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Reaktive Arthritis und dann?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von mimi67, 17. Oktober 2011.

  1. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    Hallo allerseits,
    ich bin ganz neu hier im Forum (stelle mich an anderer Stelle auch noch vor).
    Ich habe seit einigen Monaten eine Reaktive Arthritis. Ende Juli wurde eine abgelaufene Chlamydia pneumoniae-Infektion auf grund der AK festgestellt. Antibiotika-Behandlung war wohl zu spät, jedenfalls wurde ich nicht mit Antibiotika behandelt, was wohl, da die Infektion vermutlich ca. 6 Monate her war, vom Zeitablauf her auch in Ordnung ist.
    Seitdem nehme ich Arcoxia, zunächst 60 mg täglich, inzwischen 120 mg, da außer den Kniegelenken nun auch die Hüfte (hauptsächlich das linke Gelenk) und das ISG schmerzen und die 60 mg offenbar nicht reichten. Wegen der Schlafprobleme nehme ich 25 mg Amitriptylin, das hilft wirklich prima, endlich kann ich wieder ganz normal schlafen und bin nicht morgens um 3 putzmunter! Habe auch schon 2x Cortisonspritzen bekommen. Mit Langzeitmedikamenten wartet mein Rheumatologe bisher noch ab, weil er hofft, dass das ohne sowas in den Griff zu kriegen ist und wohl auch noch hofft, dass es von selbst verschwindet. Ich hatte besonders in den letzten Wochen oftmals wirklich fiese Ruheschmerzen in der Hüfte und im ISG und weil das Ganze sich ja nun auch schon seit 10 Monaten hinzieht, glaube ich eigentlich nicht daran, dass meine Erkrankung einfach so verschwindet. Mein Rheumatologe sagt, ich hätte eine Reaktive Arthritis, aber ansonsten könne er noch nicht sagen, wohin sich das Ganze entwickelt.
    Ganz typisch für meine Hüftschmerzen ist folgendes Schema: Ich bin heute mittag vor einigen Autos kurz über die Straße gerannt. anschließend hatte ich in der Hüfte sofort ziemlich heftige Schmerzen, die bis jetzt abends gar nicht mehr weggegangen sind, sie waren in Bewegung wie in Ruhe (da allerdings stärker) immer vorhanden. Im Hüftgelenk fühlt sich das dann so an: Erst habe ich permanente, klopfende Schmerzen, die machen dann nach einigen Minuten einem warmen Vibrieren im Gelenk ohne Schmerzen Platz. Das wechselt dann über zu einer Art Prickeln, das sich so anfühlt wie das Prickeln, das man manchmal in den Extremitäten spürt, wenn man von draußen ins Warme kommt oder wie wenn eine Betäubung nachlässt.
    Nun meine Fragen:
    Kennt jemand dieses Vibrieren und Prickeln?
    Warum sieht man meinem ISG im MRT nicht an, dass ich dort sehr oft einen starken, ziehenden Ruheschmerz habe?
    Ich habe noch tausend andere Fragen, aber die fallen mir sicher später noch mal ein... :rolleyes:
    Danke und Grüße aus Berlin
    mimi67
     
  2. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    an einem fluss
    @hallo mimi67

    erst mal willkommen hier im forum! fühle dich wohl, stöber in den themen, beiträgen,
    aber auch im lexikon oder stelle einfach, so wie du es jetzt gemacht hast, deine frage ins forum.

    du wirst immer liebe und nette user finden, die dir gern antworten, sofern sie dir helfen können.
    bedenke aber bitte, zumeist sind wir hier "betroffene" und haben so alle unser päckel in
    unterschiedlicher form zu tragen.

    einen arzt können und dürfen wir nicht ersetzen, aber der austausch und das gespräch
    unter gleichgesinnten, ist ein menge wert und oftmals kann man zumindest für sich
    mitnehmen: ich werde verstanden! und habe hilfreiche tipps bekommen oder nehme
    einen hinweis oder eine idee für mich mit.

    das ist das worauf es ankommt, sonnst könnte man sich das forum sparen.

