Hallo ihr Lieben,
ich danke euch für die vielen Antworten und bin froh, das ich euch habe.
Mir ist hier im Laufe des Threads etwas aufgefallen.
Es gibt hier Leute, die absolut für eine Klage sind, wobei ich nicht weiß, ob ich die Kraft dazu habe, da schon ein anderes Klageverfahren gegen die DRV läuft und ich mir da schon nicht sicher bin, ob ich den richtigen RA habe.
Und es dauert wieder jahrelang bis soetwas abgeschlossen ist.
Ich weiß nicht wirklich ob ich das will.
Es ist hier aber auch mehrfach geschrieben worden ich soll nach einiger Zeit einen neuen Verschlechterungsantrag stellen.
Jetzt meine Frage dazu:
Wie lange muss ich denn warten bis ich einen neuen Verschlechterungsantrag stellen kann?
Ich danke euch.
Das Hexken
Liebe Hexken,
Verschlechterungsanträge stellt man rein rechtlich gesehen erst bei einer neuen (!) Verschlechterung. Diese müsste gravierend sein. Zeitlich gesehen kann man sie jederzeit erneut stellen. Andererseits handelt es sich meines Erachtens um einige Verfahrensfehler, die u. a. der VdK sich geleistet hat.
Andererseits hättest du jetzt die einmalige, weil fristgerechte Möglichkeit, rechtlich gegen den Wahnsinn der GdB-Festellungen vorzugehen. Wer verbietet dir, zu einem 2. Anwalt zu gehen? Der dir gleich noch nebenher die DRV-Klage begutachtet?? Abgeshen davon: würde nie jemand klagen, würde es keine Individuallösungen im Behindertenrecht geben; diese sind aber zwingend nötig, da jeder Mensch und jede Benachteiligung individuell (zu prüfen und bewerten / begutachten) sind.
Wenn ich dir was zwingend rate, dann das, dass du dir einen neuen Rechtsanwalt suchst, am besten eine Frau, und ihr in der ersten, kostenlosen (!!) Beratungsstunde alles erklärst und zeigst. Dann wird sich zeigen, was sie dir rät. Vielleicht kann sie dir auch ohne Klage zu deinem Recht verhelfen, durch Akteneinsicht, "Drohgebärden", Verhandlungsgeschick.
Ich will nicht unken und wünsche dir das Beste, aber wer weiß deine körperliche Kraft, deine psychische Belastbarkeit, etc. beim nächsten Antrag???
(Stelle dich bitte auf deine eigenen "Hinter-"Beine und nicht mehr auf die von irgendwelchen Pseudo-"Fach"Gemeinschaften, wo in der Regel Leute mit ausgeprägtem Helfersyndrom, aber wenig individuell anpassbarem Wissen sitzen und sich ihr Ehrenamt, was es eigentlich selbstverständlich machen sollte, allumfassend zu beraten, auch noch bezahlen lassen! = Achtung, das ist meine absolut persönliche, negativ geprägte Meinung / Erfahrung über den VdK und spiegelt nicht positive Erfahrungen anderer, möglicherweise besser besetzten Ortsverbände wider!!!!)