Hallo allerseits,
ich bin ganz neu hier im Forum (stelle mich an anderer Stelle auch noch vor).
Ich habe seit einigen Monaten eine Reaktive Arthritis. Ende Juli wurde eine abgelaufene Chlamydia pneumoniae-Infektion auf grund der AK festgestellt. Antibiotika-Behandlung war wohl zu spät, jedenfalls wurde ich nicht mit Antibiotika behandelt, was wohl, da die Infektion vermutlich ca. 6 Monate her war, vom Zeitablauf her auch in Ordnung ist.
Seitdem nehme ich Arcoxia, zunächst 60 mg täglich, inzwischen 120 mg, da außer den Kniegelenken nun auch die Hüfte (hauptsächlich das linke Gelenk) und das ISG schmerzen und die 60 mg offenbar nicht reichten. Wegen der Schlafprobleme nehme ich 25 mg Amitriptylin, das hilft wirklich prima, endlich kann ich wieder ganz normal schlafen und bin nicht morgens um 3 putzmunter! Habe auch schon 2x Cortisonspritzen bekommen. Mit Langzeitmedikamenten wartet mein Rheumatologe bisher noch ab, weil er hofft, dass das ohne sowas in den Griff zu kriegen ist und wohl auch noch hofft, dass es von selbst verschwindet. Ich hatte besonders in den letzten Wochen oftmals wirklich fiese Ruheschmerzen in der Hüfte und im ISG und weil das Ganze sich ja nun auch schon seit 10 Monaten hinzieht, glaube ich eigentlich nicht daran, dass meine Erkrankung einfach so verschwindet. Mein Rheumatologe sagt, ich hätte eine Reaktive Arthritis, aber ansonsten könne er noch nicht sagen, wohin sich das Ganze entwickelt.
Ganz typisch für meine Hüftschmerzen ist folgendes Schema: Ich bin heute mittag vor einigen Autos kurz über die Straße gerannt. anschließend hatte ich in der Hüfte sofort ziemlich heftige Schmerzen, die bis jetzt abends gar nicht mehr weggegangen sind, sie waren in Bewegung wie in Ruhe (da allerdings stärker) immer vorhanden. Im Hüftgelenk fühlt sich das dann so an: Erst habe ich permanente, klopfende Schmerzen, die machen dann nach einigen Minuten einem warmen Vibrieren im Gelenk ohne Schmerzen Platz. Das wechselt dann über zu einer Art Prickeln, das sich so anfühlt wie das Prickeln, das man manchmal in den Extremitäten spürt, wenn man von draußen ins Warme kommt oder wie wenn eine Betäubung nachlässt.
Nun meine Fragen:
Kennt jemand dieses Vibrieren und Prickeln?
Warum sieht man meinem ISG im MRT nicht an, dass ich dort sehr oft einen starken, ziehenden Ruheschmerz habe?
Ich habe noch tausend andere Fragen, aber die fallen mir sicher später noch mal ein...
Danke und Grüße aus Berlin
mimi67
ich bin ganz neu hier im Forum (stelle mich an anderer Stelle auch noch vor).
Ich habe seit einigen Monaten eine Reaktive Arthritis. Ende Juli wurde eine abgelaufene Chlamydia pneumoniae-Infektion auf grund der AK festgestellt. Antibiotika-Behandlung war wohl zu spät, jedenfalls wurde ich nicht mit Antibiotika behandelt, was wohl, da die Infektion vermutlich ca. 6 Monate her war, vom Zeitablauf her auch in Ordnung ist.
Seitdem nehme ich Arcoxia, zunächst 60 mg täglich, inzwischen 120 mg, da außer den Kniegelenken nun auch die Hüfte (hauptsächlich das linke Gelenk) und das ISG schmerzen und die 60 mg offenbar nicht reichten. Wegen der Schlafprobleme nehme ich 25 mg Amitriptylin, das hilft wirklich prima, endlich kann ich wieder ganz normal schlafen und bin nicht morgens um 3 putzmunter! Habe auch schon 2x Cortisonspritzen bekommen. Mit Langzeitmedikamenten wartet mein Rheumatologe bisher noch ab, weil er hofft, dass das ohne sowas in den Griff zu kriegen ist und wohl auch noch hofft, dass es von selbst verschwindet. Ich hatte besonders in den letzten Wochen oftmals wirklich fiese Ruheschmerzen in der Hüfte und im ISG und weil das Ganze sich ja nun auch schon seit 10 Monaten hinzieht, glaube ich eigentlich nicht daran, dass meine Erkrankung einfach so verschwindet. Mein Rheumatologe sagt, ich hätte eine Reaktive Arthritis, aber ansonsten könne er noch nicht sagen, wohin sich das Ganze entwickelt.
Ganz typisch für meine Hüftschmerzen ist folgendes Schema: Ich bin heute mittag vor einigen Autos kurz über die Straße gerannt. anschließend hatte ich in der Hüfte sofort ziemlich heftige Schmerzen, die bis jetzt abends gar nicht mehr weggegangen sind, sie waren in Bewegung wie in Ruhe (da allerdings stärker) immer vorhanden. Im Hüftgelenk fühlt sich das dann so an: Erst habe ich permanente, klopfende Schmerzen, die machen dann nach einigen Minuten einem warmen Vibrieren im Gelenk ohne Schmerzen Platz. Das wechselt dann über zu einer Art Prickeln, das sich so anfühlt wie das Prickeln, das man manchmal in den Extremitäten spürt, wenn man von draußen ins Warme kommt oder wie wenn eine Betäubung nachlässt.
Nun meine Fragen:
Kennt jemand dieses Vibrieren und Prickeln?
Warum sieht man meinem ISG im MRT nicht an, dass ich dort sehr oft einen starken, ziehenden Ruheschmerz habe?
Ich habe noch tausend andere Fragen, aber die fallen mir sicher später noch mal ein...

Danke und Grüße aus Berlin
mimi67