Hallo!
Oje, mir wird ganz schlecht, wenn ich lese, wie schlecht einige von Euch hier von manchen Ärzten behandelt worden sind....
Da hab ich wohl noch Glück gehabt, auch wenn es anfangs nicht so aussah.
Bei mir fing alles in der Schwangerschaft an und JEDER Arzt hat es darauf geschoben. Kurz nach der Geburt ging es heftigst zur Sache und ich stand da mit einem Neugeborenem und konnte mich nicht kümmern. Als erstes war ich beim Orthopäden, der meinte, ich wäre gesund, trotz bereits verkrümmter Finger. Ich bekam, komischerweise, trotzdem ich ja gesund war, Schmerzmittel mit. Beim nächsten Arzt war es genauso. Neues Schmerzmittel ( übrigens Arcoxia, was ja nun doch recht heftig ist), aber gesund. Endlich endlich, nach einer Ewigkeit, wurde ich zum Rheumatologen geschickt und obwohl im Blut auch nichts nachzuweisen war, endlich die Diagnose. Ich hatte wohl noch Glück im Gegensatz zu vielen von Euch, bei mir dauerte es ca. 1,5 Jahre bis dahin. Bei meinem Rheumatologen fühle ich mich super aufgehoben, er nimmt sich immer Zeit, es ist eine tolle Zusammenarbeit. Da er nicht vor Ort ist, kann ich ihn auch jederzeit und mit jedem Problem telefonisch erreichen und auch mein HA nimmt mich ernst.
@mamaela: ich gebe Dir total Recht, dass man Angst haben muss, dass durch das Rheuma eine andere bedrohliche Krankheit übersehen wird. Man selbst tut ja so manchen Schmerz ab und denkt, naja, halt wieder ein Schub. Wegen Brustschmerzen, die in den linken Arm abstrahlen z.B. mag man irgendwann ja auch nicht jedes Mal zum EKG rennen.
Und wenn dann auch noch Ärzte im Spiel sind, die einen nicht ernst nehmen.....
LG
Sandra