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Muss man das alles wirklich so akzeptieren:-(

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von mamaela, 20. April 2009.

  1. mamaela

    mamaela Neues Mitglied

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    Hallo

    war heute beim Orthopäden wegen meines Knies. Tja Schwellung weg, aber Schmerzen da und nicht nur das rechte sondern das linke schmerzt wenn es mal lustig ist. Feine Sache.

    Nun hatte ich heute echt kein Nerv mehr dafür den das zu erklären, das ich ja imemr wieder schmerzen habe, egal wo und egal wann. Typisch es war natürlich fast kein Shcmerz vorhanden, ja wie denn auch, vollgepumpt mit Medis und Cordison. Was solls.

    Langsam hab ich das Gefühl ich sollte mich echt abfinden, das ich eine Krankheit habe (wenigstens die ist eindeutig) die nirgends im Blut nachweisbar ist, die Schmerzen verursacht wann es lust und laune hat und das man das Gefühl hat, man ist ein Hypochonder. Obwohl vielleicht widerruft ja einer die Krankheit und bin wirklich nur psychisch krank.

    Ich komm mir mittlerweile sowas von bescheuert vor zum Arzt zu gehen, am liebsten würde ich es sein lassen. Nachdem ich ja nun nur wegen dem rechten Knie zum MRT soll, wäre es für mich wohl eher sinnvoll gewesen wenn man mich mal komplett gescannt hätte. Aber gesagt hab ich dann doch nichts :uhoh: Die stehen eh alle unter Strom.

    Ich bin ja schon froh, das wenigstens ich gute Gutachter hatte, sonst hätten die mich echt arbeitsfähig geschrieben. Was hat sie denn, die paar schmerzen, nichts nachweisbar, die ist einfach nur bekloppt. Öhm vielleicht steht das ja auch im Gutachten :uhoh:
    Hab die ja nicht gesehen.

    Sonst frag ich mich echt, ob das wirklich so schwer ist mich mal von unten bis oben auf den Kopf zu stellen. Naja vielleicht nicht sinnvoll, wer weiß was ich noch habe :-(

    Aber das kann es doch nicht gewesne sein, Medikamente nehmen, schmerzen haben und einfach so dahin leben. Es muß doch wenigstnes möglich sein ohne Angst wieder auf die Straße zu gehen.

    Am Sonntag waren wir spazieren, da tat mir das linke knie so doll weh, das ich nicht mehr laufen konnte. Öhm super, wie soll ich mich denn darauf vorbereiten. Wie soll das denn weitergehen?

    Meine Rheumatologin schaut mich nur ncoh an und mehr nicht. Allerdings mit Sachen. Ach geht ihr gut und das wars. Ja aber was ist zwischen den Arztterminen. Wenn ich meine HA nicht hätte, dann würde ich echt baden gehen. Doch der hat momentan extrem viele Probleme mit der neuen Gesundheitsreform. Klasse macht ja nichts, ich kann mich ja selber heilen :-(

    Ja da brauch ich mich nicht zu wundern, das einige sagen, die haben keine Lust mehr. Sorry, aber im Moment bin ich sowas von angepißt, das glaubt man gar nicht.

    Da bin ich ja gespannt was die Weiterbewilligung der Rente macht.


    Ich meine ich sollte doch froh sein, das bei mir alle befunde ausser den Schmerzen in ordung sind. Warum bin ich es dann nicht? Weil ich mich immer wieder frage wie schmerzen da sein können, wenn man nichts sieht . Und wie mach ich das mehreren Ärzten klar, ich könnte echt :sniff:

    So das mußte heute mal sein :-(

    LG mamaela

    Achja und dann dazu diese bauchschmerzen, wo man auch nichts sieht. Was soll ich dazu nun noch sagen. Mir fällt nichts mehr ein.
     
    #1 20. April 2009
    Zuletzt bearbeitet: 20. April 2009
  2. mamaela

    mamaela Neues Mitglied

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    Axchso was mich am meisten wundert, das ich eine Diagnose habe :uhoh:

    LG Manu
     
  3. Hai

    Hai Mitglied

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    Ach manu,

    teile von Deinem Posting kommen mir so bekannt vor, nur das man bei mir im Blut Entzündungen nachweisen kann was mir aber auch nicht weiterhilft. Die erhöhten Entzündungswerten können entweder nicht erklärt werden oder sie werden aufs Überwicht geschoben.

