[FONT=Arial, sans-serif]Hallo ihr Lieben,[/FONT]
ich muss mich jetzt hier mal so richtig aus heulen und einfach mal alles raus lassen was ich denke.
Kurz zu mir: ich bin 27 Jahre alt, seit 2 Jahren verheiratet (wir sind aber schon 9,5 Jahre zusammen), haben eine kleine Tochter mit 1,5 und ich habe seit ca. 20 Jahren entzündliche chronische Polyarthritis.
Ich habe ca. 1,5 Jahre bevor ich mit unserer kleinen Maus schwanger wurde MTX erfolgreich abgesetzt. Leider bekam ich in der Schwangerschaft eine heftige Entzündung in der li. Hüfte. Nachdem aber unter einer PDA ins Hüftgelenk ein gespritzt wurde, habe ich den Rest der SS gut überstanden. Nachdem unsere Tochter ca. 6 Monate alt war bekam ich wieder dasselbe Problem, hab mich also nochmal ins li. Hüftgelenk einspritzen lassen und Sulfasalazin bekommen. Das hat aber leider nicht sehr viel geholfen, weil ich noch ein weiteres Mal ein gespritzt werden musste und die li. Hüfte nun schon wieder entzündet ist. Mein Kiefer (inzwischen beidseitig) ist schon seit mehreren Jahren entzündet, der wurde aber nie richtig beachtet und selbst das Einspritzen vor ca. 3 Monaten hat nichts geholfen. Nun ist alles zu spät und es kann nur noch operiert werden. Ich kann mein Mund minimal bewegen und habe wirklich höllische Schmerzen beim kauen.
Nachdem unsere Tochter ein Jahr alt geworden ist war mein Wunsch nach einem 2. Baby sooo dermaßen groß, dass ich mir nichts sehnlicher gewünscht habe als nochmal schwanger zu werden. Wisst ihr, mein Mann arbeitet sehr sehr viel, ist eigentlich nie Zu hause und ich fühle mich oft so einsam. Noch dazu befinden wir uns gerade in einer riesen Ehekrise. Nicht so dass wir uns scheiden lassen wollen, aber doch ziemlich schlimm. Ich liebe es so sehr Mutter zu sein und unser kleiner Engel ist so ein liebes Mädchen und arbeiten kann ich mit meinem Rheuma eh nicht gehen, da dachte ich ich will einfach dafür eine umso bessere Mutti sein und liebevoll meine Kinder großziehen wenn ich doch so unglücklich verheiratet bin.
Nachdem mein Mann dann endlich eingewilligt hat bin ich dann auch recht schnell (nach 3 Monaten, was für mich aufgrund er Schmerzen eine Ewigkeit war) schwanger geworden. Ich hätte eigentlich anstelle schwanger zu werden ganz ganz dringend eine Basistherapie beginnen sollen, aber mein Wunsch nach einem Kind war einfach viel größer. Vor allem weiß doch kein Mensch ob mein Rheuma in ein paar Jahren nach der Basistherapie besser ist oder ob ich meine Chance auf ein 2. Kind vollends vertan habe. Als Überbrückung hab ich dann Cortison bekommen, was ich aber gleich nach positivem SS-Test abgesetzt habe.
Nun mein eigentliches Problem, mein li. Sprunggelenk hat sich entzündet und ist richtig geschwollen, genauso wie mein li. Knie. Ich habe solche Schmerzen, kann kaum laufen geschweige denn mein Kind versorgen oder meinen Haushalt machen. Dann kommt noch die Übelkeit und Kopfschmerzen der SS dazu. Ich bin am verzweifeln. Manchmal denke ich mir "Was habe ich nur getan?" und "ich kann nicht mehr, ich schaff das nicht". Aber ich freue mich auch riesig auf unser 2. Baby, nur momentan überwiegen einfach die Schmerzen.
Es gibt sicher einige die denken dass ich selbst schuld daran bin. Das mag auch sein, nur ich konnte auch nicht wissen dass sich so viele Gelenke entzünden. Bei vielen geht in der Schwangerschaft ja das Rheuma weg. Und ob sich eine SS mit Übelkeit und Kopfschmerzen auswirkt ist ja auch nicht bei jedem gleich.
Ach ich könnt nur heulen, weil ich nicht weiß wie ich die nächsten Monate durchstehen soll! Ich bin halt auch erst am Anfang der SS (6. Woche).
Gibt es denn irgendjemand da draußen der ein bisschen nachempfinden kann was in mir vorgeht? Der auch so einen großen Kinderwunsch hatte, dass ihm alles egal war? Oder dem es auch so schlecht ging in der SS? Was hast du getan dass es besser wird? Was gibt es für Schmerzlindernde Medis die sehr gut helfen und auf gar keinen Fall in irgend einer Weise dem Baby schaden?
Danke an alle die sich die Mühe gemacht haben den Beitrag durchzulesen und noch viel mehr danke ich denjenigen die sich die Mühe machen etwas dazu zu schreiben. Und sorry an alle die es nicht interessiert.