    zu deinen fragen:
    die infektion mit clamydien ist gar nicht so selten und führt gern zu beteiligung der
    peripheren gelenke.da gibt es noch mehr infektionsursachen. denen muss man natürlich
    auf den grund gehen und das kann nur ein erfahrener rheumatologe machen, klar.

    wie deine behandlung weiter geht, hängt wirklich davon ab, wie der verlauf ist.
    kommen noch mal entzündungen? oder sogar noch mal ein schub? tritt die
    infektion nochmal auf.....

    die behandlung ist eben sehr schwer. was der rheumatologe mit dir dann
    gemeinsam berät, welches medikament gut ist, welches nicht anschlägt usw.
    muss dann auch zusammen mit den veränderungen an den gelenken
    abgeklärt werden.

    leider ist rheuma keine krankheit, die zu 100% heilbar ist, aber man kann sie
    durch rechtzeitige und gezielte behandlung stark eindämmen, bestenfalls in
    remission(stillstand)kommen, was nicht heisst, dass es auch wieder auftreten kann.

    eins gebe ich dir mit auf den weg: gedulde dich! es ist ein langer weg,
    bis sich alle komponenten klären lassen und das medikament gefunden ist,
    was dir am besten hilft.

    zu den untersuchungsmethoden gibt es nur zu sagen: sie stehen im zusammenhang,
    geben den arzt wichtige hinweise auf den verlauf und lassen frühzeitig veränderungen
    erkennen.

    schmerzen sind ein thema für sich. ggf. hat sich bei dir sogar schon ein
    schmerzgedächtnis gebildet, was eine eigenständige krankheit ist und die du dann
    ggf. vom schmerztherapeuten behandeln lassen solltest.

    von daher lässt sich auch erklären, warum du deine schmerzen auf dem mrt nicht siehst!
    schmerzen sind subjektiv und werden von jedem anders wahrgenommen und verarbeitet.
    da gibt es kein schema was sagt: so ist es-so ist es nicht, also können nicht objektiv
    bewertet werden.

    bildgebende verfahren, zeigen muskeln, sehnen, bänder, knochen, nervenbahnen, aber auch
    oberflächen, innere flächen, entzündungen, arthrose, je nach art des verfahren

    sie können aber nicht zeigen welche schmerzstärke du hast.

    von daher, habe mut, frage ruhig und natürlich kannst du auch anderen mit deinem wissen
    helfen.

    sauri, der liebe dino:)
     
  3. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    danke, saurier, für die ausführliche antwort!
    ja, ich bin in sachen rheuma noch deine echte novizin! im laufe des letzten jahres hatte ich schon eine endlose arie mit der schilddrüse (unterfunktion) durch, bis ich endlich behandelt wurde, hatte ich schonmal einige ärzte "verschlissen", die mich in die psychoecke schieben wollten. wenn ich da nicht so hartnäckig gewesen wäre, würde ich immer noch unbehandelt sein. als mein rheuma-doc mir sinngemäß sagte: "ich weiß nicht genau, was sie haben, aber wir behandeln sie mal" dachte ich, ich fall vom glauben ab! dass ich das noch erleben darf! ein arzt, der zugibt, nicht allwissend zu sein und mir nicht gleich erstmal unterstellt, dass ich quasi einen an der waffel habe und mir das alles doch nur einbilde! deshalb ist es erstmal nicht so leicht für mich, damit umzugehen. naja, im vlergleich zu den schmerzen wohl eher ein luxusproblem :D
    @ saurier: tja, leider gibt es in deinem beitrag keinen halbsatz, der z.b. aussagt, dass es manchmal noch von alleine verschwindet...und ich glaub da ja auch nicht dran...ich hoffe sehr, dass meine behandlung bald optimiert werden kann!
    grüße aus berlin
    mimi67
     