    Ich muß nächste Woche wieder zum MDK und hab da schon wieder einen riesenbammel vor. Mein Rheumadoc sagt sie können nicht arbeiten aber wie erzähle ich das einem MDK-Doc der einen kaum zu Wort kommen lässt und der keine glühend heißen, knall roten Gelenke sieht :confused:

    Da hat man jede Menge Medikamente und ist trotzdem noch krank und eingeschränkt. Andere waren schon mehr tot als lebendig und gehen wieder arbeiten und unsereins kraucht so vor sich hin (nicht das ich so krank sein wollte aber ist es nicht komisch ?)

    liebe Manu, ausser das ich dich verstehen kann habe ich leider auch keine Idee.
     
  4. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Über das Rheuma kann ich mich zur Zeit überhaupt nicht beklagen. Aber diese Gesundheitsmisere geht mir dermaßen auf die Nerven, ich kriege häufiger in den letzten Tagen nur das Heulen.

    Erst werden die Fußschmerzen aufs Rheuma geschoben, obwohl mittendrin festgestellt wird, Rheuma ist in Remission. Röntgenbilder werden nicht genau angesehen, obwohl unklare Beschwerden vorliegen (unklar = Ursache nicht festgestellt). Nach 14 Monaten kommt doch heraus, daß ein Knochenbruch vorliegt. Nun wiederum laufe ich nach weiteren 3 Monaten immer noch einer Behandlung hinterher. Der Arzt ist willig, die Krankenkasse brauchte 3 Wochen, um einen Antrag zu bearbeiten.

    Ich hab es so satt und ich ertrage diesen Mist auch nicht mehr.
     
  5. mamaela

    mamaela Neues Mitglied

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    Ich frage mich

    wo soll das noch hinführen :-( Das kann doch echt nicht wahrsein.


    LG rama und laßt euch drücken
     
  6. tevahe

    tevahe Neues Mitglied

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    Hallo Ihr drei,

    die gesamte Situation ist echt zum heulen.

    Die Ärzte können nichts dafür und so sehr sie auch wollen, sie können die kranken nicht 6 mal im Quartal behandeln.

    Die Frage ist wer kann was dafür und ob man da nicht mal was tun sollte gegen. Irgendeine Anlaufstelle sollte es doch geben und es sind ja nicht nur wir Rheumakranken denen es so geht denke ich...

    Was den MDK Doc angeht, schwere Sache, kenne auch solche Ärzte und vermeide sie wo es nur geht, dass einzige was möglich wäre, gleich am Anfang die schwer wiegensten Punkte zu nennen und ggf. Bilder von den Gelenken mit zu nehmen in der akut Phase (sofern vorhanden).
     
  7. Nuray

    Nuray Neues Mitglied

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    Das kenne ich sehr gut. Ich saß auch zu Hause und dachte dann irgendwann ich laß es einfach, mir glaubt ja eh keiner. Aber dann kommen wieder Tage an denen es mir sehr schlecht geht und dann beschließe ich wieder dafür zu kämpfen das mich endlich jemand wahr nimmt. Ich gehe so lange zum Arzt, bis der richtige endlich vor mir sitzt!

    Laß dich nicht unterkriegen! Wenn ein Arzt dich nichteinmal ausreden lässt, ist er kein richtig guter Arzt. Und schon garnicht der richtige für dich! Lass dir das nicht gefallen.
     
  8. little_hope

    little_hope Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich habe auch PSA und gestern hat es sogar mein Rheumadoc endlich zugegeben. Wobei er nur zwischen RA und PSA geschwankt hat.

    Meine Blutwerte sind super. Meine Magenspiegelung ohne Befund und Schwellungen sieht man kaum.

    Sowohl mein HA als auch mein Rheumadoc glauben mir, wenn ich sage wo und welche Schmerzen ich habe.

    Mittlerweile lassen sogar meine Bänder in den Füßen schon nach...

    Die Schmerzen im Brustbereich sind typische Symptome für PSA und auch, dass du auf die Medis nicht ansprichst...

    Hast du schon mal einen anderen Rheumadoc "ausprobiert"? Bestimmt wohnt jemand im Forum in deiner Nähe und kann dir einen empfehlen.

    Ach, Bauchschmerzen. Sind die Ärzte sich sicher, dass es keine Gastritis ist? Oder ein Reizdarm?

