpft hat!