Hallo
Wieder einmal die Nacht mit wenig Schlaf verbracht.
Dazu kommt ich habe Urlaub.
Das Problem habe ich seit meiner Kindheit.
Ohje, das Problem besteht schon eine laaange Zeit bei Dir ... *hm*
Bei mir begann die Schlafstörung als junge Mutter, als mein Erstgeborener zu früh das "Licht der Welt" erblickte.
Ab diesem Zeitpunkt war ich gefordert, ein paar Monate den Kleinen im 2-Stunden-Rhythmus zu stillen bzw.
wurde der Kleine zunächst mal über eine Sonde ernährt.
Als sich im Laufe der Zeit, der Tag- und Nacht-Rhythmus normalisierte, merkte ich,
dass ich sozusagen weniger Schlaf benötigte und ich war froh darüber,
dass ich dennoch genug Kraft hatte um mich um mein Tagwerk kümmern zu können.
Mein Erstgeborener bekam noch Geschwister und an genug Schlaf war längere Zeit nicht zu denken.
Naja, und als die Kids ihr Elternhaus verließen, zeigte sich deutlicher eine Schlafstörung.
Mit Melisse-Tee, Tiefen-Entspannungsmusik, und manchmal mit etwas Melatonin,
konnte ich die verkürzten Schlafphasen etwas ausgleichen bzw. hatte ich zusätzliche nächtl. Ruhe-Phasen.
Als ich bezüglich einer Schilddrüsen-Unterfunktion regelmäßige Termine beim Endokrinologen hatte,
erwähnte ich mein Schlaf-Problem. Es wurde zwar im Befund vermerkt, doch eine Behandlungs-Empfehlung
erfolgte keine.
Später, als ich meinen Hausarzt darauf ansprach, ob er mir ein Schlafmittel verordnen könnte,
erhielt ich eine Absage! (Eine Diskussion darüber ersparte ich mir, denn er wusste ja Bescheid,
dass es in meinem Fall schwierig ist, Medikamente zu verabreichen).
Was macht man dagegen? Für Tipps bin ich dankbar.
Aktuell verwende ich weiterhin einen Mini-MP3-Player (nähe Kopfkissen) mit Tiefen-Entspannungsmusik
und manchmal 1 Tasse Teekanne-Tee mit 1 mg Melatonin (schon im Teebeutel zugeführt).
Ansonsten habe ich mich mit "dem Zustand" längst abgefunden ...
Alles Gute für Dich ...
