Basismedikamente
Hallo und vorweg gesagt "ich habe mich hier irgendwann, sagen wir mal "ziemlich rar" gemacht, gerade wegen diverser Disskussionen zu unterschiedlichen Beiträgen, insbesondere weil auch andere Meinungen nicht akzeptiert wurden/werden.
Ebenfalls wurden/werden ich sag mal Meinungen, die schulmedizinisch richtig dargestellt sind in Frage gestellt.
Wobei ich nicht "der" absolute Verfechter der Schulmedizin bin, es gibt sicher viele andere Wege - meine Auffassung dazu ist eigentlich schnell auf den Punkt gebracht:
"WER HEILT HAT RECHT !! "
Es waren sicher auch persönliche Gründe dabei, aber die Thematik ist halt sehr interressant und enorm wichtig. Deswegen heute mal meine Meinung zum Thema:
Basis-Medikamente (Immunsuppressiva) in der Rheuma-Therapie folgen oft einem Stufenschema: Das am häufigsten eingesetzte Basis-Medikament kennen wir , Methotrexat.
Sollte dieses nicht ausreichend wirken, kann ein 2. Basis-Medikament in Kombination oder als Ersatzmedikament verschrieben werden. Die Endstufe wären dann die Biologica.
Dieses, ich sag auch mal Stufenschema beinhaltet im Umkehrsinn allerdings ebenfalls ein Schmema, nämlich das des unterschiedlichen Erkrankungsstandes unserer Patienten. Wenn dieser richtig diagnostiziert ist stimme ich einer angekoppelten Behandlung zu. Ob das immer oder gleich eine Basistherapie sein muss wäre abzuwarten.
Auf jeden Fall würde ich abwägen wollen, wie hoch der Nutzen für den Patienten ist und ob sonst eine Verschlechterung zu erwarten wäre.
Begleitend dazu ist immer wichtig:
-das Arzt - Patientengespräch zu Fragen der Diagnostik und Behandlung
-eine begleitende physiotherapeutische Behandlung
-Beratung unterschiedlichster Formen , Ernährung wird da oft angeführt
Was jetzt den Arzt betrifft sind die Meinungen hier sehr zwiespältig.
Richtig ist, negative Beispiele werden schneller bekannt -meint man- positive werden als "normal" hingenommen.
Jetzt geh ich mal vom Rheuma aus, ist ja eine fachärztliche Behandlung anzuraten - und da gehen die Schwierigkeiten schon los.
Es dauert nach unserer Meinung oder nach meiner halt, einfach noch zu lange, bis eine Diagnose gestellt ist und eine Behandlung beginnen kann.
Über die Ursachen möchte ich hier nicht streiten...aber vielleicht nicht mangelndes Wissen, eher fehlende Erfahrung und zu wenig Zeit sich mit bestimmten Problemen zu beschäftigen sehe ich eher als Grund.
(Zur fehlenden Zeit muss man die Kostenerstattung im Vergleich zum Zeitvolumen eines Arztbesuches und der Vorgabe "was er denn an Zeit hat" mit berücksichtigen.)
Bugettfragen lass ich mal raus, das ist zum Jahresende eh knapp...
Mangelnde Erfahrung , ganz einfaches Beispiel :
"ein Patient mit Bechterew und begleitender Heberdenarthrose hat Probleme mit der Hand, besonders mit den Fingergrundgelenken Ringfinger und kleiner Finger."
Eine Diabetis ist bekannt, alle anderen Fingergrundgelenke sind beschwerdefrei. Keine Rötungen oder Schwellungen...??
Verdachtsdiagnose: "Morbus Dupuytren", eine Bindegewebsvernarbung, tritt meist bei über 50-jährigen auf, betrifft meist nur diese beiden Finger, viele Betroffene haben eine Diabetis...die Streckbeugebewegung dieser Finger ist eingeschränkt. Richtiger Arzt "Handchirurg.
Aber oft wird jetzt ein Diagnosemaraton begonnen, weil noch nicht gehört - allerdings weis ein Handchirurg sofort Bescheid.
Ja so ist das häufig, ... hätte die behandelnde Ärztin meiner Enkeltochter gewußt, dass Durchfall, Übelkeit, Kopfschmerzen und Gelenkbeschwerden auf eine Seryiniaarthrits hindeuten könnten, und das diese Viecher in der Stuhlprobe nach gewisser Zeit nicht mehr nachweisbar sind, hätte sie gleich Blut abgenommen, allerdings der Orthopäde hätts wissen können? Und Blutuntersuchung sollte immer bei sowas...da ebenfalls nicht gemacht.
Aber bleiben wir bei der Basistherapie, die Wirkung zeigt sich nicht gleich. Es kann aber eine Remission eintreten, wo man dann neu entscheiden muss.
Und die Entscheidung fällt immer der Patient, also nochmal der Hinweis auf Beratung und ärztliche Aufklärung.
Abschließend, man sollte versuchen nicht in das berühmte "Loch" zu fallen.
Machts Euch ab und zu bissl schön !! Positiv denken, gut gesagt, aber durchaus machbar. Manchmal muss man halt auch einfach "ausbrechen".
Und Nix gefallen lassen oder Hilfe annehmen, wenn man selbst nicht weiterkommt...
Passt auf Euch auf "merre"