hallo zusammen
bei einer kleinen patientin,
die juveniler arthritis hatte, waren besonders auch die kiefergelenke betroffen.
sie wurde in absprache mit dem rheumadoc in der kieferorthopädie versorgt..
sprich eine klammer nach dem konzept von castillo morales ( war eine lockere und oben kurz hinter den zähnen war eine kleine kugel, die zunge sollte nun angeregt werden, mit dieser zu spielen und so irgendwann den platz dort einzunehmen-die sie während man nicht spricht etc.eigentlich haben sollte)
und eben mit logopädie, damit die muskelbalance in diesem bereich verbessert werden sollte..leider mit "viel" eigenarbeit zu hause verbunden!!!
dazu gehört u.a. auch, das einüben des richtigen schluckmusters und eben die zungenrückverlagerung...
alles sachen, die zeigen dass eine sogenannte myofunktionelle störung vorliegt
-soll bei rheuamtikern nicht unüblich sein, da die meisten ja eher hypoton sind-
ich weiß allerdings nicht, in wieweit das noch auf erwachsenen zu trifft...
zumal, bei ihr ( zu dem zeitpunkt 6J -begonnen haben mir war glaub mit 3-4 jahren) auch schon sichtbare veränderungen im rö-bild waren
ob sie noch jemanden für cortisonspritzen ins kiefergelenk gefunden haben weiß ich nicht, da ich zu dem zeitpunkt dann die praxis vrlassen habe
ich könnt ja mal versuchen, ob ihr wenn ihr etwas schlucken wollt, die lippen dabei offen lassen könnt

oder ob ihr die zusammenpresst und evtl noch mit dem kiefer nachhelft (Nadelkissen)--falls ja, würde ich es beim rheumadoc ansprechen..letztendlich ist das nichts anderes als kg für den "mund/kiefer"bereich"
jetzt sind es vielleicht einige tage suppe..aber was ist wenn die veränderungen auch da so wüten...dann ist es irgendwann nur noch suppe???? hm, obs dann noch ne abwechslung ist
wie gesagt, würd ich aber nur machen, wenn das kiefergelenkauch häufiger betroffen ist/schmerzt