Resi Ratlos schrieb:
weil ich meine Werte nicht verkaufen möchte.
Da schließe ich mich an. Danach habe ich mein ganzes Leben gehandelt und tue es weiterhin, manchmal auch: koste es, was es wolle = Risiko und ggf. neg. Folgen in Kauf nehmend - ich weiß ja dann, wofür, Seelenheil und so....
Resi Ratlos schrieb:
Aufarbeitung diverser Altlasten
Ja, auch wichtig für mich gewesen, sehr sogar! Das hat mich dann aber auch Einbußen in anderen Lebensfeldern gekostet, weil jedermann hat nun mal nur 24 Std./Tag. Wofür man die "opfert", muss eh jede/r selbst entscheiden.
Aber zurück zu Muskelschmerz. Meist sitze ich das auch aus, bzw. ignoriere es schlicht. Allerdings habe ich ja fleißig auch geübt, von Schmerz zu dissoziieren (zusätzlich), bzw. mich ihm so zuzuwenden, dass er sich neutralisiert. Das geht natürlich auch für mich nicht immer gleich gut und meist bis zu einer best. Grenze, aber man kann das auch trainieren.
Wenn es dann halt "lästig" wird oder halt die Ignoriergrenze überschritten, dann greif' ich halt zu den o.g. Hilfmitteln. Bzw.: "Unterstützen" verweigere ich meinem Körper nicht.
(Habe zwar eine Ärztin, die behauptet, ich wäre maso, aber sie irrt. Sehr sogar.)
@kleine Eule: sorry auch von mir hier. Aber die Seele gehört ja nun mal immer auch mit dazu. "Stress" ist meist nicht zuträglich. Manchmal kann man sich ihm kaum entziehen. Allerdings geht schon auch bisschen Stressmanagement.
@Resi Ratlos: Hut ab! In der Tat ein großer Schritt.
Btw: ich bin nie "fröhlicher Mensch" gewesen oder Sonnenschein. Betrachte mich weder als Optimistin noch als Pessimistin. Bemühe mich um sachliche Rationalität bei der Bewertung der eigenen Lebenslage (Pro/Contra). Also darum, sowohl das halbvolle wie das halbleere Glas wahrzunehmen und anzuerkennen.
Dass wir alle in unseren Frames/Blasen/Filmen hocken, liegt wohl in der Natur der subjektiven Sache.

Eigene Haut und nicht raus und so.
Alles so schön bunt...
Wünsche einen angenehmen, schmerzarmen Sonn(en)tag!