    Ich wünsche dir Durchhaltevermögen und gute Ärzte
    little_hope
     
  9. Barb1

    Barb1 Neues Mitglied

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    Bin neu hier

    Hallo ihr Lieben hier,

    bin auch so eine Betroffene mit meinen Schmerzen und war gestern nach langen Jahren der Resignation wieder bei einem Rheumatologen. Ich glaubte, gut vorbereitet zu sein mit meinen ganzen Röntgenbildern von vor zig Jahren und meinen Berichten vom MRT vor 1 1/2 Jahren. :top:
    Hatte mir Stichpunkte gemacht über meine wechselnden Schmerzen und die Wärme in fast allen Gelenken und in der Hüfte, über die Schuppenflechte, die mich neuerdings quält, über meinen 4 wöchentlichen Schüttelfrost, den wöchentlichen Durchfall, meine 4 Knie-OPs, meine Versteifung der Wirbelsäule, eben alles was ich bisher durchgemacht habe. Und was war? :confused:
    Ich glaube die Blutabnahme hat die längste Zeit in Anspruch genommen. Der Arzt hatte eine Uhr in seinem Zimmer. Um 14.30 Uhr (er hatte noch die Winterzeit eingestellt) war ich im Zimmer, habe kurz Fragen von seinem Zettel beantwortet wie: welche Beschwerden stören z.Z. am meisten?, ja ihre Finger zeigen wohl eine Arthrose; haben sie Schuppenflechte? gibt es ihrer Familie jemanden der Arthrose hat? ja, meine Mutter hat Rheuma, mein Vater hat Schuppenflechte, meine Tochter hat Rheuma, ach und ja, ich hatte 1983 Rheumatisches Fieber.
    Er wollte von all dem gar nichts wissen. Im Gegenteil, als ich was erzählen wollte, winkte er ab und hatte Mühe seine Stichpunkte auf seinem Zettel zu vervollständigen. Er sagte, das Fieber sei längst ausgeheilt. Das ich seit dieser Zeit immer ständig wechselnde Schmerzen habe und morgens steif im Bett liege, mich nicht bewegen kann und mit dem Ellenbogen die Türen öffnen muß, interessierte ihn leider nicht wirklich :sniff:
    Ja, dann legen sie sich mal hin war der nächste Satz, nur die Schuhe aus. Tut das weh, tut das weh, tut das weh?.. Ja, ich kann nicht mehr laufen, mein Knie ist kaputt und meine Fußgelenke schmerzen bei kleinsten Wegstrecken. Er drückt kurz auf die Hüfte...tut das weh?
    Ich kam gar nicht dazu zu sagen, dass ich vor 5 Wochen einen schlimmen Anfall mit Fieber hatte und leider erst heute, also 4 Wochen später einen Termin bekam. Heute hatte ich kein Fieber mehr und auch keine Schwellung an den Gelenken....und und und....ich kam einfach nicht dazu. Es war 14.35 Uhr (Winterzeit)!!
    Ok, dann röntgen wir mal. FERTIG. 5 lange Minuten hat das GANZE gedauert. Dann war ich fertig und konnte zum Röntgen, kurz warten, ob die Bilder geworden sind, dann konnte ich wieder heim gehen.
    Wie gesagt, das Blut abziehen, hat am längsten gedauert, weil mein Blut sehr sehr langsam floß. Der Arzthelfer sagte, er schlafe gleich ein....:rolleyes:

    Da ich seit vielen Jahren Schmerzpatientin bin, legt kein Arzt mehr Wert darauf, mich zu untersuchen, geschweige denn zu ergründen, wo die Schmerzen herkommen. Statt dessen soll ich mich wieder unters Messer legen und eine Knieumstellung über mich ergehen lassen, damit ich wieder laufen kann.

