Hallo Diana,
hier Einiges, was mir beim Lesen durch den Kopf gegangen ist:
1. Hat schon jemand gesagt, dass du das MTX für eine weitere Diagnostik absetzen musst oder befürchtest du das nur?
2. Nach Absetzen einer Basistherapie KANN es beim Wiederanfahren zu Wirkungsverlust bzw. zu anderen Nebenwirkungen kommen.
3. Nicht immer lässt sich dem Kind ein eindeutiger Name geben - meine PSA hat auch Auswirkungen, die nicht im Lehrbuch stehen.
4. Man kann auch Flöhe UND Läuse haben.
5. Eine reine Schmerztherapie tut GAR NICHTS gegen die Entzündungen und damit auch nichts gegen etwaige Gelenkzerstörungen.
6. Das Stückchen Normalität, dass eine Wiederaufnahme der Arbeit bringen kann, ist nicht zu unterschätzen.
7. Rücksicht auf die Gefühle der Ärzte zu nehmen, bringt nach meiner Erfahrung langfristig nichts. Ein guter Arzt wird auch das Einholen einer Zweitmeinung akzeptieren, wenn man es nett verpackt. Sag deiner Rheumatologin, dass du den Verdacht auf eine autoimmune Darmerkrankung doch ganz gern abgeklärt haben möchtest. Wenn sie es nicht selbst kann, kann sie dich ja zum Spezialisten überweisen.
8. Unabhängig davon - Darmkrebsvorsorge ist sicher sinnvoll, vor allem wenn man Fälle in der Familie hat. Ich weiß nicht, wie alt du bist und ob die KK das bezahlt, aber aufgrund der Familiengeschichte sollte dein Hausarzt eine Indikation dafür finden können. Ich kann verstehen, dass dich das beunruhigt. Aber meiner Erfahrung nach ist nichts so schlimm wie Ungewissheit.
Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.
LG, Birte