An alle Raucher:
Diese allg. Entrüstung darüber, dass es so geklungen hatte dass rauchende Patienten nicht die optimale medizinische Versorgung erhalten finde ich ziemlich daneben. Dass Rauchen nicht nur Krankheiten verursachen kann sondern auch Heilungsprozesse verlangsamen kann, kann ja nun niemand ernsthaft anzweifeln. Von den Ärzten wird immer verlangt, kann man hier im Forum in annähernd jedem zweiten Beitrag lesen, vollen Einsatz bei der Diagnose und der Behandlung zu geben. Selbst sind einige aber anscheinend nicht bereit alles zu geben. Da kommen dann so Aussagen wie:
...Das ist meine Privatsache...., .....Rauchen ist auch nicht für alles verantwortlich..., ...da hat mir der Arzt doch tatsächlich dringend geraten mit Rauchen aufzuhören (unglaublich was der sich einbildet, oder?)....,
Rheuma ist ein ernsthafte Erkrankung, keine Frage, ich habe wohl selbst eine rheumatische Erkrankung, welche ist immer noch etwas unklar. Vom Verdacht auf Fibro bis rheumatoide Arthritis war in den letzten 2 Jahren alles dabei. Aber wie auch immer, es geht einfach nicht, gerade weil Rheuma nicht leicht zu behandeln ist, alle Verantwortung auf den Arzt zu schieben und am besten von einem zum anderen zu laufen und nach jedem neuen Arztbesuch noch mehr Medikamente einzunehmen. Zu einem erfolgreichen Heilungsprozess gehört auch eine gesunde Lebensführung. Rauchen gehört sicherlich nicht dazu. Ich habe auch 16 Jahre geraucht und habe vor 4 Monaten aufgehört, einfach weil es Unsinn ist auf der einen Seite Medis zu nehmen und auf der anderen Seite das ungesündeste überhaupt dem Körper anzutun. Auch mit der gesünderen Lebensweise, weniger Fette, Zucker, mehr Obst und Gemüse, 2 bis 3 mal Sport die Woche hat sich mein Gesundheitszustand erheblich verbessert. Auch mir geht es nicht jeden Tag blendend, ich weiß aber noch wie mein Leben mit Rheuma, Zigaretten, keine Bewegung, fettiges Essen und Literweise Kaffee aussah:
immer Müde, permanent schmerzen, alle paar Wochen kam ne neue Krankheit hinzu (was häufig sowieso nur auf die Nebenwirkungen zurückzuführen ist), ungesunde blasse Gesichtsfarbe, häufig Lust- und Motivationslos
Noch ein Tipp für alle die keine gesicherte Diagnose haben: Heilpraktiker behandeln den ganzen Mensch und nicht nur einzelne Symptome. Nur weil ein paar Rheumawerte im Blutbild erhöht sind muss es nicht unbedingt Rheuma sein. Meine Heilpraktikerin hat es innerhalb von 5 Monaten geschafft dass es mir ohne Rheuma Medikamente wesentlich besser geht als mit.
Ist jetzt doch wesentlich länger geworden wie beabsichtigt, möchte niemand zu nahe treten, aber dieses gegenseitige Zustimmung dass Rauchen während eine Rheumabehandlung kein Problem ist, der Arzt eh keine Ahnung hat und der Arzt so unverschämt ist das Rauchen überhaupt anzusprechen macht mich einfach sprachlos und ehrlich gesagt auch wütend.
Sorry, dass ich so deutlich geworden bin, aber ich finde das musste auch mal gesagt werden.
grüße
pinguin74
p.s.
@darling1707: wegen drohender Gewichtszunahme nicht mit dem Rauchen aufzuhören ist, das weißt du auch selber, eine Ausrede
Diese allg. Entrüstung darüber, dass es so geklungen hatte dass rauchende Patienten nicht die optimale medizinische Versorgung erhalten finde ich ziemlich daneben. Dass Rauchen nicht nur Krankheiten verursachen kann sondern auch Heilungsprozesse verlangsamen kann, kann ja nun niemand ernsthaft anzweifeln. Von den Ärzten wird immer verlangt, kann man hier im Forum in annähernd jedem zweiten Beitrag lesen, vollen Einsatz bei der Diagnose und der Behandlung zu geben. Selbst sind einige aber anscheinend nicht bereit alles zu geben. Da kommen dann so Aussagen wie:
...Das ist meine Privatsache...., .....Rauchen ist auch nicht für alles verantwortlich..., ...da hat mir der Arzt doch tatsächlich dringend geraten mit Rauchen aufzuhören (unglaublich was der sich einbildet, oder?)....,
Rheuma ist ein ernsthafte Erkrankung, keine Frage, ich habe wohl selbst eine rheumatische Erkrankung, welche ist immer noch etwas unklar. Vom Verdacht auf Fibro bis rheumatoide Arthritis war in den letzten 2 Jahren alles dabei. Aber wie auch immer, es geht einfach nicht, gerade weil Rheuma nicht leicht zu behandeln ist, alle Verantwortung auf den Arzt zu schieben und am besten von einem zum anderen zu laufen und nach jedem neuen Arztbesuch noch mehr Medikamente einzunehmen. Zu einem erfolgreichen Heilungsprozess gehört auch eine gesunde Lebensführung. Rauchen gehört sicherlich nicht dazu. Ich habe auch 16 Jahre geraucht und habe vor 4 Monaten aufgehört, einfach weil es Unsinn ist auf der einen Seite Medis zu nehmen und auf der anderen Seite das ungesündeste überhaupt dem Körper anzutun. Auch mit der gesünderen Lebensweise, weniger Fette, Zucker, mehr Obst und Gemüse, 2 bis 3 mal Sport die Woche hat sich mein Gesundheitszustand erheblich verbessert. Auch mir geht es nicht jeden Tag blendend, ich weiß aber noch wie mein Leben mit Rheuma, Zigaretten, keine Bewegung, fettiges Essen und Literweise Kaffee aussah:
immer Müde, permanent schmerzen, alle paar Wochen kam ne neue Krankheit hinzu (was häufig sowieso nur auf die Nebenwirkungen zurückzuführen ist), ungesunde blasse Gesichtsfarbe, häufig Lust- und Motivationslos
Noch ein Tipp für alle die keine gesicherte Diagnose haben: Heilpraktiker behandeln den ganzen Mensch und nicht nur einzelne Symptome. Nur weil ein paar Rheumawerte im Blutbild erhöht sind muss es nicht unbedingt Rheuma sein. Meine Heilpraktikerin hat es innerhalb von 5 Monaten geschafft dass es mir ohne Rheuma Medikamente wesentlich besser geht als mit.
Ist jetzt doch wesentlich länger geworden wie beabsichtigt, möchte niemand zu nahe treten, aber dieses gegenseitige Zustimmung dass Rauchen während eine Rheumabehandlung kein Problem ist, der Arzt eh keine Ahnung hat und der Arzt so unverschämt ist das Rauchen überhaupt anzusprechen macht mich einfach sprachlos und ehrlich gesagt auch wütend.
Sorry, dass ich so deutlich geworden bin, aber ich finde das musste auch mal gesagt werden.
grüße
pinguin74
p.s.
@darling1707: wegen drohender Gewichtszunahme nicht mit dem Rauchen aufzuhören ist, das weißt du auch selber, eine Ausrede