  4. anurju

    anurju anurju

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    Hallo Mimi,

    ich habe auch ursprünglich eine reaktive Arthritis gehabt und es gibt schon die Chance, dass diese ausheilt.
    Man spricht von einem Zeitraum von ca. 1 Jahr (manchmal auch etwas länger) - danach müsste es dann vorbei sein...
    Bei mir war das leider nicht der Fall - allerdings kam ich auch viel zu spät (erst nach 8 Monaten) zum Rheumatologen.
    Insofern gut, dass du dort behandelt wirst und lieber mit "Kanonen" schießen (also z.B. mit einer Basistherapie) als dauerhaft Freude mit diesem Problem behalten.
    Deine Schmerzen in der Hüfte kenne ich sehr gut - hört sich aber evtl. eher nach Problemen am Ilio-Sacral-Gelenk an - die sind auch ziemlich typisch für solche reaktiven Arthriden. Also: mir hilft da oft Wärme (ist bei jedem unterschiedlich) und ganz sanfte manuelle Therapie - aber wichtig ist die Einstellung auf passende Entzündungshemmer (bei mir Meloxicam).
    Man sieht solche Probleme nicht immer in bildgebenden Verfahren - das hat Saurier ja schon perfekt erklärt.

    Toi toi toi und dass du bald eine passende Therapie bekommst wünscht dir
    anurju :)
     
  5. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    hallo,
    @ anurju:
    von dieser "1-jahres-regel" habe ich auch schon irgendwo gelesen. wenn das so stimmt, habe ich noch ca. 3 monate, bis sich die vermutliche chlamydien-infektion jährt. und obwohl ich eigentlich immer eine un verbesserliche optimistin bin, bin ich in diesem fall doch ziemlich skeptisch, gerade weil es in den letzten wochen kontinuierlich schlimmer wird als besser.
    zu den hüftschmerzen kann ich noch ergänzen, dass mir oft auch das sitzbein weh tut, also eigentlich alle möglichen ecken im hüftbereich...
    kann auch sein, dass ich die anlage zur arthritis sowieso schon mitgebracht habe. erst jetzt fiel mir ein, dass ich schon vor jahren monatelang mit fersenschmerzen herumlaborierte, leider ohne deswegen mal zum arzt zu gehen. auch diese tiefsitzenden kreuzschmerzen kenne ich von früher, da ich sie da auch schon immer wieder mal hatte, auch dass ich davon in den frühen morgenstunden wach werde. nur wusste ich damals noch nichts von diesen ganzen zusammenhängen...aber woher soll man das auch alles wissen? man kommt als laie ja nicht gerade zwangsläufig drauf, dass das vielleicht eine beginnende rheumatische erkrankung ist!
    deshalb gilt auch für mich jetzt: hinterher ist man immer schlauer! ;)
    ich habe anfang november den nächsten termin beim rheumatologen und nachdem der ganze medikamentencocktail meine (ruhe)schmerzen auch nicht völlig beseitigen konnte, wird es eventuell zeit für so eine basismedikation, würde mich nicht wundern. aber ich fahre dann erstmal für 2 wochen in den urlaub (la palma), deshalb denke ich nicht, dass die medis noch vorher umgestellt werden.
    danke für eure antworten, es hilft sehr, wenn man merkt, man ist nicht allein mit seinen problemen und sorgen! ich hoffe, ich kann bald auch mal mit tipps weiterhelfen!
    grüße
    mimi67
     
  6. anurju

    anurju anurju

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    Hey Mimi,

    bei mir meint man auch, dass eine Grunderkrankung in Richtung Rheuma wohl durch die reaktive Arthritis angestossen (getriggert) wurde. Man sieht schon in alten MRT-Aufnahmen, dass das Knochenmark verändert war und das ist wohl ein typisches Indiz...
    Kann man sowieso nicht ändern, also denke ich darüber möglichst nicht nach.
    Hoffentlich geht es dir dann auch durch MTX oder ein ähnliches Mittel besser - trotzdem den Schmerztherapeuten im Blick behalten - die kennen sich einfach super mit Medikamenten aus...

    Alles Gute und 1000 liebe Grüße von anurju :)
     
  7. Hasenzahn85

    Hasenzahn85 Neues Mitglied

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    Hallo Mimi!