    Wollte damit nur sagen, dass ich eine ebensolche Erfahrung mit Ärzten gemacht habe, wie die meisten hier.
    Wurde immer als Simulantin abgefertigt nach dem Schema: was will die denn, der sieht man überhaupt nix an und ich wurde in die Psychoschiene abgeschoben und 10 Jahre lang mit Psychopharmaka vollgepumpt.
    Und ich?- hab einfach resigniert und wollte von nichts mehr was wissen.
    Es sieht ja keiner, wenn ich einen Schub habe, denn dann kann ich nicht aus dem Haus, liege 2 Tage nur im Bett und quäle mich mit Schüttelfrost, Durchfall, unruhigen Beinen, heißen Gelenken und innerer Verzweiflung und denke darüber nach, wie es wäre, wenn das alles endlich vorbei wäre.
    Mir grault es, wenn es heißt, dass ich wieder zu einem anderen Arzt soll.
    (eine Magenspiegelung wurde auch gemacht, jetzt soll ich zur Darmspiegelung wegen dem Durchfall)
    Inzwischen winke ich nur noch ab.
    Zum Glück bin ich in EU-Rente seit Jahren und mss mit diesen Schmerzen nicht mehr arbeiten. Das ist der einzige Vorteil. Aber an Lebensqualität hab ich alles verloren. Trotz Morphinen oder Opiaten, die ich einnehme, finde ich keine Freude mehr am Leben.
    Und der gestrige Besuch ist wieder so ein verlorener Arztbesuch gewesen.
    Wieder einer mehr in meiner Liste, der mich nicht ernst nimmt.
    So ist es eben.
    Danke fürs Zuhören euch Lieben.
    Ich wünsche jedem von Euch, dass es Euch gesundheitlich bald besser geht.
    Lieben Gruß
    Barb
     
  10. bine68

    bine68 Neues Mitglied

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    Langsam reicht es

    Hallo, mußte gestern vom Gericht aus zu einem Neurologen als Gutachter, da der erste Gutachter ( Orthopäde ) meinte ich wäre arbeitsfähig mind. 6 Std und könnte noch sehr gut Laufen. Mein Anwalt hatz dem Gericht vorgeschlagen mich zu einem Rheumatologen zum Gutachten zuschicken,ist aber nicht passiert.Die schieben mich auch auf die Psycho -Schiene, ich kann auch nichts dafür das die nichts finden. Linker Arm mit Taubheitsgefühl, inzwischen auch die Beine mit im Liegen, aber ich bin ja gesund.
    Auf das Gutachten bin ich schon gespannt!!!
    Habe undifferenzierte Spondarthritis ( laut Rheumatologe in der BWS ) und weiß langsam nicht mehr weiter.
    LG bine 68
     
  11. Seestern

    Seestern Neues Mitglied

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    Hallo Mamaela,

    sei nicht allzu traurig. Wie Du ja siehst sitzen hier so einige mit in Deinem Riesenboot der schon überquillt.:mad:

    Ja, auch ich gehöre zu denen, die vom HA ernst genommen werden, nur der hochgelobte Rheumatologe macht mich völlig gallig. Nach dem letzten Besuch, habe ich für mich beschlossen es sein zu lassen. Zumindest gehe ich zu ihm nicht mehr. Komme mir schon sau blöd vor.
    Ich mache mir jetzt Bilder von den Veränderungen an Händen und Füßen, gehe zu Vorsorge zum Augenarzt und lasse meine Nierenwerte bestimmen. Ansonsten ist Schluß. Den Cortisonstoss hat er sich geradezu rauszwingen können. Sag mal, wie blöd sind wir eigentlich uns das gefallen lassen zu müssen.
    Sorry, ich bin auch nur sauer. Weiß mir auch nicht recht zu helfen. Erst so ein riesen Alarm um die Blutwerte und auf einmal kommen die vom vereiterten Zahn? Nur wo soll der sitzen?
    Ach herrje, ne dazu habe ich auch kein Bock mehr.

    Das die Ärzte nicht immer Schuld sind, weiß ich nur zu genau. Nur frage ich mich manchmal mit was man denn noch zum Arzt soll. Wahrscheinlich kann man dann kommen, wenn wirklich nichts mehr geht um sich dann anhören zu müssen, wären sie doch bloss früher gekommen.
    Also wie man es macht, man macht es verkehrt.:mad:

    Ich wünsche Dir trotzdem einen sonnigen, schmerzarmen Tag!:a_smil08:

    Halte die Ohren steif.

    LG
    Seestern
     
  12. mamaela

    mamaela Neues Mitglied

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    Hallo Ihr lieben,


    ich merk schon, scheint wohl echt routine zu sein. Also Diagnose und dann wird alles auf die Diagnos geschoben. Keine dann wird wenigstens ein bissl noch gesucht. Naja und gefunden wird auch nichts.

