????Autoimmunerkrankungen und nicht bewältigte Konflikte????
Habe Eure Beiträge mit ganz viel Interesse und "aha" und "unter jedem Dach wohnt ein ach" gelesen.........
Meinen Vater konnte ich nicht kennen lernen, er starb mit 27 Jahren und ich war 3 Monate alt. Meine Mutter mit 44 - 2 Tage nach meinem 16 Geburtstag. Mein Lieblingsneffe mit 7 Jahren (ertrunken). Tante und Onkel, die meine Eltern vertraten und immer für mich da waren, starben als ich um die 30 war - ist alles über 20 Jahre her und ich trauere noch heute........
Meine Erfahrungen mit dem "echten Sterben" und der "normalen" Trauer, gehörten immer zu meinem Leben. Nun habe ich eine Frage an Euch und besonders an @Eve60
Dieser Ausspruch von Dir hat mich beeindruckt und wie hast Du das geschafft?
Ich will und muß nichts aufarbeiten, nichts lösen, nichts begreifen wollen usw. .
Es ist mir schlichweg egal.
Zu meinem Leben gehören noch einige "lebende Tote", die mir mein Leben aber immer noch schwer machen. Zum einen sind es 2 Ex-Ehemänner, die im Nachhinein betrachtet, nur die "guten Zeiten" haben wollten und auch die dazugehörigen Familien. Zu allen Familienmitgliedern hatte ich während der Ehezeiten ein sehr liebevolles Verhältnis. Es hört sich vielleicht blöd und anmaßend an wenn ich jetzt hier schreibe, ich habe mir nichts vorzuwerfen und nichts zum Scheitern der Ehen beigetragen - ich hatte schlichtweg keine Chance - als es den Herren gut ging sind sie gegangen - erzählen Märchen und Geschichten und die Familien bemuttern und betuttern die armen Jungs....."Blut ist wohl doch dicker als Wasser!"
Ähnliches ist es mir mit einigen langjährigen Freundschaften passiert, als ich 2011 einen Unfall hatte und seither nicht mehr so zupacken kann, wie man es bisher von mir kannte und gewohnt war. Tja und nun seit einigen Jahren die gesamte gesundheitliche Situation.......inzwischen lebe ich sehr zurück gezogen und habe ein vollkommen anderes Weltbild von meinen Mitmenschen bekommen.
Aber leider trauere ich um einige ehemalige Familienmitglieder und "Freunde?", die ja alle noch alle leben und trotzdem gibt es keine Möglichkeit für eine sachliche Aussprache oder gar eine menschliche Verabschiedung.
Wie kann man mit derartiger Trauer umgehen?