Guten Abend,
schaue hier auch mal wieder vorbei und bin gleich beim passenden Thema gelandet.
Seit 2014 nehme ich Cortison, low dose. Mal mehr, dann wieder nur 5 mg. Teils mit Mtx zusammen und mal drei Jahre ganz ohne, wo es aber sehr schlecht mit ging.
Mtx wurde dann mit vier Versuchen in 10 Jahren als unerträglich eingestuft. Ich hatte nur noch Übelkeit und Magenschmerzen davon.
Seit Oktober 2020 nehme ich nun Azathioprin. Erst war es ein Segen. 5 mg Corti lief weiter. Plan des Rheumatologen war immer, das Corti wieder abzusetzen irgendwann. Aber von Kurzzeittherapie war da ja eh keine Rede mehr.
Im September letzten Jahres war plötzlich mein Abstrich beim Gyn zur Krebsvorsorge nicht in Ordnung. Es erfolgte Diagnostik zum Ausschluss Gebärmutterhalskrebs. Der Krebs hat sich nicht bestätigt, es hat sich als Entzündung raus gestellt. Woher nur? Alle Ursachen wurden ausgeschlossen und ich habe das Aza im Verdacht. Aber die Ärzte sind damit irgendwie überfordert. Letzten Endes dauert diese Entzündung des Gebärmutterhalses immer noch an und es tut mir mittlerweile das ganze Becken weh, also ISG, Trochanter etc. Auf so lange Dauer kenne ich keinen Rheuma Schub, also bin ich mir immer sicherer, dass es am Aza liegt. Einfach ein Körpergefühl. Mein Rheumatologe legt aber Wert auf das Aza, würde lieber wieder auf Cortison verzichten. Ich würde lieber Aza erst mal weg lassen und sehen, wie sich das mit der Gebärmutter entwickelt. Und mit Corti die Kollagenose in Schach halten. Bin ziemlich hin und her gerissen. Soll ich gegen die Meinung vom Rheumatologen gehen? Oder vielleicht sehenden Auges dann vielleicht in eine Krebsdiagnose?
Es grüsst Euch, lady