    Wißt ihr was mir am meisten Angst macht. Das wir hier nicht den Unterschied merken zwischen Brustschmerz vom Rheuma oder Schlaganfall. Weil man ja nicht mehr zum arzt geht.

    Oder ich hab jahrelang nur mit Eierstockzysten zu tun. War auch schon ein Notfall, weil eine geplatzt war die eingeblutet war und ich den ganzen Bauch voll Blut hatte. Da hatte ich echt glück. Seither wollte ich immer eine Nummer sicher gehen, das mir das nicht mehr passiert und nun kommt man sich vor, als wär man bekloppt.

    Ja man wartet dann halt ewig und klappt tot zusammen, naja eh gut, eine kranke weniger. Na gott sei dank, eine Belastung für die Kasse weniger.

    Ich weiß nicht mehr was ich dazu schreiben soll, mir fällt da nichts mehr ein. Tja wenn mich dann jetzt bei der Weiterbewilligung der Gutachter oder die RV gesund schreibt, tja da wundert mich gar nichts mehr. Wäre zumindest eine gute gelegenheit. Und man braucht sich nichts zu wundern, wenn viele kein Bock mehr auf das Leben haben :uhoh: Man fällt eh nur noch jedem zur Last, weil man so hab ich das Gefühl einfach nicht mehr erwünscht ist oder weil man einfach nur noch nervt.

    Ich hab einfach Angst, das man durch abtun von Rheuma eine andere Krankheit übersieht, die vielleicht lebensgefährlich ist. Und was macht man dann?

    Am Besten wie früher warten auf den letzen Drücker und sich dann einweisen lassen und hoffen das man Glück hat, das man gerettet wird. Wo leben wir eigentlich

    Ich könnte nur noch k...... Dann kommen Sachbearbeiter der RV und des Versorgungsamtes und irgendwelche Gutachter her, die eine Entscheidung treffen, die dich nicht kennen?
    Mich wunderts nicht, ich kenn mich ja selber nicht mehr.

    War früher ein gesunder sportlicher Mensch und nun tun die dich ab als wärst du psychisch labil.

    Keiner sieht wie es innerlich ausschaut niemand. Ne hab da echt keine Lust mehr. Aber wenn ich zu keinem Doc mehr gehe, dann kann ich mich auch von der rente verabschieden, ich bin ja froh das ich die durchbekommen habe.

    Eigentlich sollten wir uns echt mal was einfallen lassen, aber mir fällt da leider nichts ein :-(


    Ich hatte schon überlegt, das man ein Buch mal macht mit verschiedenen Leidensgeschichten, mit Umgang von Ärzten, wie man behandelt wird, wann diagnose ect. Das wäre ja nicht schlecht. Aber ich bin zu blöd zum schreiben *gg*


    Oder eine Zeitschrift wäre auch nicht schlecht, um nur aufmerksam zu machen. Allerdings fällt mir da der Drucker :a_smil08: Ne aber im Ernst irgendwas muss man doch mal tun können, kann doch nicht sein, das uns keiner Ernst nimmt.

    LG Manu
     
  13. Nuray

    Nuray Neues Mitglied

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    Vielleicht interessiert das eine Sendung im TV oder eine viel gelesene Zeitschrift??
     
  14. Mäusematz

    Mäusematz Neues Mitglied

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    Vielleicht wäre auch die Rheumaliga ein Anlaufpunkt.Bin dieser im letzten Jaht beigetreten,nach dem sich der Verdacht bei mir immer mehr verhärtet hat,daß ich eine rheumatische Erkrankung habe.(ist nun auch bestätigt).

    Werde mich mal infomieren,was man für Möglichkeiten hat.

    L.G.V Mäusematz:a_smil08::a_smil08:;)
     
  15. tevahe

    tevahe Neues Mitglied

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    Das TV wäre an sich keine schlechte Idee, doch solange es nicht in den Nachrichten kommt, schauen sich das nur Leute an, die selber darunter leiden denke ich. :(

    Zeitschrift wäre wahrscheinlich dasselbe, da es dann wohl eine Zeitung wäre, die sich mit Krankheiten selber befasst...
     
