Da kann es ja zu einem längerem gesünderem Leben führen, wenn man sich schont, die Schmerzen erträgt und die giftigen Medikamente weglässt.
Allein diese Aussage lässt bei mir einige Fragen aufkommen.
1. Wer sagt dir, dass du ohne Medikamente länger lebst?
2. Wer sagt dir, dass du ohne Medikamente gesünder lebst? Zerstörte Gelenke mal als Beispiel würde ich nicht als gesund bezeichnen.
3. Wenn du dich ständig schonen musst, dauernd Schmerzen erträgst, nicht mehr arbeiten kannst (nach deiner Theorie) und somit in der Folge von der Hand im Mund lebst... Ist dieses Leben dann in deinen Augen lebenswerter, als wenn du Medikamente nimmst, von denen du eventuell gar keine NW bekommst? Das hast du ja nur hier oder da gehört bisher.
Die Frage nach deiner genauen Erkrankung hast du ja, warum auch immer, nicht beantwortet. Aber wenn ich einen ordentlichen Schub habe, dann laufen mir vor Schmerzen teilweise die Tränen über die Wangen. Wie will man das denn auf Dauer ertragen? Ganz ehrlich, da würde ich mir ohne ärztliche Hilfe die Kugel geben.
Und wenn ich vielleicht mit Medikamenten nachher 5 Jahre kürzer gelebt habe, dann hatte ich aber immerhin eine gewisse Lebensqualität (weniger Schmerzen, mehr Bewegung, arbeiten gehen und Unternehmungen machen können, Urlaube etc.). Da geht für mich ganz klar Qualität vor Quantität.
Ganz nebenbei: wenn ich etwas überhaupt nicht vertrage, dann setze ich das nach Rücksprache mit dem Arzt wieder ab. Es gibt fast immer Alternativen.
Lg Clödi.