    Erstmal willkommen hier!
    Bei mir ist es genauso wie bei dir. Vor einem Jahr bin ich mit Rückenschmerzen ins KH gekommen.
    Damals hieß es auch infektreaktive arthtritis bei Chlamydien, Chamhylobacter und Clostridien.
    Es hieß auch, dass ich die Chance habe, dass es nach nem Jahr wieder verschwindet........ich bin Freitag erneut aus dem Krankenhaus entlassen worden: Diagnose: undifferenzierte Spondarthritis durch Infekte getriggert.......
    Bei mir sieht man im Knochenszinitgramm nix, im MRT nix, im Blut nix, nur im Ultraschall konnte man ein kleines bisschen was sehen.......wichtig ist: Geduld, das kann ich dir nur raten und bitte nehm die Medikamente ernst auch wenns dir gut geht. Ich habs vielleicht schleifen lassen und bin dadurch in die Chronik gerutscht, lass es nicht soweit kommen!

    Ich drück dir die Daumen für alles Weitere!
     
  8. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    vielen dank für eure tipps und guten wünsche!
    das hoffe ich auch, aber das entscheidet sich eben erst im laufe des novembers. wenn ich mich nicht allzuviel bewege, geht es ja mit den schmerzen... :rolleyes:
    das werde ich machen, wenn ich den eindruck habe, dass mein rheuma-doc das nicht gescheit im griff hat. er scheint aber grundsätzlich der auffassung zu sein, dass niemand schmerzen haben sollte, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, was ihn ja schonmal positiv von so manch anderem weißkittel unterscheidet!
    keine sorge, ich futtere brav, was mir der arzt verschrieb. schon eine testweise reduzierung von arcoxia von 120 auf 60 mg spüre ich praktisch sofort in den gelenken, schon deshalb mache ich es nicht!
    grüße
    mimi67
     
  9. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

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    Hej Mimi,

    auch von mir erst mal ein herzliches Willkommmen :).

    Ich bin auch "reaktiver Rheumatiker". Bin nach einer Durchfallerkrankung, die mit Antibiotika behandelt wurde erst nach einem halben Jahr zum Arzt, da ich immer dachte: das geht vorbei, aber denkste :o.
    Nachdem ich dann insgesammt vier Jahre auf Fibro und Psychosomatik behandelt wurde kam ich zu meinem jetzigen Rheumadoc. Es war für mich ein Erlebnis. Nun bekomme ich seit über zwei Jahren Cortison und seit über einem Jahr
    MTX, letztens mal für zwei Monate als Spritze um nen Schub zu bekämpfen, jetzt wieder als Tabl. Ich muss sagen
    die Spritzen haben wesentlich besser gewirkt und ich hab mich ein gutes Stück fitter gefühlt als mit den Tabletten jetzt. Schmerzen sind mal mehr, mal weniger. Ich habe noch Arcoxia 90mg und Tilidin 100/8 mg. sowie Amitriptilin.
    Ich bin nicht immer ganz zufrieden, aber es ist viel, viel besser als vor 2,5 Jahren war.

    Du siehst, wie auch die anderen User schon schrieben, man kann damit leben. Mal besser, mal schlechter, aber
    es funktioniert und es gibt neben den schlechten Tagen auch immer wieder gute Zeiten.
    Ob du nochmal ganz gesund wirst kann auch der Doc nicht voraussehen, aber er ist ja schon mal auf dem besten Weg dir zu helfen.
    ... und wie auch schon geschrieben, ein Schmerztherapeut ist was ganz, ganz tolles. So wie er dir, schmerztechnisch gesehen, helfen kann, kann es weder der HA noch der Rheumadoc.
    Außerdem nimmt er einem die Angst vor der oft beschworenen Medikamentenabhängigkeit und, was fast noch wichtiger ist, er tut das auch beim HA ;).
    Ich wünsch dir das du in den nächsten Monaten eine spontane Besserung erlebst ;).
    Sollte das nicht der Fall sein, dann wünsch ich dir eine gute Weiterbehandlung und ...
    "viel Spaß in unserem Forum", dem du dann wohl erhalten bleibst :D. ( Der letzte Satz soll dich trösten :D )

