Hallo,
tja,man erlebt schon einiges als Raucher!
Vor ca. einem Jahr wollte ich den Rheumaarzt wechseln,hatte einen
Termin bei einer Rheumatologin. Natürlich hab ich auch den Anmelde-
bogen gewissenhaft ausgefüllt und auch ehrlich angegeben,dass ich
rauche und wieviel.
Der erste Satz zur Begrüssung von der Ärztin fiel dann wie folgt aus:
"Sie sind Frau.....,sie sind Raucherin - na,dann werden wir keine guten
Freunde werden"
Momentan etwas platt und auch sauer über diese unmögliche Art einer
Begrüssung,entfleuchte mir dann :" Ich brauche auch keine Freundin,ich
brauche eine kompetente Rheumaärztin!"
Man kann sich ja vorstellen,wie dann die Untersuchung abgelaufen ist,
im Eilverfahren - mir fehle nichts..... und das noch als Privatpatient,den
andere gerne in Ihre Kartei aufnehmen würde.
Das war der erste und letzte Besuch in dieser Praxis! Inzwischen hab
ich aber von anderen Rheumis,die auch schon bei der Dame gewesen sind,
dass sie im allgemeinen nicht besonders gut mit ihren Patienten umgeht.
Mein Rheumatologe ist zwar auch nicht glücklich darüber,dass ich rauche,
er fragt auch bei jedem Besuch,ob ichs nicht schon aufgegeben hätte.
Allerdings würde er es mir nie verbieten oder es als Bedingung formulieren,
mir evtl. ein Medikament nicht zu geben. Er sagt immer:"Ich kann nur empfehlen,es sein zu lassen,letztendlich ist es aber ganz alleine ihre Ent-
scheidung"!
Und so sollte es auch sein.
Es ist das einzige Laster,das ich noch habe. Ich trinke kaum Alkohol,muss wegen des Diabetes auf meine Ernährung extrem achtgeben,kann wegen versch. Lebensmittelallergien auch nicht essen,was mir schmecken würde,
die ewigen Schmerzen und Einschränkungen durch das Rheuma...........
es gäbe noch unzähliges mehr,wo ich Abstriche mache.
Ich muss susigo da schon recht geben,jeder sollte es für sich selber entscheiden und keiner sollte deswegen schief angesehen oder diskriminiert
werden.
Wir sind alle Menschen mit unseren Fehlern und Schwächen, das Leben wäre todlangweilig,wenn alle gleich wären.
lg Sieglinde