Bin sehr verzweifelt...weiß jmd Rat?
Hallo zusammen!
Brauche bitte dringend Euren Rat. Meine Situation spitzt sich gesundheitlich wie privat zu.
- Werde seit Wochen wieder von der Muskulatur meines Oberkörpers "erwürgt.". Ich muss ihn ständig unter heftigen Knacken aufdehnen.
- Kraftlosigkeit der Arme, besonders wenn die Anspannung sehr hoch ist
- die starken Schmerzen im Gewebe meiner Unterarme, die mich ein halbes Jahr gequält haben, sind weg. Geblieben ist ein leicht entzündliches Gefühl, sowie Muskelabbau Unterarme (und nun auch Schulterblätter, aber bds, gleich).
- Schmerzen Daumensattelgelenk links wieder weg
- Dafür Mittlerweile wundes Gefühl HWS
- manchmal die ganze WS runter
-Muskelschmerzen, besonders Oberkörper und Brustbereich
-Muskelspannung über Hals und Kopf bis hin zum Nasenbein
- unangenehmes Globusgefühl im Hals, manchmal Heiserkeit
- nachts habe ich manchmal das GEfühl, das Gaumensegel senkt sich ab und ich werde wach, weil ich nicht geatmet habe
- Gelenksteifigkeit, sobald ich mich hinsetze. Ich versuche also immer in Bewegung zu sein
- chronische Erschöpfung (habe aber auch eine Nebennierenschwäche laut Speicheltest
- es gab auch einen stark positiven Marker für eine Darmentzündung (Lysozym stark erhöht) Darmspiegelung war o.b dieses Jahr.
Über Weihnachten hatte ich wieder eine unklare Dyspnoe. In der Notaufnahme hat man mir Predni 50mg gegeben und mit dem Hinweis abgespeist, es gebe noch wirklich Kranke im Wartezimmer (Aua).
-3 Tage je 50 mg Predni genommen und endlich das ganze Haus aufgeräumt (dafür fehlt mir sonst einfach die Kraft). Es war alles besser....wenn auch nicht alles weg
- dann mit Arcoxia 60 mg weitergemacht,
-Versuchsweise Ortoton (Muskelrelaxans, das über ZNS wirkt, hilft aber nur anfangs)
- die Dyspnoe ist zwar jetzt weg (letztes Jahr lag ich damit im Krankenaus, ohne dass man was gefunden hat. Vater und Cousin haben Lungenfibrose unbekannter Ursache. Bei Vater Verdacht auf Sarkoidose. Bei mir wurde Sarko nicht bestätigt (Muskelbiopsie zeigte nur chronisch neurogene Schädigung), aber die Beschwerden sind drei Tage nach Einnahme von Predni wieder voll da.
- Seit vielen Jahren schon steigende Muskelspannung. Ich erinnere erstmals, dass ich 2010 lange starke Probleme mit dem Rücken hatte, als ich wieder mit Badminton angefangen hatte. Musste nach und nach immer mehr Sportarten aufhören. Erst Nordik Walking (das machen meine Ellenbogen nicht mit), dann Schwimmen (danach habe ich tagelang schwache Unterarme), Joggen (das macht meine HWS nicht mehr mit), Spazierengehen (das schnürt mir den Brustkorb ein). Ich trainiere im Fittness-STudio nur die Beine, sonst wäre ich schon vom Gehen ab. Sobald ich den Rücken trainiere, machen die Muskeln sofort dicht.
Meine private Situation:
bin jetzt ausgesteuert und soll in psychosomatische Reha. Das will ich aus zwei Gründen nicht:
- selbst meine Psychotherapeutin glaubt nicht an eine psychische Ursache meiner Beschwerden (Diagnosen lauten auf Somatisierungsstörung und co..)
-meine Kinder sind noch zu jung
- meine Ehe ist kaputt.
-Mein Schwiegervater hat mich schwer persönlich beleidigt und mir außerdem vorgeworfen, ich bilde mir alle Krankheiten nur ein. Mein Mann hat sicher auch noch seinen Teil dazu beigetragen, dass mein Schwiegervater so über mich denkt, fürchte ich. Obwohl er mich im Alltag sehr tatkräftig unterstützt.
-Hashimoto ist aber zumindest bestätigt.
-Ich würde nun gerne ausziehen und hätte sogar schon eine Wohngelegenheit für mich und die Kids (es ist also nicht hoffnungslos)...aber mein Körper macht nicht mit...Es muss natürlich trotzdem noch was eingerichtet und renoviert werden.
Ich habe einen Schmerztherapeuten gefunden, der bereit wäre, mit mir sämtliche Medikamente auszuprobieren. Cortison, Antibiotikum, und natürlich alles an Schmerzmitteln. Ich habe aber Angst, das ohne Diagnose zu wagen.
Meinen ersten Schub hatte ich vor 17 Jahren nach einem Auslandsaufenthalt mit schwerem Infekt und ggf. auch Schwermetallbelastung. Schweres Sicca-Syndrom, Muskel- und Gelenkschmerzen, chronische Erschöpfung, Brain zaps...DAuer: ca 1 Jahr, schubweiser Verlauf. Dann vollständige Erholung
Entschuldigung, dass der Beitrag so lang geworden ist....Würdet ihr ausziehen und so lange Cortison nehmen, damit ich den Umzug packe? Was ist, wenn es am Ende doch was bakterielles ist? Vor 17 Jahren habe ich das Ganze mit Diclo 100 bessern können. Aber jetzt nach 17 Jahren nochmal Antibiotikum nehmen ohne Diagnose? Ich weiß nicht mehr weiter...
Liebe Grüße,
Pink