Hallo Mupfel,
auch ich war 25 Jahre begeisterte Raucherin, aufhören war für mich nie ein Thema...
Abe rmit der Zeit fiel mir mein Husten auf, der berühmte Raucherhusten, und irgendwie dachte ich, das geht nicht gut, wenn ich so weitermache.
Dann hab ich unter Umständen Krebs, und muss früh sterben, wegen dieser blöden Zigaretten...
Dan hab ich das Buch von Carr gelesen, der ja auch im Kopf ansetzt.
Ich glaube, da hat es innendrin ein wenig "geklickt".
Als nächstes fasste ich den Entschluss, erstmal mit weniger Zigaretten auszukommen;
das waren dann einen Tag später immerhin nur 10 statt der üblichen 20-30.
Also dachte ich, am zweiten Tag, wenn das so funktioniert, dann probier ich am nächsten Tag mal die erste Zigarette am Tag, statt morgens um sechs zum Kaffee, erst später am Tag zu rauchen und das so weit wie möglich hinauszuzögern....
und nach jeder Stunde, die um war, dachte ich, komm ein wenig hälst noch ohne Zigarette aus..
Und diese erste Zigarette am Morgen hab ich nie mehr geraucht, seit nunmehr fast 5 Jahren.
Ich glaube, das ist mir aus 2 Gründen gelungen.
Es hatte im Kopf "klick" gemacht und ich hatte Angst krank zu werden und ich hatte nie den Vorsatz ganz aufzuhören, sondern eben nur zu schauen, wie viele Stunden ich es ohne Zigaretten schaffe ; damit hatte es so eine gewisse "Freiwilligkeit".
Ich denke, was man auf jeden Fall braucht, ist eine innere Überzeugung, daß Rauchen eben Sch.. ist und das man sich das nicht länger antun will.
Am verblüffendsten ist, ich kann mir heute nicht vorstellen, jemals wieder zu rauchen und weiß gar nicht mehr, wieso ich 25 Jahre wirklich in jeder Lebenslage geraucht habe...
und das obwohl mein Freund Raucher ist
LG
notemba