Liebe Grüße
ich muss mich jetzt hier mal so richtig aus heulen und einfach mal alles raus lassen was ich denke.
Kurz zu mir: ich bin 27 Jahre alt, seit 2 Jahren verheiratet (wir sind aber schon 9,5 Jahre zusammen), haben eine kleine Tochter mit 1,5 und ich habe seit ca. 20 Jahren entzündliche chronische Polyarthritis.
Ich habe ca. 1,5 Jahre bevor ich mit unserer kleinen Maus schwanger wurde MTX erfolgreich abgesetzt. Leider bekam ich in der Schwangerschaft eine heftige Entzündung in der li. Hüfte. Nachdem aber unter einer PDA ins Hüftgelenk ein gespritzt wurde, habe ich den Rest der SS gut überstanden. Nachdem unsere Tochter ca. 6 Monate alt war bekam ich wieder dasselbe Problem, hab mich also nochmal ins li. Hüftgelenk einspritzen lassen und Sulfasalazin bekommen. Das hat aber leider nicht sehr viel geholfen, weil ich noch ein weiteres Mal ein gespritzt werden musste und die li. Hüfte nun schon wieder entzündet ist. Mein Kiefer (inzwischen beidseitig) ist schon seit mehreren Jahren entzündet, der wurde aber nie richtig beachtet und selbst das Einspritzen vor ca. 3 Monaten hat nichts geholfen. Nun ist alles zu spät und es kann nur noch operiert werden. Ich kann mein Mund minimal bewegen und habe wirklich höllische Schmerzen beim kauen.
Nachdem unsere Tochter ein Jahr alt geworden ist war mein Wunsch nach einem 2. Baby sooo dermaßen groß, dass ich mir nichts sehnlicher gewünscht habe als nochmal schwanger zu werden. Wisst ihr, mein Mann arbeitet sehr sehr viel, ist eigentlich nie Zu hause und ich fühle mich oft so einsam. Noch dazu befinden wir uns gerade in einer riesen Ehekrise. Nicht so dass wir uns scheiden lassen wollen, aber doch ziemlich schlimm. Ich liebe es so sehr Mutter zu sein und unser kleiner Engel ist so ein liebes Mädchen und arbeiten kann ich mit meinem Rheuma eh nicht gehen, da dachte ich ich will einfach dafür eine umso bessere Mutti sein und liebevoll meine Kinder großziehen wenn ich doch so unglücklich verheiratet bin.
Nachdem mein Mann dann endlich eingewilligt hat bin ich dann auch recht schnell (nach 3 Monaten, was für mich aufgrund er Schmerzen eine Ewigkeit war) schwanger geworden. Ich hätte eigentlich anstelle schwanger zu werden ganz ganz dringend eine Basistherapie beginnen sollen, aber mein Wunsch nach einem Kind war einfach viel größer. Vor allem weiß doch kein Mensch ob mein Rheuma in ein paar Jahren nach der Basistherapie besser ist oder ob ich meine Chance auf ein 2. Kind vollends vertan habe. Als Überbrückung hab ich dann Cortison bekommen, was ich aber gleich nach positivem SS-Test abgesetzt habe.
Nun mein eigentliches Problem, mein li. Sprunggelenk hat sich entzündet und ist richtig geschwollen, genauso wie mein li. Knie. Ich habe solche Schmerzen, kann kaum laufen geschweige denn mein Kind versorgen oder meinen Haushalt machen. Dann kommt noch die Übelkeit und Kopfschmerzen der SS dazu. Ich bin am verzweifeln. Manchmal denke ich mir "Was habe ich nur getan?" und "ich kann nicht mehr, ich schaff das nicht". Aber ich freue mich auch riesig auf unser 2. Baby, nur momentan überwiegen einfach die Schmerzen.
Es gibt sicher einige die denken dass ich selbst schuld daran bin. Das mag auch sein, nur ich konnte auch nicht wissen dass sich so viele Gelenke entzünden. Bei vielen geht in der Schwangerschaft ja das Rheuma weg. Und ob sich eine SS mit Übelkeit und Kopfschmerzen auswirkt ist ja auch nicht bei jedem gleich.
Ach ich könnt nur heulen, weil ich nicht weiß wie ich die nächsten Monate durchstehen soll! Ich bin halt auch erst am Anfang der SS (6. Woche).
Gibt es denn irgendjemand da draußen der ein bisschen nachempfinden kann was in mir vorgeht? Der auch so einen großen Kinderwunsch hatte, dass ihm alles egal war? Oder dem es auch so schlecht ging in der SS? Was hast du getan dass es besser wird? Was gibt es für Schmerzlindernde Medis die sehr gut helfen und auf gar keinen Fall in irgend einer Weise dem Baby schaden?
Danke an alle die sich die Mühe gemacht haben den Beitrag durchzulesen und noch viel mehr danke ich denjenigen die sich die Mühe machen etwas dazu zu schreiben. Und sorry an alle die es nicht interessiert.
Liebe Grüße

