hallo meine lieben,
vielen, vielen dank für eure tröstenden worte, in den vielen pn´s und hier in diesem thread

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könnt ihr euch noch an meine frage bezüglich der lhermitte zeichen erinnern? nachzulesen hier:
http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=21747
im kh wurde kein grund für dieses zeichen gefunden. hatte keinen bandscheibenvorfall nur ein akutes cervikalsyndrom.
am freitag letzter woche war ich bei meinem rheumatologen und besprach mit ihm die weitere therapie. er fragte mich einige dinge, blickte mich erschrocken an und überwies mich zum neuro.
gestern untersuchte mich die neurologin und stellte leichte lähmungen der ganzen re. körperhälfte fest- einschliesslich meines re. auges. der dringende verdacht auf ms wurde gestellt. nachfolgende untersuchungen sind mrt und VEP (augenuntersuchung), ggf. lumbalpunktion
zu meiner vorgeschichte:
meine tante (schwester meines vaters) hat ms.
1993 bekam ich starke brennschmerzen in den beinen. der venerologe meinte damals, es sei alles ok. (das es eine nervenentzündung sein könnte, dachte ich damals nicht)
1998 stürzte ich im dienst mit dem aufzug ab. damals wurde ich zum ersten mal richtig durchuntersucht und man stellte ein polyneuropathie syndrom fest. die leichte lähmung und schmerzen im re. bein wurde mal besser und verschlechtert sich immer wieder bei wärme.
2001 bekam ich starke schmerzen im li. auge. gleichzeitig *blitze* es, und meinen körper durchfuhren stromschläge, wenn ich meine augen bewegte. (dieses *blitzen* habe ich auch heute noch- bei warmen wetter,- fieber und wenn ich warm bade)
ich wurde damals mit dem verdacht auf ms zum mrt und augenarzt überwiesen.
im akh wurden meine augen untersucht. der arzt konnte nichts genaues sehen, aber er erkannte tief im auge eine entzündung und überwies mit zum VEP. der termin für diese untersuchung war dann in 2 wochen.
leider war an diesem tag der arzt nicht da, der die untersuchung durchführen sollte. ein anderer doc schaute nur kurz in mein auge und meinte *da sei nichts*- wir machen das VEP nicht. (ich muss dazu sagen, dass ich in diesen 2 wochen eine cortisonbehandlung wegen einer nasennebenhöhlenentzündung bekommen habe)
im mrt sah man keine herde- nur eine narbe von einem abgelaufenem schlaganfall.
ein jahr später hatte ich eine leichte harninkontinenz (bei belastung- heben - husten) der gyn meinte meine blase sei völlig ok- er kann den grund des harnverlustes nicht erkennen. ein paar wochen später war wieder alles ok.
letztes jahr um diese zeit, wachte ich morgens mit einem taubheitsgefühl in der re. gesichtshälfte auf. die gesichtshälfte brannte und war berührungsunempfindlich begleitet durch einen tinitus.
in der uniklinik mannheim wurde ich untersucht und sie wollte mich gleich da behalten- ich ging aber auf revers nach hause.....3 tage später war wieder alles ok.
ich muss dazu sagen, dass all diese beschwerden auf meine hws geschoben wurden (habe da 3 bandscheibenvorfälle gehabt und arthrose mit wirbelgleiten)
naja, und die neurologin sagte jetzt, dass das alles zeichen einer ms sind.... auf meine frage, ob es sich nicht auch um eine vaskulitis handeln könnte- da ich ja cp habe, meinte sie: ich bleibe jetzt mal bei der ms- sie haben lauter ausfälle im zentralnervensystem- und eine familiäre vorgeschichte.... und der schlaganfall hätte damals auch behandelt werden müssen- sie waren da erst 41! (ich hatte damals dem neurodoc den befund gezeigt- der meinte: es ist nichts. ich wusste schon, dass es ein schlaganfall war, kenne mich ja auch ein wenig aus- hatte aber keine grossen einschränkungen dadurch- darum glaubte ich ihm.)
bin im moment ein wenig am boden zerstört, aber es geht schon wieder

halbwegs.
der text ist sehr lange- ich hoffe ihr könnt ihn lesen (ich selber habe oft keine kraft so lange texte zu lesen. kann mich schlecht konzentrieren, sehe schlechter- schleiersehen, und bin unendlich erschöpft)
ich wünsche allen einen schönen feiertag!
ps. ich wurde 2001 auf borrelien untersucht- war neg. auch hatte ich noch nie im leben einen zeckenbiss.