...hab lange hier nichts geschrieben. War die letzten Wochen etwas "intro" unterwegs, hatte viele Arzttermine, manche völligst unnötig, manche sehr aufschlussreich.
Manche haben meine Aversion gegen Fachärzte mal wieder weiter untermauert.
Medikament
Immunosporin scheint langsam zu wirken, MRT von vorletzter Woche der HWS zeigte eine eindeutige Verbesserung, das merke ich auch. Wenigstens das.
Leider ist nach dem rechtem Knie, nun das linke entzündet. Allerdings irgendwie die Kniescheibe. Hab das meinem Hausarzt gezeigt, denn mein Rheumatologe hatte mir seine Vertretung hingesetzt und die hat das Knie in ihrer Coronaangst garnicht interessiert.

Soll nun zum röntgen.
Medikamentenspiegel wurde immer noch nicht gemacht, auf meine Nachfrage von vor 4 Wochen kam die Aussage, das das nur bei Transplationspatienten gemacht wird, das sagte mir allerdings ein anderer Arzt der Gemeinschaftspraxis.So..so..
Dann kam Corona auch da mit aller Macht an und die machen grad nur Dienst nach Vorschrift, wenn überhaupt.
Hab dann noch mal per Mail angefragt, ob das mit dem Medikamentenspiegel noch gemacht wird. Da kam auch nichts.
Dann plötzlich ein Anruf von der Praxis, ich solle kommen, mein Rheumatologe wolle mich sehen, wegen den Nierenwerten.
Die Geschichte von dem Tag erspare ich mir hier. Bin grad am drüberweggkommen.

Kurz, sowas unprofessionelles hab ich noch nicht erlebt. Plötzlich war der Medikamentenspiegel doch ein Thema, wurde angepupt, warum ich das Medikament genommen hätte, das ginge ja nun nicht mit dem Spiegel bestimmen. Ach....dachte ich....echt jetzt?
Oh man, also im Zeitalter von Corona ist es echt besser, man nimmt dann doch Dr. Google, als irgendwelche panischen Ärztinnen, die dich noch nicht mal untersuchen, auch wenn du sie mit der Nase auf ein entzündetes Knie stumpst.
Aber...ich wollte ja drüber weg sein.
Ooohmm.....
Fazit:
Ich liebe meinen Hausarzt,

und ich mag keinerlei Fachärzte mehr.
Okay, ganz so schlimm isses nicht *gg*...aber ernsthaft, ich finde es echt schade, das Hausärzte, die den eigentlichen Job machen, dich nämlich dann auffangen, wenn die lieben Fachärzte mal wieder entschweben...nicht verfügbar sind, what ever, so miserabel im Vergleich bezahlt werden und erneute Einschränkungen auferlegt bekommen, (still und heimlich, unter Auschluss der Öffentlichkeit).
Unser Gesundheits-System versucht gerade echt das beste zu geben, das erkenne ich wirklich an.
Dennoch...es ist an vielen Enden mehr wie "chronisch krank"...und sollte nach Corona endlich mal auf den Prüfstand. Nach dem Versorgungsamt und nach der Rentenversicherung. *g*
Dennoch, wohl gerade eines der besten auf der Welt.
Aber...es musste mal raus.
Vielleicht jammere ich auch auf höchstem Niveau. Der Vergleich setzt ja immer die Maßstäbe und wenn ich lese, was in Amerika gerade los ist, möchte ich mich dann doch gerne demütig zurückziehen und für unser System dankbar sein.

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Also, es bleibt wieder alles anders...
