Kira73
Uveitispapst
Servus Gabi,
so eine Entscheidung ist schwer für viele.
Ich will dir einen kleinen Einblick von mir geben - ich war damals um die
20 als ich MTX bekam und habe meinen Kinderwunsch ausgesessen.
Ich war auch deshalb sehr verunsichert, trotz einer wirklich einfühlsamen
und ausdauernden Aufklärung durch die Docs in der Klinik. Auch auf
meine Ängste und Überlegungen sind die super eingegangen.
Ich habe mich dann doch für MTX entschieden.
Die Entscheidung habe ich nie bereut. Das ist über 25 Jahre her.
Zunächst bekam ich einige Jahre eine durchschnittliche Dosierung wie die
meisten anderen auch. Nebenwirkungen habe ich gar keine
verspürt, nachdem ich nach einem kurzen Versuch mit Folsäure, wegen
verstärktem Haarausfall auf Folinsäure gewechselt habe. Es ging mir
lange Jahre wunderbar damit. Ich war nicht öfter krank als vorher,
im Gegenteil. Mir war nicht übel und ich habe auch keine anderen
negativen Schwierigkeiten bekommen.
Als klar war, dass mein erstes erblindendes Auge kaum noch aufgehalten
werden kann wurde ein Versuch gewagt und ich bekam 2x pro Woche
40mg MTX. Es sollte der letzte Versuch sein eine Restsehkraft zu erhalten.
Das hat leider nicht funktioniert. Aber - die hohe Dosis habe ich recht
lange sehr gut vertragen. Ich habe sie ca. 3 Jahr bekommen.
Danach musste ich pausieren.
Vor MTX sind mir mehrfach Muttermale mit Krebsfrühstufen entfernt worden.
Ich habe unter MTX - aber keine Veränderungen mehr entwickelt. Bis heute nicht,
ein gutes Vierteljahrhundert lang.
Es ist okay Muffe zu haben, aber wie du siehst kann das auch gut gehen.
MTX hat mir erstmals nach 15 Jahren Verbesserung gebracht. Vorher waren alle
Medi Versuche immer nur "Pflaster" die alle ihre Nebenwirkungen mitbrachten,
vor allem Langzeitschäden.
Inzwischen bekomme ich schon lange wieder MTX.
Als Corona letztes Frühjahr Thema wurde sollte ich, weil ich auch einen heftigen
fiebrigen Atemwegsinfekt hatte, MTXund Humira aussetzen und auch nach dem
Infekt warten bis man über Corona Näheres wusste.
Sobald den Docs etwas mehr Info vorlag wurde mir gesagt ich soll beide Mittel
wieder ansetzen, damit im Falle einer Infektion mit Corona der Körper nicht bereits
durch Schübe und Entzündungsprozesse geschwächt ist. So hab ich das gehandhabt.
Viel Erfolg bei deiner Entscheidung.
Kira
so eine Entscheidung ist schwer für viele.
Ich will dir einen kleinen Einblick von mir geben - ich war damals um die
20 als ich MTX bekam und habe meinen Kinderwunsch ausgesessen.
Ich war auch deshalb sehr verunsichert, trotz einer wirklich einfühlsamen
und ausdauernden Aufklärung durch die Docs in der Klinik. Auch auf
meine Ängste und Überlegungen sind die super eingegangen.
Ich habe mich dann doch für MTX entschieden.
Die Entscheidung habe ich nie bereut. Das ist über 25 Jahre her.
Zunächst bekam ich einige Jahre eine durchschnittliche Dosierung wie die
meisten anderen auch. Nebenwirkungen habe ich gar keine
verspürt, nachdem ich nach einem kurzen Versuch mit Folsäure, wegen
verstärktem Haarausfall auf Folinsäure gewechselt habe. Es ging mir
lange Jahre wunderbar damit. Ich war nicht öfter krank als vorher,
im Gegenteil. Mir war nicht übel und ich habe auch keine anderen
negativen Schwierigkeiten bekommen.
Als klar war, dass mein erstes erblindendes Auge kaum noch aufgehalten
werden kann wurde ein Versuch gewagt und ich bekam 2x pro Woche
40mg MTX. Es sollte der letzte Versuch sein eine Restsehkraft zu erhalten.
Das hat leider nicht funktioniert. Aber - die hohe Dosis habe ich recht
lange sehr gut vertragen. Ich habe sie ca. 3 Jahr bekommen.
Danach musste ich pausieren.
Vor MTX sind mir mehrfach Muttermale mit Krebsfrühstufen entfernt worden.
Ich habe unter MTX - aber keine Veränderungen mehr entwickelt. Bis heute nicht,
ein gutes Vierteljahrhundert lang.
Es ist okay Muffe zu haben, aber wie du siehst kann das auch gut gehen.
MTX hat mir erstmals nach 15 Jahren Verbesserung gebracht. Vorher waren alle
Medi Versuche immer nur "Pflaster" die alle ihre Nebenwirkungen mitbrachten,
vor allem Langzeitschäden.
Inzwischen bekomme ich schon lange wieder MTX.
Als Corona letztes Frühjahr Thema wurde sollte ich, weil ich auch einen heftigen
fiebrigen Atemwegsinfekt hatte, MTXund Humira aussetzen und auch nach dem
Infekt warten bis man über Corona Näheres wusste.
Sobald den Docs etwas mehr Info vorlag wurde mir gesagt ich soll beide Mittel
wieder ansetzen, damit im Falle einer Infektion mit Corona der Körper nicht bereits
durch Schübe und Entzündungsprozesse geschwächt ist. So hab ich das gehandhabt.
Viel Erfolg bei deiner Entscheidung.
Kira
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