    Liebe Grüße

    Mummi
     
  10. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    hallo mummi,
    ja, in der tat, es gibt viele dinge, die viel schlimmer sind - zum beispiel ein kind gebären :D nee, spaß beiseite, du hast schon recht. ich hatte es mir nur anfangs anders vorgestellt: man kriegt z.b. eine cortisonspritze und die schmerzen sind wie weggeblasen. ist ja aber leider nicht so, wenigstens nicht bei mir. die hüfte rumort immer noch so unterschwellig vor sich hin, aber es ist schon viel besser händelbar und ertragbar, solange ich nicht den fehler mache und einen kleinen spurt zum bus oder so einlege.
    ich bin übrigens ein fan von hochwirksamen medikamenten und halte insbesondere opioide für einen segen in der schmerzbehandlung, auch wenn ich es bisher aktuell nicht brauche.
    ich habe vor mittlerweile 3 monaten mit dem rauchen aufgehört, das hat zwar meinen stoffwechsel allgemein beruhigt, aber in sachen rheuma leider nicht geholfen.
    ich halte euch auf dem laufenden, wann mich mein arzt zur "chronikerin" macht.
    grüße
    mimi67
     
  11. Mummi

    Mummi Neues Mitglied

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    Hej Mimmi,

    tja das mit der Spritze und fertig war auch so meine Hoffnung. Hat sich leider zerschlagen.
    Ich dachte auch, wenn ich gut eingestellt bin kann ich wieder Bäume ausreißen.
    Aber leider...
    Die schnelle Erschöpfbarkeit und Ermüdbarkeit bleiben und die Leistungsfähigkeit ist schon heruntergesetzt.
    Als ich meinen Rheumadoc fragte ob das so bliebe oder wieder weg gehen würde war die kurze und knappe Antwort:
    "das gehört zur Erkrankung, das bleibt" Punkt!!!:o
    Hab ein bisschen Gedult ( Das ist das was wir alle brauchen und nicht haben :D. )!
    Vielleicht schaffst du das ja :D.

    Liebe Grüße

    Mummi
     
  12. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    ja doch, geduld habe ich. mein mann wundert sich immer, wo ich das hernehme, er ist selbst total ungeduldig und hadert schnell mit sich und der welt, das geht mir ziemlich ab, und in diesem fall ist das auch gut so! immer jammern, das ist meine sache nicht, jedenfalls nicht gegenüber anderen. im stillen kämmerlein erzähle ich meinen beiden katern so manche flotte sohle über rheuma und was das für ein mist ist, haltet mich nicht für bekloppt, aber das hilft :o
    grüße
    mimi67
     
  13. anurju

    anurju anurju

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    Huhu mimi,

    jetzt musste ich gerade heftig schmunzeln.
    Unsere 4 Kaninchen haben in so manch schmerzbedingt schlafloser Nacht auch "herhalten" müssen.
    Die schlafen ja sowieso fast nie und haben immer offene Langohren.
    Tut außerdem gut, diesen "unbeschwerten" Lebewesen zuzuschauen - das beruhigt irgendwie.
    Also: schöne Grüße an die Kätzchen - brav, brav weiter so machen...
    Und außerdem: du gehörst ganz bestimmt zu den Leuten, die das ohne Chronifizierung hinter sich bringen - von denen findet man hier halt nicht so viele, weil die sich ja hier nicht mehr tummeln (weil schmerz- und beschwerdefrei).

    Toi toi toi weiterhin und liebe Grüße von anurju :)
     
  14. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    deine worte in gottes gehörgang :D lass uns mal in ein paar monaten darüber nochmal sinnieren...
    ich geh morgen spontan zu meinem rheuma-doc oder mach einen kurzfristigen termin, weil ich seit einigen tagen bluthochdruck habe, das kenne ich nicht, hatte ich noch nie. tja, öfter mal was neues...
    gut´s nächtle
    mimi
     
  15. anurju

    anurju anurju

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    Huhu nochmal...

    hab ich das richtig im Kopf, dass du Arcoxia bekommst.
    Das hat bei mir auch den Blutdruck hochgetrieben - als es dann nachts 2x zu Herzrasen gekommen war, wurde es abgesetzt.
    Ich bekomme jetzt Meloxicam und das hilft mir sogar besser - allerdings habe ich auch noch Cortison, MTX und Tilidin (Opioid) - schwer zu sagen, was davon wie wirkt.
    Cortison ist übrigens auch ein Blutdrucktreiber...
    Also: richtig, dass du das dem Arzt zeigst.
    Ach ja - Schmerzen machen ja zudem auch Streß (nennt man echt Schmerzstreß) und der bleibt auch nicht ohne Folgen auf den Blutdruck - man gönnt sich ja sonst nichts...

