Pegida
Es ist sicher richtig, wenn jetzt die Stimme gegen eine solche "Scharfmacherei" (Pegida) erhoben wird.
In wie weit es möglich ist (war) schon vorher eine positive Einstellung zur Problematik zu erklären, weis ich nicht.
Meine Meinung würde ich nicht nur in einer Ablehnung von Pegida sehen wollen, sondern in einer grundsätzlichen Einstellung zur Flüchtlingsproblematik, die hatte ich schon vorher.
Wieso zeigt man sich so überrascht von der Situation ? Irgendwie kommen die doch nicht aus dem "Nichts" und sind weisgott nicht "Alle" rechts einzuordnen. Wer hat da Etwas sich Entwickelndes verschlafen bzw nicht gegengesteuert ?
Warum Dresden ? Die Frage einer direkten Konfrontation von Pegida-Anhängern und ich sag mal "Islamisten" ist in Dresden glaub ich unwahrscheinlich. Bei uns in Berlin wäre das sicher anders...
Nötig ist es "die Meinung zu sagen" auf jeden Fall, denn eine Studie der Friedrich-Ebert-Stimmung kam zu erstaunlichen Ergebnissen:
...demnach ist jeder fünfte Deutsche fremdenfeindlich, in Ostdeutschland sogar knapp 27 Prozent und mehr als 44 Prozent haben eine schlechte Meinung von Asylbewerbern, in Ostdeutschland knapp 53 Prozent.
Da ist man erstmal baff und überlegt, warum ?
Ich denke die Dimension ist weit größer als bisher disskutiert.
Die hier angesprochenen früheren Auswanderungswellen Europas basierten damals auf Einwirkungen der Natur, Wetterkapriolen, Kälteeinbrüche und Hungerkatastrophen waren die Folge...die Menschen sahen nur die Auswanderung und Suche nach einer "bessere Welt" als einzigsten Ausweg.
Heute sind die Gründe "hausgemacht" und waren eigentlich vorraussehbar (meine Meinung), nur die Suche nach einer besseren Welt, einer besseren Perspektive ist geblieben.
Ich bin auch der Meinung, daß es eine europäische Lösung her muß. Und gleichzeitig müssen in allen Ländern der EU nicht nur wirtschaftliche sondern auch soziale Fragen angegangen werden...schon um Ungleichheiten wenigstens in Europa zu vermeiden bzw. abzuschaffen...
Ich würde, um mal meine Meinung darzulegen, immer dazwischengehen wenn Unrecht geschieht, egal gegen Wen.
Und ich würde auch für mich das Recht in Anspruch nehmen, meinen Aufenthalt so zu wählen, daß ich menschenwürdig leben kann...was ich somit auch Anderen zubillige.
Natürlich gibt es dann auch die Probleme, die Fragen der Anpassung, der Eingliederung oder gegenseitigen Achtung betreffen. Das kann man aber nur Gemeinsam klären...Bestimmte Fragen sind halt nicht auslandstypisch, die gibts auch bei uns und hat es schon immer gegeben...
Ganz wichtig sehe ich die Frage der Bildung, warum ?...da demonstrieren welche gegen Karikaturen und verweisen auf Schriften des Propheten, Geschriebenes , das sie nicht lesen können - sie haben das nur immer wieder gehört - von den Alten...
Jetzt sag ich was, und entschuldige mich schon vorher, wer steckt hinter vielen der heutigen Probleme in diesem Zusammenhang ?..."alte Männer"...mehr lieber nicht dazu !
Naja ganz so alt bin ich ja nicht, noch nicht, aber bei mir würden höchstens meine Enkelkinder sagen "Opa hat gesagt wir dürfen das..."
Bei einem Abgeordneten, Parteivorsitzenden, beim Papst, bei einem dieser Propheten oder irgendwelchen Selbsternannten, sieht das sicher etwas anders aus...
Ja denn mal schauen, wie das weitergeht "merre"
(und..., um es auch einmal ehrlich zu sagen: als in meine Laube eingebrochen wurde, als mein Auto geklaut wurde ... ja manchmal muß (Sollte) man erst Alles sacken lassen und überlegen, bevor man sich äußert...
(Und fast vergessen, während einer medizinischen Studie wurde in den USA mein Blut bis in die DNA aufgespalten. Meine Vorfahren sollen aus dem asiatischen Raum kommen - ein kriegerisches Reitervolk waren sie wohl...wie gesagt kriegerisch...)