@ Gittag, vielen dank! Fühl dich doch bitte auch mal ganz fest von mir gedrückt! Voll lieb, dass du mir während dieser Diskussion so zur Seite gestanden bist! Lass dirs gut gehen und bis bald!
@Cailean, auch wenn ich niemandem eine Rechenschaft schuldig bin, kann ich es einfach trotzdem nicht auf mir sitzen lassen wenn jemand zu unrecht schlecht über mich denkt, :o. Eigentlich sollte mir das ja auch egal sein was andere über mich denken, aber ich war halt leider schon immer so, dass mir das nie egal war

.
Was die Klinik betrifft, werd ich an deine Worte denken wenns soweit ist. Danke für den Tipp! Unsere Uni in Ulm hat auch einen super Kraissaal und die Kinderklinik und Rheumatologie sind auch nicht weit weg.
Ganz liebe Grüße an dich!
@Petra, was du geschrieben hast hat hört sich echt super an! Genauso stelle ich mir das auch vor. Die Kinder wachsen mit der Krankheit auf, kennen es nicht anders und für sie ist das dann eben ganz normal.
Die einen Familien sind so und die anderen eben anders. Jede Familie hat ihr Päckchen zu tragen, bei den einen lassen sich die Eltern scheiden, die anderen sind Einzelkind, oder die Eltern Vollzeit berufstätig,bei anderen Familien stirbt ein Elternteil oder ein Geschwisterchen oder die Mama ist eben chronisch Krank. Solange man immer für einander da ist und sein Bestes gibt, sollte jeder Mensch eine Chance bekommen, das zu verwirklichen wovon er träumt (die Kinder wie die Eltern).
Ich freu mich für dich und deine Familie dass das so gut klappt und ihr so super zusammenhaltet!
@netti, ja da hast du recht, ich finde diese Diskussion hat mir eigentlich auch sehr viel gebracht. Je mehr ich über diese Thema schreibe und lese, desto sicherer bin ich mir dass ich alles genau richtig mache. (rosalo und ronja - hier ein dickes danke schön an euch!)
Glaube mir, ich werde alles tun was in meiner Macht steht um eine gute Mutter zu sein.
Weist du meine Mutter ist eine eher ruhige Person, sie hat uns vier Kinder immer mit viel Liebe und Wärme erzogen. Sie hat uns NIE geschlagen oder angeschrien (sie konnte schon ab und zu laut werden, aber sehr selten). Sie hat viel mit uns geredet und uns in Augenhöhe alles so erklärt, dass es für uns immer verständlich war, warum was wie gemacht oder nicht gemacht werden darf.
Sie ist auch heute noch sehr aufopfernd für jeden einzelnen von uns da und versucht zu helfen und zu tun wo sie nur kann, so dass sie selber leider viel zu kurz kommt. Und an dieses Vorbild halte ich mich, ich wünsche mir, dass Amy genauso gerne an ihre Kindheit zurück denkt wie ich an meine. Und Amy auch später so gerne zu mir kommt wenn was ist oder auch wenn nichts ist.
Dazu möchte ich auch kurz erwähnen dass meine Mutter seit 30 Jahren an chronischer Migräne leidet. Und sehr oft und viel gelitten hat, denn damals gabs noch nicht so gute Medikamente wie heute. Und ich weiß noch ganz genau wie wir Kinder uns verhalten haben wenn unsere Mutter einen Migräneanfall hatte und ein paar Tage im verdunkelten Zimmer lag: klar tat sie uns sehr leid, aber wir haben ihr kalte Waschlappen gebracht, Tee gemacht (oder was sie sont brauchte) und uns sehr gut selber versorgt. Wir haben uns selber Vesper gemacht, angezogen etc. und die Größeren haben den Kleineren geholfen. Ich habe nicht eine einzige Sekunde daran gedacht, dass ich deshalb eine schlechte Kindheit hatte.
Meine Mutter hat sich immer sehr viel Mühe gegeben und das haben wir alle gesehen und wenn es ihr schlecht ging, dann haben wir sie sehr sehr gerne versorgt!
Das wollte ich nur noch kurz erzählen, aus der Sicht des Kindes.
Es tut mir sehr leid zu hören, dass du nicht mehr arbeiten gehen kannst. Wohnt deine Tochter in der Nähe? Weil dann sehe es doch einfach so, dass du alles was du bei deiner Tochter verpasst hast, vielleicht jetzt an deinen Enkelkindern nachholen kannst. Denn diesen Satz hat meine Schwiegermutter zu mir gesagt, sie ist Vollzeit arbeiten gegangen, als ihre Kinder jeweils 3 Monate alt waren. Sie hat nie viel mitbekommen von ihren Söhnen (und noch dazu nie die Tochter bekommen die sie sich immer gewünscht hat), aber dafür hat sie jetzt ihre kleine Amy und freut sich wenn sie sie nach Strich und Faden verwöhnen kann.
Was meinen Mann betrifft, auch wenn es manchmal echt traurig ist, dass er eigentlich nie Zuhause ist, so bin ich auch sehr stolz auf ihn, dass er so fleißig ist und, wie du schon gesagt hast, das eigentlich nur für uns tut. Ich streng mich echt sehr an, ihm das nicht mehr vor zu werfen und ich sehe auch, dass es sich lohnt. Er ist lieb zu mir und hat sich vorgenommen an den Samstagen Zuhause zu bleiben. Genauso auch morgen, ich freu mich schon sehr auf die 2 Tage zu dritt (oder zu drei ein halb

)!
Es hat mich sehr gefreut und es hat auch sehr gut getan was du heute geschrieben hast, Netti! Vielen dank und dir und deiner Familie von Herzen alles Gute!