Hallo Michaela,
es gibt sicherlich Sportarten, die bei Rheuma zu empfehlen sind, aber Rheuma ist ein Überbegriff für sehr viele verschiedene Erkrankungen. Somit kommt es auf deine individuelle Erkrankung an, also welche Form du hast, leichter oder schwerer Verlauf und gut oder schlecht einstellbar, mit oder ohne Gelenkbeteiligung oder Organbeteiligung etc.
Wichtig dabei finde ich, sich überhaupt zu bewegen oder Sport zu machen. Ich war früher leistungssportmäßig unterwegs und im Laufe der Jahre bedingt durch meine Erkrankung und deren Folgen und Einschränkungen hat sich der Sport immer mehr meiner Erkrankung angepasst und somit kann nur der Einzelne entscheiden was geht und ist gut. Es gibt ja ein Paar allgemeine Regeln wie zum Beispiel gelenkschonende Sportarten, Kontrolle der Vitalfunktionen etc. Zudem bieten unter anderem die Rheumaliga, Vereine, Fitnessstudios, welche auch Rehasport anbieten passende Kurse.
Bei mir ging es vom Leistungssport über normalen Sport, dann Themenbezogenen Sport z.B. Wirbelsäulengymnastik oder auch Joga hin zum Sport im Behindertensportverein. Ich war noch relativ jung als ich zum Behindertensport im Verein kam und sehr skeptisch dem gegenüber eingestellt, weil ich früheren Aktivitäten nach trauerte, wurde aber eines besseren belehrt. Bis 2015 habe ich dort mein jährliches Sportabzeichen gemacht. Dann habe ich aus Frust über die immer schlechter werdende Gesundheit und das nicht annehmen können wie krank ich bin und mit dem vorzeitigen Ende meiner Berufstätigkeit, außer dem Zulassen der Heißhungerattacken und Frustessen keinen bis kaum Sport außer Physiotherapie und Schokolade stemmen gemacht. Das hatte Katastrophale Folgen über 30 Kilo angegessen. Bin aber wieder wach geworden und habe gemerkt, dass wenn du wie auch immer Sport gemacht hast und dadurch Kalorien verbraucht hast, geht es nicht ohne und Schokolade stemmen war genau der falsche Sport. Jetzt mache ich täglich meinen Sport, manche würden witzeln das ist Sport? Aber noch so kl