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Raucher erhalten keine kostenträchtigen Medikamente?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Maus634, 27. November 2009.

  1. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Sorry für die Änderungen, aber die Politik dieses Forums geht nicht mit meiner Ansicht von zwischenmenschlichen Gepflogenheiten einher, daher lösche ich alle meine Beiträge, lasse den Thread an sich aber so stehen.

    Neues vom DGRh-Kongress, hab ich heute gelesen:
    Quelle
     
    #1 27. November 2009
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2009
  2. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Ne ich bekomme TNF trotz Rauchen. Denn dann dürften Diabetiker, wie z.B meine Nachbarn, die eher rollen statt gehen und um 10 Uhr morgens ihren Schweinebraten kochen, auch keine Medikamente bekommen. Oder sehe ich das falsch?
     
  3. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    Ja und wie sieht es dann mit Trinken aus?Feiern und Party's?
    Ich bin der Meinung,dies ist ein Eingriff in die Privatsphäre.Die wissen vor langer Weile nicht,was sie beschließen sollen.
    Ich persönlich bin auch Raucher,trinke allerdings nicht einen Schluck Alkohol.Irgendein Laster muß man doch haben,oder? ;)

    Meine Rheumatologin allerdings fragt mich immer und bei meinen Diagnosen steht tatsächlich:schädlicher Gebrauch von Tabak,kein Witz!
    Selbst das finde ich schon unmöglich!
     
  4. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Na,alles kann ich nun mal nicht glauben.
    Biba
    Gitta
     
  5. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Jo, ich schließe mich an, trinke auch keinen Tropfen Alk und das schon super lange. An die 20 Jahre fast. Ich denke, irgendwann ist mal gut mit den Vorschriften, oder wollen die mir demnächst noch meine Hobbys vorschreiben?

    Das wollte meine Chefin damals, denn ich hatte ja mein eigenes Pferd und mal einen Reitunfall, da meinte die aller ernstes, dass ich das verkaufen sollte, denn so würde ich ja auf der Arbeit aus fallen. Ich dachte nur, jetzt hackt es aber ganz
     
  6. löwe4509

    löwe4509 Mitglied

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    ich schließe mich an. hab den russen nebst crohn, rauche und bekomme metex und enbrel. mein rheumi hat mich noch nie gefragt ob ich rauche.

    gruß

    rolf
     
  7. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Uns wollte vor 30 jahren eine Autoversicherung glaubhaft machen,das wir an einem Unfall mitschuld tragen.Einfach nur,das wir ja die Strasße benutzen und Auto fahren.
    Alk ist bei mir,manchmal.Niemals mehr,wenn ich eine Zugfahrt vor mir habe.
    1 Kölsch und zurück von Köln nach Siegen.Ich wäre fast geplatzt.
    Rauchen,ob das wer möchte,das ist doch die eigene Entscheidung.
    Nur schade,das das Raucher oft denken,wenn sie einen den Qualm ins Gesicht blasen,sind sie toll.
    Ich möchte selber entscheiden können,ob ich mich zu Rauchern geselle,oder zu Alkis.
    Biba
    Gitta
     
    #7 27. November 2009
    Zuletzt bearbeitet: 27. November 2009
  8. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Das ist ja wohl klar und das finde ich auch völlig daneben. Ich rauche z.B bei meiner Freundin nur auf dem Balkon. Könnte auch drinnen aber das mache ich nicht. So was hat mit Anstand zu tun denke ich und nicht mit Raucher oder nicht. Aber der geht eh völlig verloren.
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

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    Wenn man etwas diskutieren möchte dann kann so ein Satz aus dem Zusammenhang heraus schon mal falsch interpretiert werden.

    Zitat***Rauchende Rheumapatienten verschlimmern den Verlauf ihrer Krankheit und brauchen mehr Medikamente.
    „Einige Rheumatologen sind deshalb dazu übergegangen, bestimmte Therapien nur dann zu verordnen, wenn Patienten mit dem Rauchen aufgehört haben“, führt der Rheumatologe an.*** Zitat Ende
    Aus der Pressemappe des DGRh Kongress 2009

    Quelle

    Es steht nirgendwo dass Medikamente darum verweigert werden, aber ein Patient sollte immer versuchen mitzuhelfen damit seine Erkrankung besser wird und nicht zur Verschlechterung beitragen. "Einige" sind dazu übergegangen "bestimmte" Therapien nicht zu verordnen. Das heißt nicht: generell werden in diesem Fall keine kostenträchtigen Medikamente mehr verordnet!