    Gute Besserung und liebe Grüße von anurju :)
     
  16. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    hallöchen,
    ja, ich nehme arcoxia, täglich 120 mg, die ich morgens nehme. ich habe mal versucht auf morgens und abends zu splitten, aber das ging schmerztechnisch in die hose.
    kann es denn sein, dass das ansteigen des blutdrucks von 2 cortisonspritzen kommt? zeitlich würde das passen.
    grüße
    mimi67
     
  17. anurju

    anurju anurju

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    Huhu mimi,

    da sind wir ja zeitgleich online.

    Oh ja - das kann sein; hatte ich nach einigen Coritson-Spritzen auch - insbesondere bei solchen, die mir in den Nacken gesetzt wurden - da spielte mein Kreislauf mehrfach völlig verrückt.
    Man hat dann die Wahl zwischen Schmerzen oder "Kreislauf"...
    120 finde ich schon recht viel - vielleicht mal 90 testen? Eigentlich ist es ja ein Präparat, dass langanhaltend wirken soll.
    Schmerzfrei war ich mit 90 auch nie - ist also eine Frage, ob es einfach "bekömmlicher" ist.
    Aber vielleicht lag es ja wirklich nur an den Spritzen.
    Hinweis: auch wenn die Ärzte immer meinen, Arcoxia wäre magenfreundlich - ich würde einen Mangeschutz dazu nehmen - habe ich nicht gemacht und bekam dann nach einigen Wochen doch etwas Probleme mit dem Magen.
    Generell ist einfach guter ärztlicher Rat nötig - am besten vom Schmerztherapeuten...

    Liebe Grüße und Gute Besserung von anurju :)
     
  18. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    hallo anurju,
    ja, wir sind zeitgleich online, wie lustig! normalerweise würde ich ja um diese zeit im büro sitzen, aber ich bin ja zurzeit noch nach der karpaltunnel-op krankgeschrieben.
    ich habe eben in der praxis angerufen und für 11:45 einen termin bekommen und werde dann berichten.
    arcoxia 120 ist wirklich recht hoch für dauernd, ledier habe ich momentan fast ständig irgendwelchen neuen quatsch bei meinen gelenken, da klappte es bisher nicht. mal sehen, was der arzt sagt, vielleicht sieht er es ja auch so.
    bis denne
    mimi
     
  19. anurju

    anurju anurju

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    Huhu nochmal,

    ich habe eben mal deine Krankheitsgeschichte gelesen...
    Hast du dem Rheumatologen von deinem Ekzem auf dem Kopf berichtet??
    Manchmal schubsen reaktive Arhtriden ja auch Prozesse wie eine Psoriasis-Arthritis an - und dann müsste man zügig mit der Basistherapie beginnen. Habe jetzt aber nicht genau im Kopf, ob du davon schon berichtet hast.
    Nur mal als Idee, weil du ja gleich sowieso hingehst.

    Liebe Grüße und wir denken weiter positiv - nicht wahr ?!

    anurju :)
     
  20. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    ja, wir denken unbedingt positiv!
    das ekzem auf dem kopf habe ich schon seit vielen jahren, es kommt und geht immer wieder. andere sachen habe ich ja auch schon länger als die reaktive arthritis, z.b. hatte ich diese fersenschmerzen schonmal vor jahren über monate. hab mich damals nicht darum gekümmert und wäre natürlich auch nie auf die idee gekommen, dass das was mit rheuma zu tun haben könnte. sollte ich meinem doc davon erzählen oder steh ich dann nicht evtl. als hypochonderin da? ich muss mal überlegen, was ich mache...
    lg, mimi