Hallo, Ihr zusammen,
bin zum ersten Mal in einem Forum und noch ein bisschen verunsichert wie das hier so läuft.
Ich habe seit der Geburt meines 1. Kindes 1997 Morbus Still. Insgesamt drei Schübe, von denen der 1. von Mitte Januar 1997 bis März 1997 ging (war Pflegefall und wurde mit Cortison behandelt). Der 2. Schub war von Mitte August 1997 bis Mitte September 1997 (ging auch mit Cortison weg) und der 3. Schub am Ende der Schwangerschaft mit meinem zweiten Kind von Mai 1998 bis Ende November 2000. Dieser war sehr hartnäckig und ging erst nach langer Therapie mit Cortison und Metex weg. Ich war damals in Behandlung in der Rhemaambulanz in Kiel (Dr. Zeuner, Dr. Schwab und Dr. Schroeder) .Danach war ich laut Ärzten medizinisch austherapiert und wartete auf meinen nächsten Schub. Dann fand ich direkt im Ansschluss (im November 2000) eine super Homöopathin in Neu Wulmstorf (Karin Dorndorf), die mir nach einer Ausleitung und der Anschlussbehandlung mit verschiedenen Potenzen von Causticum die nächsten Jahre über alle Schübe hinweghalf. Da dann in den Süden umgezogen war, übernahmen meine Hausärzte Dr. Behm in Bühl (bei meinen Eltern) und Dr. Schucker in Konstanz (da, wo ich wohne), bei denen ich regelmäßig mein Blut untersuchen ließ. Außer meinen Leberwerten, die konstant erhöht sind und meiner Schilddrüsen-(Hashimoto-Thyreoiditis) Werten sind meine Blutwerte unauffällig.
Nun sind seit meiner letzten Cortison/Metex-Einnahme 18 Jahre (!!) vergangen. Nun bin ich in den Wechseljahren und habe seit etwa einem Jahr starke Anlaufschwierigkeiten am Morgen, Gelenkschmerzen in den Fingergrund- und Mittelgelenke und Schwerzen in den Fersen, Achillessehnen und eine unglaubliche Müdigkeit. Heute war ich beim Neurologen (MS und Parkinson wurdenu.a. ausgeschlossen), der mich nun in die Rheumaambulanz der Uniklinik Freiburg geschickt hat. Meine Symptome haben sich gegenüber meinen Still-Symptomen total verändert. Ich habe dieses Mal keinen Ausschlag, kein Halsweh, keinen erhöhter CRP-Wert, keine geschwollenen Gelenke, keine Springschmerzen. Und doch sieht es sehr sehr nach Rheuma aus. Kann es sein, dass sich meine Autoimmunerkrankung Morbus Still so verändert kann? Kennt sich jemand da aus?