    Gruß Kukana
     
  10. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    Hallo...
    ich verstehe es schon.Genau diesen Satz sagte meine Rheumatologin.Und bei mir steht es wirklich immer in der Diagnose von der Rheumatologin.
    Aber mal ehrlich,was schadet nicht noch alles.Darf ich nicht mehr auf die Strasse gehen?Abgase?Darf ich kein Haarspray mehr benutzen?Atmen wir da nicht auch Gift ein?Schwarze Unterwäsche tragen,Krebsrisiko?Essen,Trinken...was ist mit faul rumliegen und sich nicht bewegen?Oder mit Workaholic's,Stress?Gefährliche Sportarten?
    Man könnte doch so viel aufzählen,was der Gesundheit schadet.Ich finde das ganze übertrieben.Bei der Ernährung gibt es für Rheumatiker den Hinweis,auf Fleisch zu verzichten.Wenn es jedem frei gestellt ist,dann ist es doch in Ordnung.Aufklärung finde ich immer gut.Aber keine Vorschreibungen.Jeder sollte doch für sich selber entscheiden können.
    Ich versuche ein gesundes Leben zuführen und alles,was mir nicht gut tut,möglichst abzustellen oder aus dem Weg zugehen.Das sollte jeder für sich machen.
     
  11. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo,

    tja,man erlebt schon einiges als Raucher!
    Vor ca. einem Jahr wollte ich den Rheumaarzt wechseln,hatte einen
    Termin bei einer Rheumatologin. Natürlich hab ich auch den Anmelde-
    bogen gewissenhaft ausgefüllt und auch ehrlich angegeben,dass ich
    rauche und wieviel.
    Der erste Satz zur Begrüssung von der Ärztin fiel dann wie folgt aus:
    "Sie sind Frau.....,sie sind Raucherin - na,dann werden wir keine guten
    Freunde werden"
    Momentan etwas platt und auch sauer über diese unmögliche Art einer
    Begrüssung,entfleuchte mir dann :" Ich brauche auch keine Freundin,ich
    brauche eine kompetente Rheumaärztin!"
    Man kann sich ja vorstellen,wie dann die Untersuchung abgelaufen ist,
    im Eilverfahren - mir fehle nichts..... und das noch als Privatpatient,den
    andere gerne in Ihre Kartei aufnehmen würde.
    Das war der erste und letzte Besuch in dieser Praxis! Inzwischen hab
    ich aber von anderen Rheumis,die auch schon bei der Dame gewesen sind,
    dass sie im allgemeinen nicht besonders gut mit ihren Patienten umgeht.

    Mein Rheumatologe ist zwar auch nicht glücklich darüber,dass ich rauche,
    er fragt auch bei jedem Besuch,ob ichs nicht schon aufgegeben hätte.
    Allerdings würde er es mir nie verbieten oder es als Bedingung formulieren,
    mir evtl. ein Medikament nicht zu geben. Er sagt immer:"Ich kann nur empfehlen,es sein zu lassen,letztendlich ist es aber ganz alleine ihre Ent-
    scheidung"!
    Und so sollte es auch sein.
    Es ist das einzige Laster,das ich noch habe. Ich trinke kaum Alkohol,muss wegen des Diabetes auf meine Ernährung extrem achtgeben,kann wegen versch. Lebensmittelallergien auch nicht essen,was mir schmecken würde,
    die ewigen Schmerzen und Einschränkungen durch das Rheuma...........
    es gäbe noch unzähliges mehr,wo ich Abstriche mache.

    Ich muss susigo da schon recht geben,jeder sollte es für sich selber entscheiden und keiner sollte deswegen schief angesehen oder diskriminiert
    werden.
    Wir sind alle Menschen mit unseren Fehlern und Schwächen, das Leben wäre todlangweilig,wenn alle gleich wären.

    lg Sieglinde
     
  12. anbar

    anbar Neues Mitglied

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    hallo Siggy:top:

    ich sehe das ebenso.Abstriche haben wir genug,egal wo und wie.

    Mein Vater ist an den Folgen von Diabetis gestorben,elendig, hat nie geraucht,nicht getrunken und auch nicht ungesund gelebt.

