Hab gerade gelesen, dass der Cortisol-Spiegel zwischen 5 und 8 Uhr morgens, also kurz vor dem Aufwachen (je nach eigenem Rhythmus) am höchsten ist und dass Schichtarbeit wegen der wechselnden Schlafrhythmen die Cortisol-Ausschüttung sehr beeinträchtigt. Wie Jobwa schon erwähnte, ist das anscheinend sehr individuell, vielleicht sagt deshalb jeder was anderes, und es klingt auch sehr plausibel.
Wenn jemand täglich um 6 Uhr anfängt zu arbeiten, für den endet die Nacht evtl. um 5 Uhr. Wenn das immer so ist, stellt sich der Organismus drauf ein, dann steigt natürlich der Cortisol-Spiegel schon um 2 oder 3 Uhr. Bei denen, die um 7 Uhr aufstehen, verschiebt sich das. Dann gibt es noch die Langschläfer, evtl. diejenigen, die abends lange arbeiten und morgens länger schlafen, vielleicht bis 9 oder 10 Uhr, bei denen verschiebt sich das Ganze nach vorne. So kann man sich gut vorstellen, dass bei Schichtarbeitern die Cortisol-Ausschüttung total durcheinander ist.