Hallo liebe Forenmitglieder,
ich lese hier schon eine ganze Weile immer mal wieder mit, da ich Anfang 2015 einige Symptome hatte, die nach Arthritis oder Morbus Bechterew aussahen (leichte Fingerschwellungen und Schmerzen, tiefe Rückenbeschwerden, etc.). Einige Diagnostik damals (Rheumatologische Untersuchung, Hand-MRTs, Blutbilder) ergab nichts Genaues.
Seitdem sind die Beschwerden fast vergangen, nur leichte und sehr eng begrenzte Fingerschwellungen und ganz leichte Schmerzen habe ich teilweise noch. Damit konnte ich leben.
Jetzt ist es aber so, dass ich seit ca. zwei Jahren eine Art Raynaud-Symptomatik entwickelt habe. Tritt selten auf, tatsächlich nur alle paar Monate mal: Zeige- und Mittelfinger werden plötzlich weiß und gefühllos und das hält dann circa 5-20 Minuten an. Danach erholen sie sich genauso plötzlich wieder (die anderen Phasen sind, wenn, dann wesentlich schwächer ausgeprägt). Zunächst trat das nur rechts auf, kürzlich hatte ich es aber erstmals (nach langer Pause) beidseitig. Vielleicht hat das nichts damit zu tun, aber mir schlafen auch nachts sehr oft die Finger ein, dann aber eher die kleinen und ganz anders als bei Raynaud (werden nicht weiß und es geht sofort weg, wenn ich sie bewege).
Zwischenzeitlich hatte ich an zwei Fingern seitlich neben dem Nagel so seltsame rote Flecken, ähnlich einer Quetschung. Trat einfach so auf, war schmerzfrei und ist innerhalb von ca. zwei Wochen komplett "verheilt". Es trat auch nicht nach einem Raynaud-Anfall auf.
Kleine Äderchen habe ich im Gesicht ein paar und ich habe das Gefühl, dass in den letzten Monaten ein zwei kleine Stellen dazu gekommen sind (Teleangiektasien?). Ich bin aber ein heller Hauttyp, vielleicht hat es damit zu tun...
Das alles fand ich erstmal nicht soooo besorgniserregend. Jetzt ist es aber so, dass vor etwa 2 Wochen urplötzlich eine gerötete und juckende Schwellung über dem Endgelenk des linken Zeigefingers aufgetaucht ist. Mir schien es wirklich innerhalb von Minuten passiert zu sein. Gerade noch normal, plötzlich dick. Die blieb dann ein paar Tage bestehen, wurde aber zusehends dünner. Die Rötung blieb bis heute, geht aber auch zurück. Was mir Sorgen macht: In der Mitte dieser Rötung, direkt auf dem Gelenk, ist eine ca. 5mm große trockene, etwas härtere, schuppige Stelle zurückgeblieben.
Dazu kommt noch, dass ich seit zwei Tagen leicht gerötete, trockene Ringe um die Augen habe. Und heute morgen war die Haut um meinen Mund ganz trocken und auch etwas dunkler, so dass ich die obere Schicht abreiben konnte. Sowas ähnliches (an den Augen) hatte ich innerhalb der letzten paar Jahre öfter mal, aber meist im Winter. Habe es immer auf trockene Luft geschoben, und mit Creme u.ä. ging das immer innerhalb von zwei/drei Tagen komplett weg.
Meine Frage nun and die leider Erfahrenen hier im Forum: Sind diese Symptome typisch für Sklerodermie? Erkennt sich jemand mit einer Diagnose darin wieder? Insbesondere die Fingerschwellung mit zurückbleibender trockener Haut finde ich sehr komisch. Aber ich wundere mich darüber, dass die Schwellung so urplötzlich kam und auch juckte... Leider findet man Infos immer nur dazu, wie die Symptome aussehen, wenn sie schon da sind, nicht wie plötzlich sie auftauchen und sowas. Wegen der Augenrötung dachte ich auch schon an Dermatomyositis und bei der Fingersache an das Gottron-Zeichen, falls Euch das was sagt (wobei es bisher nur an einem Finger ist).
Ich weiß, dass ich damit zum Arzt muss... ich hab auch schon die Maschinerie in Gang gesetzt. Kapillarmikroskopie steht an (Betrachtung mit Lupe zeigte erstmal nichts Auffälliges). Ich habe nur gerade so ein Kopfkino, dass jede Vorabinfo mir helfen würde. Am Detailreichtum meiner Beschreibung merkt Ihr ja schon, dass ich blöderweise dazu neige mich viel zu sehr in sowas reinzusteigern... Daher vielen Dank an jeden, der bis hierher gelesen hat.