  16. Katze Lilly

    Katze Lilly Neues Mitglied

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    Die liebe Gesundheit

    Hallo Leute,
    bin neu auf dieser Seite und kann mich euch allen anschließen. Habe heute das erste mal erleben müssen, wenn ein Arzt nicht weiter weiß, wie mann da behandelt wird. Ich bin wutentbrannt*:angryfire:*aus der Praxis, mit ungewollten Türen schmeißen, aus der Praxis gehumpelt, mein Mann blieb noch da und unterhielt sich mit der Ärztin, was ich in den 9 Jahren alles mitmachen musste. Als die Krankheit vor 9 Jahren anfing, konnte auch ich mich nicht bewegen, kein Arzt hat geschafft mich wieder zum laufen zubringen, nur ein guter Heilpraktiker, der auch Lust zum Arbeiten hat, hat das unmögliche geschafft. Auf anraten des Heilpraktikers mal mein Darm untersuchen zu lassen, hieß es von den Ärzten: nicht über mein Tisch. Jetzt werdet ihr alle denken, jaja der Darm!?! Aber wenn zu viele Bakterien im Darm sind, suchen die sich auch einen neuen Weg, der halt über die Haut sich bemerkbar macht. Was zu den Gutachter zu sagen wäre, das mir vor 3 Jahren, ohne das ich vorher informiert worden bin, heimlich mit der Überwachungskamera aufgenommen worden bin, die ich zufällig bemerkt hatte, da dieser Arzt seine Schwester beschimpfte, vorher sich über seinen Tisch beugte, und ein Monitor unter einem Nebentisch stand. Und ich meine Family im Warteraum sehen konnte. Im Nebenbehandlungszimmer im Rauchmelder oben an der Decke, der aufblinkte, wo auch eine Kamera drinne war. Zu den Medikamenten hab ich auch schon jede Menge durch, wie Cortison, MTX erst in Tablettenform dann Spritze, dann Arava, dann Enbrell und vor 14 Tagen Humira und alles die gleichen Nebenwirkungen mit schlimmeren schmerzen als vorher und die Ärzte meinen da gibt es keine Nebenwirkungen. Ich soll mich nicht so haben der Körper muss sich erst umstellen!*von wegen*:mad::sniff:
    Der einzigste der wirklich hinter mir steht ist der HA und ihm sind die Hände gebunden

    LG. eure Katze Lilly
     
  17. Katze Lilly

    Katze Lilly Neues Mitglied

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    was jetzt los wird jetzt nun eine ,,zeitung,, gemacht wenn ja wir machen mit! das steht fest.
     
  18. mamaela

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    katze ne war erstmal eine idee, mal schauen was wir machen könnten


    Aber irgendwas sollten wir uns echt mal einfallen lassen, nur was :uhoh:

    Es nervt mich nämlich tierisch, das wir nichts machen können und es muss doch endlich möglich sein, was zu machen.


    LG mamaela
     
  19. ursl53

    ursl53 Neues Mitglied

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    Hallo Katze Lilly,

    wieso sind Deinem Hausarzt die Hände gebunden?

    Ursula
     
  20. Barb1

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    Hallo Ihr Lieben,

    zu Gutachtern kann ich auch kurz was sagen: Als ich zum MDK musste wegen Antrag auf Schwerbehinderung und Rente schaute dieser "Arzt" auf meine Schuhe, ob Absätze dran seien. Er sagte dann, zum Glück sei ich ohne Absätze gekommen. :confused: Dann stellte er einen Stuhl vor mir auf und meinte, ich solle jetzt auf diesen steigen. Da ich aber steife Knie und Fußgelenke hatte (war mit meinen Gehhilfen dort), trat er mir von hinten in die Kniekehlen, so dass die Beine einsackten und ich dann vor Schreck versuchte, diesen Stuhl zu erklimmen. Dann meinte er, na geht doch. :top:
    Am liebsten wäre ich nach der "Begutachtung" vor die Straßenbahn gelaufen, so gedemütigt fühlte ich mich. Hab das dann dem Versorgungsamt, dem RV und der Kasse gemeldet. Die haben sich wenigstens für den Mann entschuldigt.
    Wenigstens etwas :(.
    Es ist schon echt ein Hammer, was man sich als Kranker alles bieten lassen muss.
    Ich überlege auch so oft, was kann man tun, damit man seine Würde nicht noch mehr verliert?
    Ich hab es auch satt immer in die Schiene der Psychologie gesteckt zu werden. Ewig das Gelaber, ob ich familiäre Probleme hätte, oder irgend etwas aus früherer Zeit nicht verarbeitet hätte. Es hängt mir einfach zum Hals raus.
    LG Barb