Hallo zusammen,
ich leide seit 3 Monaten unter extrem trockenen Schleimhäuten (Mund, Rachen, Nase , Augen) Der Mund ist so trocken, dass die Zunge brennt und sich pelzig anfühlt. Ich schlafe deswegen oft nur 2-3 Stunden. Es ist ein Albtraum und die Lebensqualität ist dahin. Desweiteren schmerzt oft die Blase, Harnröhre, die Füsse sind ständig kalt.
Angefangen hat es Anfang Dezember, nach sehr viel Stress, als ich für 1 Monat zwei unterschiedliche Antidepressiva hintereinander genommen habe. Da hatte ich noch die Hoffnung, dass dies massive Nebenwirkungen seien, die sich nach dem Absetzen wieder legen. Leider ist dies auch nach 2 Monaten nicht geschehen.
Letzte Woche wurde das Blut beim Rheumatologen untersucht. SS-A, SS-B, CRP, IGG, IGA, IGM, ANA-HEP 2, UIsnRNP-AK, Sm-AK, Scl-70-AK, Jo-l-AK unauffällig. Für den Rheumatologen somit kein Hinweis auf eine autoimmune Ursache und die Empfehlung der symptomatischen Behandlung, also Schleimhautpflege. So lautet auch die Empfehlung des HNO Arztes, der Anfangs den Verdacht auf Sjörgen äußerte und das Sicca Syndrom diagnostizierte. Auch hier ein unauffälliger Ultraschall der Drüsen, aber eben alles total trocken, so die Aussage. Abstrich vom Mund ohne Befund. Eine Zweitmeinung beim HNO ergab eine etwas kleine Unterkieferspeicheldrüse, könne aber aufgrund schlanker Statur normal sein.
Trotz der Schleimhautpflege (viel trinken, Kaugummi kauen, Augen- und Nasenpflege, Luftbefeuchter) ist die Situation nur schwer auszuhalten und ich mag nicht daran denken, dass das jetzt so bleibt oder sich sogar weiter verschlechtert. Ich bin sehr verzweifelt und ratlos, auf Dauer ist das kein Leben.
Im Grunde genommen fühlt sich jetzt kein Arzt weiter zuständig und ich bin alleine damit. Geplant ist jetzt noch ein Besuch beim Augenarzt.
Medikamente, die ich nehme sind Bisohexal, schon seit Jahren, im August Erhöhung von 1,25 auf 2.5 mg. Omeprazol seit August, derzeit eine Minidosis die ich am ausschleichen bin. Magen-Darm Spiegelung im September ergab eine geringfügige chronische Gastritis (hätte angeblich jeder so die Aussage) Protonenpumpenhemmer sollte ich absetzen, da keine Indikation.
Ach ja, als es anfing hatte ich zum letzten Mal die Periode, die sonst regelmäßig kam. Also seit 3 Monaten nicht. Ein Hormonstatus letztes Jahr ergab vorzeitige Wechseljahre.
Ich weiss, dass hier niemand eine Diagnose stellen kann. Aber vielleicht habt ihr aufgrund eigener Erfahrungen eine Idee, die mir noch weiter helfen kann. Sollten weitere Untersuchungen gemacht werden, wenn ja welche? Von einer Lippenbiopsie habe ich gelesen, möchte wegen der Komplikationsgefahr jedoch davon absehen. Kann das Sjörgen Syndrom aufgrund der unauffälligen Blutwerte und Ultraschall eher ausgeschlossen werden? Was kann sonst noch verantwortlich sein für diesen Albtraum? Ganz lieben Dank euch im voraus, entschuldigt den langen Text.
ich leide seit 3 Monaten unter extrem trockenen Schleimhäuten (Mund, Rachen, Nase , Augen) Der Mund ist so trocken, dass die Zunge brennt und sich pelzig anfühlt. Ich schlafe deswegen oft nur 2-3 Stunden. Es ist ein Albtraum und die Lebensqualität ist dahin. Desweiteren schmerzt oft die Blase, Harnröhre, die Füsse sind ständig kalt.
Angefangen hat es Anfang Dezember, nach sehr viel Stress, als ich für 1 Monat zwei unterschiedliche Antidepressiva hintereinander genommen habe. Da hatte ich noch die Hoffnung, dass dies massive Nebenwirkungen seien, die sich nach dem Absetzen wieder legen. Leider ist dies auch nach 2 Monaten nicht geschehen.
Letzte Woche wurde das Blut beim Rheumatologen untersucht. SS-A, SS-B, CRP, IGG, IGA, IGM, ANA-HEP 2, UIsnRNP-AK, Sm-AK, Scl-70-AK, Jo-l-AK unauffällig. Für den Rheumatologen somit kein Hinweis auf eine autoimmune Ursache und die Empfehlung der symptomatischen Behandlung, also Schleimhautpflege. So lautet auch die Empfehlung des HNO Arztes, der Anfangs den Verdacht auf Sjörgen äußerte und das Sicca Syndrom diagnostizierte. Auch hier ein unauffälliger Ultraschall der Drüsen, aber eben alles total trocken, so die Aussage. Abstrich vom Mund ohne Befund. Eine Zweitmeinung beim HNO ergab eine etwas kleine Unterkieferspeicheldrüse, könne aber aufgrund schlanker Statur normal sein.
Trotz der Schleimhautpflege (viel trinken, Kaugummi kauen, Augen- und Nasenpflege, Luftbefeuchter) ist die Situation nur schwer auszuhalten und ich mag nicht daran denken, dass das jetzt so bleibt oder sich sogar weiter verschlechtert. Ich bin sehr verzweifelt und ratlos, auf Dauer ist das kein Leben.
Im Grunde genommen fühlt sich jetzt kein Arzt weiter zuständig und ich bin alleine damit. Geplant ist jetzt noch ein Besuch beim Augenarzt.
Medikamente, die ich nehme sind Bisohexal, schon seit Jahren, im August Erhöhung von 1,25 auf 2.5 mg. Omeprazol seit August, derzeit eine Minidosis die ich am ausschleichen bin. Magen-Darm Spiegelung im September ergab eine geringfügige chronische Gastritis (hätte angeblich jeder so die Aussage) Protonenpumpenhemmer sollte ich absetzen, da keine Indikation.
Ach ja, als es anfing hatte ich zum letzten Mal die Periode, die sonst regelmäßig kam. Also seit 3 Monaten nicht. Ein Hormonstatus letztes Jahr ergab vorzeitige Wechseljahre.
Ich weiss, dass hier niemand eine Diagnose stellen kann. Aber vielleicht habt ihr aufgrund eigener Erfahrungen eine Idee, die mir noch weiter helfen kann. Sollten weitere Untersuchungen gemacht werden, wenn ja welche? Von einer Lippenbiopsie habe ich gelesen, möchte wegen der Komplikationsgefahr jedoch davon absehen. Kann das Sjörgen Syndrom aufgrund der unauffälligen Blutwerte und Ultraschall eher ausgeschlossen werden? Was kann sonst noch verantwortlich sein für diesen Albtraum? Ganz lieben Dank euch im voraus, entschuldigt den langen Text.