Johnny
ich lese hier schon eine ganze Weile immer mal wieder mit, da ich Anfang 2015 einige Symptome hatte, die nach Arthritis oder Morbus Bechterew aussahen (leichte Fingerschwellungen und Schmerzen, tiefe Rückenbeschwerden, etc.). Einige Diagnostik damals (Rheumatologische Untersuchung, Hand-MRTs, Blutbilder) ergab nichts Genaues.
Seitdem sind die Beschwerden fast vergangen, nur leichte und sehr eng begrenzte Fingerschwellungen und ganz leichte Schmerzen habe ich teilweise noch. Damit konnte ich leben.
Jetzt ist es aber so, dass ich seit ca. zwei Jahren eine Art Raynaud-Symptomatik entwickelt habe. Tritt selten auf, tatsächlich nur alle paar Monate mal: Zeige- und Mittelfinger werden plötzlich weiß und gefühllos und das hält dann circa 5-20 Minuten an. Danach erholen sie sich genauso plötzlich wieder (die anderen Phasen sind, wenn, dann wesentlich schwächer ausgeprägt). Zunächst trat das nur rechts auf, kürzlich hatte ich es aber erstmals (nach langer Pause) beidseitig. Vielleicht hat das nichts damit zu tun, aber mir schlafen auch nachts sehr oft die Finger ein, dann aber eher die kleinen und ganz anders als bei Raynaud (werden nicht weiß und es geht sofort weg, wenn ich sie bewege).
Zwischenzeitlich hatte ich an zwei Fingern seitlich neben dem Nagel so seltsame rote Flecken, ähnlich einer Quetschung. Trat einfach so auf, war schmerzfrei und ist innerhalb von ca. zwei Wochen komplett "verheilt". Es trat auch nicht nach einem Raynaud-Anfall auf.
Kleine Äderchen habe ich im Gesicht ein paar und ich habe das Gefühl, dass in den letzten Monaten ein zwei kleine Stellen dazu gekommen sind (Teleangiektasien?). Ich bin aber ein heller Hauttyp, vielleicht hat es damit zu tun...
Das alles fand ich erstmal nicht soooo besorgniserregend. Jetzt ist es aber so, dass vor etwa 2 Wochen urplötzlich eine gerötete und juckende Schwellung über dem Endgelenk des linken Zeigefingers aufgetaucht ist. Mir schien es wirklich innerhalb von Minuten passiert zu sein. Gerade noch normal, plötzlich dick. Die blieb dann ein paar Tage bestehen, wurde aber zusehends dünner. Die Rötung blieb bis heute, geht aber auch zurück. Was mir Sorgen macht: In der Mitte dieser Rötung, direkt auf dem Gelenk, ist eine ca. 5mm große trockene, etwas härtere, schuppige Stelle zurückgeblieben.
Dazu kommt noch, dass ich seit zwei Tagen leicht gerötete, trockene Ringe um die Augen habe. Und heute morgen war die Haut um meinen Mund ganz trocken und auch etwas dunkler, so dass ich die obere Schicht abreiben konnte. Sowas ähnliches (an den Augen) hatte ich innerhalb der letzten paar Jahre öfter mal, aber meist im Winter. Habe es immer auf trockene Luft geschoben, und mit Creme u.ä. ging das immer innerhalb von zwei/drei Tagen komplett weg.
Meine Frage nun and die leider Erfahrenen hier im Forum: Sind diese Symptome typisch für Sklerodermie? Erkennt sich jemand mit einer Diagnose darin wieder? Insbesondere die Fingerschwellung mit zurückbleibender trockener Haut finde ich sehr komisch. Aber ich wundere mich darüber, dass die Schwellung so urplötzlich kam und auch juckte... Leider findet man Infos immer nur dazu, wie die Symptome aussehen, wenn sie schon da sind, nicht wie plötzlich sie auftauchen und sowas. Wegen der Augenrötung dachte ich auch schon an Dermatomyositis und bei der Fingersache an das Gottron-Zeichen, falls Euch das was sagt (wobei es bisher nur an einem Finger ist).
Ich weiß, dass ich damit zum Arzt muss... ich hab auch schon die Maschinerie in Gang gesetzt. Kapillarmikroskopie steht an (Betrachtung mit Lupe zeigte erstmal nichts Auffälliges). Ich habe nur gerade so ein Kopfkino, dass jede Vorabinfo mir helfen würde. Am Detailreichtum meiner Beschreibung merkt Ihr ja schon, dass ich blöderweise dazu neige mich viel zu sehr in sowas reinzusteigern... Daher vielen Dank an jeden, der bis hierher gelesen hat.
Johnny