hallo,
um es etwas zu konkretisieren: meine diagnose ist noch nicht 100%ig abgesichert.
zunächst einmal aber zu den fakten: ich bin vor kurzem 46 jahre alt geworden. schon seit dem jugendalter hatte ich immer mal wieder einige hautareale, auf denen sich eine schuppenflechte zeigte. seit etwa 4 jahren leide ich unter zunehmenden gelenkschmerzen ( vor allem in den fingergelenken ). die ersten röntgenaufnahmen der hände waren noch ohne auffälligkeiten. zu diesem zeitpunkt hatte ich aber schon schmerzen.
meine mutter leidet ebenfalls unter einer ( gesicherten ) PsA mit schuppenflechte an den ellenbogen und knien, sowie deutlichen degenerationen der fingergelenke.
die schmerzen in den fingergelenken nahmen immer mehr zu, sodass ich vor 3 jahren ertmals einen rheumatologen aufsuchte. dieser war nach einer ultraschalluntersuchung der betroffenen gelenke der meinung, dass ich keine PsA hätte, sondern allenfalls eine arthrose, und da könne man nichts machen.
vor 2 jahren begab ich micht in die sprechstunde einer bekannten berliner rheumaklinik und hoffte, dass man mir dort weiterhelfen könne.
ich bekam innerhalb dieser zeit folgende medikamente: ibuprofen, voltaren, celebrex, arava, enbrel und humira. keines der genannten medikamente konnte meine schmerzen, und die mittlerweile aufgetretene schwellung und degeneration meines zeigefingers aufhalten.
die blutewerte, insbesondere die entzündungswerte waren immer normal, bis ganz leicht erhöht. rheumafaktoren, immer negativ.
mittlerweile bin ich wieder bei einem niedergelassenen rheumatologen in behandlung.
leider gibt es noch immer keine effektive behandlung. es hat sich herausgestellt, dass ich eine allergie gegen MTX habe, was die ganze sache nicht gerade einfacher macht.
seit 8 wochen bekomme ich nun quensyl. darunter haben die gelenkbeschwerden noch einmal deutlich zugenommen. es schmerzen praktisch alle fingergelenke ( einer ist dick geschwollen, krumm und kaum noch zu gebrauchen, 3 weitere sind geschwollen und beim rest ist noch nichts zu sehen, aber sie schmerzen ). zusätzlich schmerzt nun das rechte knie und der re. große zeh.
der röntgenbefund der hände spricht mittlerweile für eine PsA, auch der ultraschallbefund lässt das vermuten. die blutwerte sind weiterhin unauffällig. auf cortison sprechen meine beschwerden sehr gut an, allerdings erst in höherer dosierung, ab etwa 15 mg.
ich soll jetzt das quensyl noch mindestens 2 weitere monate einnehmen.
ich spüre wirklich, wie diese krankheit unaufhaltsam meine gelenke zerstört und das macht mir sehr zu schaffen, denn bisher konnte kein medikament das fortschreiten dieses prozesses aufhalten.
ich bin begeisterte hundesportlerin, und liebe es, mit meinen vierbeinern stundenlang spazieren zu gehen und auf dem hundeplatz zu arbeiten. leider fällt mir das aufgrund der schmerzen immer schwerer und das frustriert mich sehr.
mein rheumatologe sagte mir gestern, dass meine krankheit aufgrund fehlender entzündungfaktoren im blut eher untypisch wäre und meinte, dass dann eben auch die üblichen medikamente nicht helfen würden.
meiner meinung nach ist seronegatives rheuma aber doch gar nicht soooo selten oder ?
ich möchte unbedingt, dass die schwellung, degeneration und zerstörung meiner gelenke aufgehalten wird.
habt ihr noch eine empfehlung für mich ?
ich bin wirklich dankbar für jeden tipp, oder erfahrungsbericht.
christine
um es etwas zu konkretisieren: meine diagnose ist noch nicht 100%ig abgesichert.
zunächst einmal aber zu den fakten: ich bin vor kurzem 46 jahre alt geworden. schon seit dem jugendalter hatte ich immer mal wieder einige hautareale, auf denen sich eine schuppenflechte zeigte. seit etwa 4 jahren leide ich unter zunehmenden gelenkschmerzen ( vor allem in den fingergelenken ). die ersten röntgenaufnahmen der hände waren noch ohne auffälligkeiten. zu diesem zeitpunkt hatte ich aber schon schmerzen.
meine mutter leidet ebenfalls unter einer ( gesicherten ) PsA mit schuppenflechte an den ellenbogen und knien, sowie deutlichen degenerationen der fingergelenke.
die schmerzen in den fingergelenken nahmen immer mehr zu, sodass ich vor 3 jahren ertmals einen rheumatologen aufsuchte. dieser war nach einer ultraschalluntersuchung der betroffenen gelenke der meinung, dass ich keine PsA hätte, sondern allenfalls eine arthrose, und da könne man nichts machen.
vor 2 jahren begab ich micht in die sprechstunde einer bekannten berliner rheumaklinik und hoffte, dass man mir dort weiterhelfen könne.
ich bekam innerhalb dieser zeit folgende medikamente: ibuprofen, voltaren, celebrex, arava, enbrel und humira. keines der genannten medikamente konnte meine schmerzen, und die mittlerweile aufgetretene schwellung und degeneration meines zeigefingers aufhalten.
die blutewerte, insbesondere die entzündungswerte waren immer normal, bis ganz leicht erhöht. rheumafaktoren, immer negativ.
mittlerweile bin ich wieder bei einem niedergelassenen rheumatologen in behandlung.
leider gibt es noch immer keine effektive behandlung. es hat sich herausgestellt, dass ich eine allergie gegen MTX habe, was die ganze sache nicht gerade einfacher macht.
seit 8 wochen bekomme ich nun quensyl. darunter haben die gelenkbeschwerden noch einmal deutlich zugenommen. es schmerzen praktisch alle fingergelenke ( einer ist dick geschwollen, krumm und kaum noch zu gebrauchen, 3 weitere sind geschwollen und beim rest ist noch nichts zu sehen, aber sie schmerzen ). zusätzlich schmerzt nun das rechte knie und der re. große zeh.
der röntgenbefund der hände spricht mittlerweile für eine PsA, auch der ultraschallbefund lässt das vermuten. die blutwerte sind weiterhin unauffällig. auf cortison sprechen meine beschwerden sehr gut an, allerdings erst in höherer dosierung, ab etwa 15 mg.
ich soll jetzt das quensyl noch mindestens 2 weitere monate einnehmen.
ich spüre wirklich, wie diese krankheit unaufhaltsam meine gelenke zerstört und das macht mir sehr zu schaffen, denn bisher konnte kein medikament das fortschreiten dieses prozesses aufhalten.
ich bin begeisterte hundesportlerin, und liebe es, mit meinen vierbeinern stundenlang spazieren zu gehen und auf dem hundeplatz zu arbeiten. leider fällt mir das aufgrund der schmerzen immer schwerer und das frustriert mich sehr.
mein rheumatologe sagte mir gestern, dass meine krankheit aufgrund fehlender entzündungfaktoren im blut eher untypisch wäre und meinte, dass dann eben auch die üblichen medikamente nicht helfen würden.
meiner meinung nach ist seronegatives rheuma aber doch gar nicht soooo selten oder ?
ich möchte unbedingt, dass die schwellung, degeneration und zerstörung meiner gelenke aufgehalten wird.
habt ihr noch eine empfehlung für mich ?
ich bin wirklich dankbar für jeden tipp, oder erfahrungsbericht.
christine
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