    In diesem Sinne
    Gruß

     
  13. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Ich hatte mal einen Termin beim Gastroendrologen wegen dem Crohn. Wie Zufall, hatte ich zu diesem Zeitpunkt einen Schub und ein dickes eiterndes Abzess am Sliprand. Dann zeigte ich es ihm und dann kam, das kommt eindeutig vom rauchen. Angezogen und dann kam, er ruft an, wenn es ein schub ist. Ich habe nie wieder was von dem Arzt gehört. Hatte die Blutwerte dann durch den HA angefordert und die waren grotten schlecht.

    Diese Abzesse kommen durch ein Medikament, was ich in Höchstdosen genommen habe. Viele die das genommen haben, haben das Problem. Ist auch zig mal operiert worden aber die kommen immer wieder. Im Moment ein wenig Ruhe.

    Das rauchen nicht gut ist, wissen wir alle. Aber das alles nur vom rauchen kommt, ist auch quatsch

    Wie Susigo sagte, es gibt so vieles und am Ende dürfte man nichts mehr.

    Letztens kam zum Beispiel im Fernsehen, das joggen tödlich für die Knie ist. Das man im Grunde schon prohezeien kann, dass die Knie kaputt gehen. Joggen wird deswegen auch nicht verboten. Nur ein Beispiel

    Oder Weintrauben sind voll mit Peztizieden. Oder Cola geht auch rein gar nicht bei Rheuma, wegen dem Phospor usw


    Und in England bekommen Raucher eine höhere Rente, da sie eher sterben und werden dafür noch belohnt
     
  14. Daniki

    Daniki Neues Mitglied

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    Sowas geht natürlich nicht...aber man kann ja mal versuchen jemanden mit Gewalt zu bekehren. Ärzte sind ja auch nur Menschen. Und die leben auch nicht immer auf die gesündeste Art und Weise.

    Es ist immer leicht jemanden daran zu erinnern, dass er an seinem eigenen Elend auch noch selbst Schuld ist oder zumindest dazu beiträgt.

    Ich wär dafür, dass Skifahrer nach dem Beinbruch keine Schmerzmittel bekommen :a_smil08:, nein Quatsch.

    Ich hab selbst total überzeugt geraucht, das hat für mich zum Wohlbefinden gehört. Und Aufhörversuche der Gesundheit zuliebe sind jedesmal gescheitert. Ich konnte mich auf Entzug ja selbst nicht leiden. Eine Schwangerschaft lang habe ich brav durchgehalten und danach bin ich sobald das Baby schlief auf den Balkon gerannt und hab danach "Reinigungsrituale" vollzogen um nicht zu stinken.

    Irgendwann war mir das dann alles zu dumm, wurde auch recht zeitaufwendig. Ich habe dann mithilfe von Nikotinpflastern aufgehört.
    Das ist jetzt 3 Jahre her und mir ging es nie besser. Wenn ich jetzt Husten habe frage ich mich warum ich mir das früher angetan habe und es noch geniessen konnte. Da kommt manchmal schon das Gefühl hoch so viel selbstbeherrschter zu sein als alle Raucher dieser Welt :a_smil08:
    Dafür bin ich jetzt auf Cola light, was ja wie angesprochen auch nix ist.
    Und dafür soll man sich auch immer schämen.:o

    Ich kann das Aufhören nur empfehlen, aber der eigene Wille ist der Schlüssel, kein Zwang oder Medikamentenstop. Ich kann leider nichtmal meinen Mann dafür gewinnen.

    Viele liebe Grüße, Dani
     
  15. darling1707

    darling1707 Neues Mitglied

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    Hallöchen!!!

    @Daniki
    Meine Hochachtung, dass Du das geschafft hast. Find ich wirklich toll.

    Bin auch Raucherin und als meine Diagnose in der Klinik Oggau gestellt wurde, meinte meine Ärztin auch es wäre besser wenn ich mit dem Rauchen aufhöre, weil dann die Medis besser wirken würden.
    Ich hab sie dann nur angelächelt und meinte, leichter gesagt als getan.
    Sie sagte nur, dann soll ich´s doch erstmal mit reduzieren probieren.
    Das hab ich auch gemacht, hat auch funktioniert. Aber aufgehört hab ich bis jetzt nicht. Was lustig war, in meinem Entlassungsbericht stand dann: Die Patientin hat erfolgreich am Nichtrauchertraining teilgenommen!
    Hab allerdings dieses Training nie verordnet bekommen.;)

    Ich seh das wie die Meißten hier. Das muß jeder für sich ausmachen. Außerdem in meinem Fall, würde ich aufhören, würde ich wohl noch mehr zusehmen, was ebenfalls schlecht wäre. Also belasse ich es vorerst bei der Reduzierung.

