Nicole Dorothea
Mitglied
Ich bin sehr dankbar von so lieben Menschen Antworten zu bekommen.
Gleich 3 Rheumaarten, oje.
Bewegungstherapien habe ich noch nie bekommen. Das ist es ja. Man muss als Patient alles selbst erfragen und sich darum kümmern. Dafür habe ich aber nicht immer die Kraft. Aber ich will nicht jammern. Hätte mir im Nachhinein nur damals, als Anfang 20 Jährige gewünscht, von dem Arzt besser an die Hand genommen, begleitet zu werden. Er war überhaupt nicht empathisch. Er sagte nur "Sie haben Rheuma, das jetzt ein Leben lang. Ich schreibe Ihnen Medikamente auf, die nehmen Sie dann auch ein Leben lang. Das ist überhaupt kein Problem" so hat er mich schnell aus der Praxis entlassen. Wenn ich zehn Minuten drin war, war das viel. Damals habe ich das alles so akzeptiert und angenommen. Zu Hause habe ich dann erstmal geheult.
Einen Behindertenausweis habe ich beantragt und warte auf Rückmeldung.
Das mit der Umschulung ist so eine Sache. Ich glaube nicht, dass es finanziert wird. Ich habe Rechtsanwaltsfachangestellte gelernt. Und ich denke ein Bürojob ist ja schon rheumakompatibel. Nur möchte ich nicht mehr ins Büro. Zu Anwälten schon gar nicht. Die haben nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass sich meine Krankheit schnell verschlechtert hat.
Vielleicht habe ich doch bald Glück und mein Buch wird verkauft. Als Autorin zu arbeiten, wäre mein größter Traum. In der Buchbranche habe ich aber schon deshalb verloren, weil ich kein Mensch bin, der sich präsentiert und darum geht es hauptsächlich. Mir geht es aber um mein Buch und nicht um mich. Zudem habe ich mein instragram und Facebookaccount gelöscht. Diese Medien haben mich noch mehr krank gemacht, sind aber heutzutage leider unabdingbar, um erfolgreich zu sein.
Wünsche auch allen Mitgliedern eine schöne Weihnachtszeit.
Danke, dass ich so lieb aufgenommen werde.
Viele Grüße
Gleich 3 Rheumaarten, oje.
Bewegungstherapien habe ich noch nie bekommen. Das ist es ja. Man muss als Patient alles selbst erfragen und sich darum kümmern. Dafür habe ich aber nicht immer die Kraft. Aber ich will nicht jammern. Hätte mir im Nachhinein nur damals, als Anfang 20 Jährige gewünscht, von dem Arzt besser an die Hand genommen, begleitet zu werden. Er war überhaupt nicht empathisch. Er sagte nur "Sie haben Rheuma, das jetzt ein Leben lang. Ich schreibe Ihnen Medikamente auf, die nehmen Sie dann auch ein Leben lang. Das ist überhaupt kein Problem" so hat er mich schnell aus der Praxis entlassen. Wenn ich zehn Minuten drin war, war das viel. Damals habe ich das alles so akzeptiert und angenommen. Zu Hause habe ich dann erstmal geheult.
Einen Behindertenausweis habe ich beantragt und warte auf Rückmeldung.
Das mit der Umschulung ist so eine Sache. Ich glaube nicht, dass es finanziert wird. Ich habe Rechtsanwaltsfachangestellte gelernt. Und ich denke ein Bürojob ist ja schon rheumakompatibel. Nur möchte ich nicht mehr ins Büro. Zu Anwälten schon gar nicht. Die haben nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass sich meine Krankheit schnell verschlechtert hat.
Vielleicht habe ich doch bald Glück und mein Buch wird verkauft. Als Autorin zu arbeiten, wäre mein größter Traum. In der Buchbranche habe ich aber schon deshalb verloren, weil ich kein Mensch bin, der sich präsentiert und darum geht es hauptsächlich. Mir geht es aber um mein Buch und nicht um mich. Zudem habe ich mein instragram und Facebookaccount gelöscht. Diese Medien haben mich noch mehr krank gemacht, sind aber heutzutage leider unabdingbar, um erfolgreich zu sein.
Wünsche auch allen Mitgliedern eine schöne Weihnachtszeit.
Danke, dass ich so lieb aufgenommen werde.
Viele Grüße