Hallo Monalie,
zur Aussage der Diagnose im KH,
ich wünsche Dir einen guten Doc und eine schnell Hilfe.
Ist meine PN nicht angekommen?
Psychische Störungen mit dem Leitsymptom Schmerz stellen für viele Ärzte, auch Schmerztherapeuten, eine diagnostische Restkategorie dar. Die Diagnose somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) wird häufig erst nach mehrjähriger Krankheitsdauer und multiplen diagnostischen Abklärungen, teilweise auch iatrogenen Schädigungen gestellt. Eine genauere Kenntnis des gegenwärtigen Wissensstandes kann Chronifizierung verhindern. Es wird ein Überblick über das klinische Erscheinungsbild und die Diagnostik der somatoformen Schmerzstörung, der Differenzialdiagnose zu anderen chronischen Schmerzerkrankungen sowie wirksamen Therapieansätzen gegeben.
Schlüsselwörter:
Somatoforme Schmerzstörung, somatoforme Störung, Kindheitsbelastungsfaktor, sexueller Missbrauch, körperliche Misshandlung
Definition
Bei der somatoformen Schmerzstörung handelt es sich um ein chronisches Syndrom von mehrjähriger Dauer mit vielfältigen, immer wiederkehrenden körperlichen Beschwerden, verbunden mit starken, als sehr quälend empfundenen Schmerzen. Charakteristischerweise findet sich für die Beschwerden kein zugrunde liegender körperlicher Befund oder Prozess welcher die Symptomatik hinreichend erklären könnte. Häufig besteht eine lange medizinische Vorgeschichte mit einer großen Anzahl behandelnder Ärzte und Therapien.
Ursachen
Bei somatoformen Störungen liegt meist ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher ursächlicher Faktoren vor. Aus Sicht der Psychoanalyse liegt eine Ausbildung körperlicher Symptome durch unbewusste Konflikte zugrunde. Nach lerntheoretischen Modellen spielt ein erlernter, sich wiederholender und jedes Mal verstärkender Kreislauf eine Rolle. Bestimmte Vorraussetzungen scheinen das Auftreten somatoformer Störungen zu fördern:
-selbstunsichere Persönlichkeitsstruktur
-keine Fähigkeit Gefühle auszudrücken
-Mehrfachbelastung
-Identifikation mit den Beschwerden von Bezugspersonen.
Symptome
Die vorherrschende Beschwerde ist ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz, der durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann. Er tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Belastungen auf, die schwerwiegend genug sein sollten, um als entscheidende ursächliche Faktoren gelten zu können. Es wird von einer anhaltenden Störung gesprochen, wenn die Symptome länger als sechs Monate bestehen.
Diagnostik
Für die Diagnose der somatoformen Störungen ist ein Auftreten vielfältiger unterschiedlicher körperlicher Symptome in verschiedenen Organsystemen über einen längeren Zeitraum von Bedeutung. Es ist oftmals nicht einfach die Diagnose von einer körperlichen Erkrankung abzugrenzen. Wichtig ist der fehlende, die Symptomatik rechtfertigende körperliche Befund. Somit spielt neben der Psychoanamnese die körperliche Untersuchung eine wesentliche Rolle, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme apparativer diagnostischer Möglichkeiten.
Auswirkungen
Die somatoforme Schmerzstörung ist meist ein chronisch verlaufendes Beschwerdebild, es kann zur Abhängigkeit oder Missbrauch von Substanzen wie Medikamenten oder Alkohol führen sowie durch soziale Isolation zu Depression bis hin zum Selbstmord kommen.
Therapie
Die Therapie muß auf den Einzelfall ausgerichtet sein. Die größte Rolle unter den therapeutischen Möglichkeiten spielt die Psychotherapie im Sinne einer Verhaltenstherapie. Das Ziel ist es dem Patient beim Verständnis der psychischen Ursachen zu helfen und so die Folgen im sozialen Bereich für den Patienten gering zu halten. Weitere Ziele sind die Reduktion von Medikamenteneinnahme und ein geringeres Nutzen medizinischer Einrichtungen um die Unabhängigkeit des Patienten zu fördern.
Prophylaxe
Rechtzeitiges Erkennen psychischer Ursachen eines Symptomenkomplexes durch den Arzt mit folgender Einleitung einer adäquaten Behandlung kann eine quälende, jahrelange Odyssee durch verschiedene medizinische Institutionen verhindern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neurasthenie
Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere Faktoren, so:
chronische körperliche Begleiterkrankungen;
ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung;
ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens;
ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; "Flucht in die Krankheit");
das Scheitern einer konsequent durchgeführten ambulanten oder stationären Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) trotz kooperativer Haltung der versicherten Person (BGE 130 V 352).
http://209.85.135.104/search?q=cach...orme+Schmerzstörung&hl=de&ct=clnk&cd=10&gl=de
Auch Lupus Kranke wird die Diagnose gesagt.
Obwohl ich das nicht teile, mein Kind hat als Baby den Lupus bekommen wo soll da solche Störung passiert sein.
LG Gisi