    Alles Liebe Julia
     
  16. kukana

    kukana Moderatorin

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    Sorry wenn ich dich verwirrt habe Maus, aber auch ein Moderator gibt mal seinen Senf dazu ohne zu moderieren, ich bin ja ein User hier wie alle anderen auch. Auch ich habe eine Meinung dazu und fand deinen Beitrag unvollständig. Und nicht jeder geht auf die weiterführenden Links um sich richtig zu informieren und darüber nachzudenken ob was Wahres daran ist.

    Am 5.12. gibts dazu einen Vortrag auf dem Patiententag der Uni Köln. Den werde ich mir auf jeden Fall anhören.

    Gruß Kuki
     
  17. Luxus68

    Luxus68 Neues Mitglied

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    Aber wie schaut's dann bitte mit den ganzen übergewichtigen Rheumatikern aus? Übergewicht ist ja bei einer Knochen-/Gelenkserkrankung auch irgendwie kontraproduktiv... Soll deren Medikation nach gewissen Ärztemeinungen auch viel kritischer betrachtet werden?

    Ich persönlich habe nach der Diagnose das Rauchen (das ich davor eh nur halbherzig betrieben habe) noch weiter reduziert, sodass ich auf ca. 2 Schachteln/Monat komme. Rauche mehr oder weniger nur in Gesellschaft (passe die Menge da auch meiner Krankheitsaktivität bzw. meinem Allgemeinbefinden an) und habe auch nicht wirklich vor, das aufzuhören.
     
  18. Birte

    Birte Aktives Mitglied

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    Hallo Leute,

    ich bin selbst leidenschaftliche Raucherin und war etwas geschockt von dieser Nachricht. Ich habe bisher noch keine Probleme gehabt, Medikamente verordnet zu bekommen und würde das Verweigern auch problematisch finden.

    Ich habe mal ein bißchen geforscht und es scheint so zu sein, dass laut einer Studie wir Raucher und ehemaligen Raucher mehr TNF-alpha produzieren als Nichtraucher und daher die Medikamente vermutlich nicht so stark anschlagen. Quelle: http://www.rheumazentrale.de/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=109

    Außerdem scheint es gemäß einer anderen Studie so zu sein, dass generell mehr Medikamente benötigt werden bzw. Basismedis nicht wirken.
    Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-48987.html

    Allerdings scheint dies alles nicht neu zu sein, die Studien sind aus den Jahren 2005 und 2006.
    Ich bin jetzt aber doch ein bißchen ins Grübeln gekommen - insbesondere die Geschichte mit dem TNF-alpha hat mich nachdenklich gemacht.

    Aber noch einmal zur Klarheit - Medikamente zu verweigern fände ich inakzeptabel.

    Liebe Grüße,

    Birte
     
  19. Petra16

    Petra16 Neues Mitglied

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    hallo,
    es gibt auf sachlicher ebene schon einige fakten die gegen das rauchen bei gelenkserkrankungen sprechen.
    dass mehr tnfa alpha und andere entzündliche stoffe produzeirt werden ist das eine... auch die antikörpersynthese wird durch das rauchen angekurbelt.
    und wenn man sich genau mit dem thema beschäftigt erfährt man noch viel mehr. in anderen ländern wird jemandem das rauchen aufzuhören schon sehr nahegelegt wenn ein 1.grad verwandter an ra erkrankt ist. das nur als beispiel....
    will mich da aber wirklich auf keine "seite stellen", sondern eher ein paar daten bringen, warum ärzte das wohl so meinen können.
    lg petra
     
  20. kukana

    kukana Moderatorin

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    Ich hatte es so verstanden, dass Rauchen ja die Gefäße verengt (Schlaganfallrisiko, Raucherbein, Asthma, Herz-Lungenerkrankungen) und da viele Medikamente darüber im Körper transportiert werde, diese Wirkstoffe nur verringert zur eigentlichen Wirkung kommen. D.h. es ist mehr an Medikamenten nötig, höhere Dosierungen, die somit für die Kassen auch teurer werden.

    Gruß Kuki