@ Kölner
stimmt schon, es gibt immer leutchen, die mit nix zufrieden sind, sich langweilen und gar andere patienten vergraulen können. in der regel sind das aber patienten, die evt. überhaupt keiner reha massnahme bedürfen oder in der "falschen" klinik gestrandet sind.
etwas anderes ergibt sich jedoch, sobald jemand gezielt nachfragt. bsp. ein bechti ist auch rheumi, sollte die klinik überwiegend fibro patienten haben, wird er sich dort evt. nicht so gut aufgehoben fühlen; ein patient, der wg. schulung oder ergo eine reha antritt, wird sich verloren oder überflüssig vorkommen, sollten diese therapien nicht angeboten werden. ein patient, der zur diagnoseabklärung (in einer best. richtung!) eine reha antritt, wird enttäuscht sein, wenn die dortigen docs nicht darauf eingestellt sein sollten.
aus meiner erfahrung kann ich z.b. berichten, dass mir in einer sog. rheumaklinik vorgeschlagen wurde, die erfolgreiche enbrel therapie abzusetzen (nach bald 10 jahren) und es mal mit goldspritzen zu "versuchen". der vorschlagende doc kam aus dem ausland, ca. 25, 26 jahre alt, ich konnte ihn kaum verstehen etc.. klar, dass es dann zum protest kommen musste. ich bin als "sieger" hervorgegangen und wurde die restl. zeit vom ärztl. personal "übersehen".
dieser reha- aufenthalt hat mir nix gebracht.
also bitte nicht immer leute, die negatives berichten, als stänkerer ansehen. jeder bericht beruht auf subjektiver wahrnehmung. manche widergabe oder erzählung kann jem. schon stutzig machen. man kennt sich selber sehr gut und weiss sicher auch, wie man persönl. reagieren kann/wird.
doch ich kenne die betr. klinik nicht. ich empfehle aus meiner langjährigen erfahrung als rheumipatient immer, sich über die reha kliniken zu erkundigen. damit sollen "böse" überraschungen bzw. grössere enttäuschungen ausgeschlossen werden. gelingt nicht immer, doch man kann sich meistens besser darauf einstellen.
deshalb bitte nicht jede erkundigung als querulantentum einordnen.
nix für ungut
gruss