Tini72
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In dieser Woche war/bin ich zur Diagnosefindung in der Rheuma-Klinik Dr. Lauven in Bad Oeynhausen. Nach jahrelangen Problemen und dem Gefühl, dass mir bei den Ärzten vor Ort nicht richtig zugehört wird, hatte ich mich zu einer Krankenhauseinweisung entschieden.
Gerade hatte ich das ausführliche Abschlussgespräch mit der Chef-Ärztin. Meine Laborwarte waren und sind weiterhin relativ unauffällig (so ausführliche Werte wurden noch nie bestimmt!).
Ich habe die Diagnose (seronegative) Psoriasis Arthritis sowie Spondylarthritis erhalten. Beim Blick auf die Röntgenbilder des Kreuz-Darmbein-Bereichs war ich einigermaßen schockiert. Ja, ich habe schon seit über 2 Jahren massive Schmerzen dort und war deshalb auch zig Mal beim Arzt. Es wird ein MRT gemacht, geröntgt - nur offensichtlich nie so weit unten. Die Gelenken sehen „angefressen“ aus und das macht mich sprachlos und es macht mir auch Angst. Ich bin gerade mal 48... die Ärztin meinte jedoch, dass mir das keine Angst zu machen braucht. Es wird mich nicht in den Rollstuhl bringen, gehunfähig machen... Aber es frustriert mich so, so dermaßen. Es ist ja nicht so, dass ich den Kopf in den Sand gesteckt und alle Symptome ignoriert hätte - nein, ich bin zu Ärzten gerannt damit.
Auch auf den Röntgenbildern beider Zehengelenke konnte sie mir deutliche Veränderungen durch die Psoriasis Arthritis zeigen. Die habe selbst ich als Laie erkennen können.
Nun stehe ich vor der Qual der Wahl was die medikamentöse Therapie betrifft, denn konkret eins verordnet hat sie mir nicht. Favorisieren würde sie Sulfasalazin (das nimmt sie auch selbst und verträgt es sehr gut), gefolgt von Leflunomid und erst an dritter Stelle Methotrexat. Ich muss jetzt meinen Weg finden, werde das kommende Woche noch mit meinem Hausarzt besprechen.
Aktuell machen mir meine Fußsohlen dermaßen zu schaffen, dass ich mir auf der Suche nach dem Begriff Erythromelalgie die Finger wund getippt habe. Die Ärztin meint jedoch es sei gut möglich, dass es mit dem Rheuma zu tun hat. Daher haben wir uns darauf verständigt, dass ich das Prednisolon (5mg) kurzzeitig auf 10mg erhöhe und schaue ob mir das hilft. Das spräche dann halt für einen rheumatisch-entzündlichen Prozess.
Puh, ich bin ja zur Diagnosefindung hergekommen aber bin nun dennoch vom Kopf her recht mitgenommen... zumal ich einen Heidenrespekt vor den Basismedikamenten habe. Aber nach einem Blick auf die Röntgenbilder gibt´s für mich keine andere Lösung.
Gerade hatte ich das ausführliche Abschlussgespräch mit der Chef-Ärztin. Meine Laborwarte waren und sind weiterhin relativ unauffällig (so ausführliche Werte wurden noch nie bestimmt!).
Ich habe die Diagnose (seronegative) Psoriasis Arthritis sowie Spondylarthritis erhalten. Beim Blick auf die Röntgenbilder des Kreuz-Darmbein-Bereichs war ich einigermaßen schockiert. Ja, ich habe schon seit über 2 Jahren massive Schmerzen dort und war deshalb auch zig Mal beim Arzt. Es wird ein MRT gemacht, geröntgt - nur offensichtlich nie so weit unten. Die Gelenken sehen „angefressen“ aus und das macht mich sprachlos und es macht mir auch Angst. Ich bin gerade mal 48... die Ärztin meinte jedoch, dass mir das keine Angst zu machen braucht. Es wird mich nicht in den Rollstuhl bringen, gehunfähig machen... Aber es frustriert mich so, so dermaßen. Es ist ja nicht so, dass ich den Kopf in den Sand gesteckt und alle Symptome ignoriert hätte - nein, ich bin zu Ärzten gerannt damit.
Auch auf den Röntgenbildern beider Zehengelenke konnte sie mir deutliche Veränderungen durch die Psoriasis Arthritis zeigen. Die habe selbst ich als Laie erkennen können.
Nun stehe ich vor der Qual der Wahl was die medikamentöse Therapie betrifft, denn konkret eins verordnet hat sie mir nicht. Favorisieren würde sie Sulfasalazin (das nimmt sie auch selbst und verträgt es sehr gut), gefolgt von Leflunomid und erst an dritter Stelle Methotrexat. Ich muss jetzt meinen Weg finden, werde das kommende Woche noch mit meinem Hausarzt besprechen.
Aktuell machen mir meine Fußsohlen dermaßen zu schaffen, dass ich mir auf der Suche nach dem Begriff Erythromelalgie die Finger wund getippt habe. Die Ärztin meint jedoch es sei gut möglich, dass es mit dem Rheuma zu tun hat. Daher haben wir uns darauf verständigt, dass ich das Prednisolon (5mg) kurzzeitig auf 10mg erhöhe und schaue ob mir das hilft. Das spräche dann halt für einen rheumatisch-entzündlichen Prozess.
Puh, ich bin ja zur Diagnosefindung hergekommen aber bin nun dennoch vom Kopf her recht mitgenommen... zumal ich einen Heidenrespekt vor den Basismedikamenten habe. Aber nach einem Blick auf die Röntgenbilder gibt´s für mich keine andere Lösung.
