Albstein
Mitglied
Cannabis und Co.: Vorübergehende Linderung ja, aber Heilung ausgeschlossen!
Guten Morgen, "liebe Leidensgenossen/-innen" -
vielen Dank für die Antworten auf meinen Beitrag, den ich bewusst nicht übertrieben wissenschaftlich (sondern eher salopp) formulierte, da ich vermeiden wollte, manche Leser (die noch nicht so tief in der Materie drin sind) zu verprellen.
Nur nebenbei angemerkt: Ich bin selbst Naturwissenschaftler und kein Laie, weiß aber, dass Laien oftmals den Fachleuten ausgeliefert sind, wenn diese sich hinter der Fachsprache verschanzen und vieles an wichtigen Sachverhalten dadurch für den Laien (= den durchweg fachlich nicht voll aufgeklärten Patienten) vernebelt wird.
Ich möchte im Folgenden nur kurz noch etwas anfügen, was mir wichtig erscheint (aber hier ist nicht der Platz, um dies alles in der erforderlichen Breite abzuhandeln):
a) Mir sind zahlreiche Studien über Placebo-Effekte (gibt es übrigens nicht nur bei Menschen, sondern auch bei anderen hochorganisierten Säugetieren - wie z. B. bei Hunden und Pferden) bekannt. Solche Effekte können (vorübergehend!) vorteilhaft und durchaus therapeutisch gewollt sein.
b) Da man die speziellen Ursachen rheumatischer Erkrankungen, insbesondere bei RA, zwar in groben Zügen ermittelt hat, aber keine speziell wirksame Therapie (bisher) entwickelt wurde, ist alles an bekannten Medikamenten (salopp formuliert) "ein mehr oder weniger pseudomäßiges Herumdoktern" - das ist auch jedem voll Informierten bekannt.
c) Dieses "Herumdoktern" hat aber - sowohl bei den bekannten Medikamenten als auch bei angeblichen Alternativen wie Cannabis - teils ganz erhebliche (unerwünschte) Nebenwirkungen, die m. E. weitgehend verharmlost werden. Ich formuliere wieder bewusst salopp: Cannabis führt u. a. oftmals (nachweislich) zu Hirnleistungsstörungen.
d) Ich möchte abschließend den inzwischen leider an Lungenkrebs verstorbenen Showmaster Rudi Carell zitieren, der in einem Interview mit RTL seinerzeit (angesprochen auf den damaligen Tod seiner Frau Anke, die jahrelang unter RA litt) Folgendes ausführte:
"An Rheuma selbst stirbt man so schnell nicht, es sind die Medikamente, die letztlich das Leben beenden."
e) Unter "Alt"-Rheumatikern gibt es nicht umsonst den makaberen Spruch: "Rheuma = Tod auf Rezept!"
So, was will ich denn damit im Endeffekt zusammengefasst sagen?
1. Ich möchte keinesfalls irgendeine "Panik" verbreiten, sondern alle Rheumatiker aufrütteln, nicht alles zu glauben, was man ihnen erzählt, was man ausprobieren will, sollte, müsste usw. Auch die vielgepriesenen TNF-alpha-Blocker sind auf Dauer keine Lösung (Studien aus USA!), sondern ergeben langzeitlich erhebliche Todesrisiken.
2. Es gibt für Rheumatiker derzeit nach meinen Erkenntnissen im Wesentlichen die folgenden Lösungsansätze:
a) Möglichst eine Rente durchsetzen, um beruflichen Zwängen ausweichen zu können.
b) Die Krankheit akzeptieren und ebenso den größten Teil der Schmerzen!!
c) Eine Lebensweise anstreben, die den Organismus und den Geist nicht noch zusätzlich schädigt.
> Das heißt: Gesunde Ernährung - o h n e Säugetierfleisch; soviel zuträgliche körperliche Bewegung, frische Luft und UV-Einstrahlung wie eben möglich; strikte Vermeidung sämtlicher Genuss-/Rauschmittel (wie Tabak, Schnaps, Cannabis u. Ä.); rigorose Streitvermeidung in der Familie; optimistische Lebenseinstellung ohne ständige Fixierung auf die chronische Krankheit.
d) Punktuell mit Schmerzmitteln und/oder Cortison behandeln, wenn es unerträglich wird bzw. man "etwas freizeitmäßig unternehmen möchte".
e) Alle nur möglichen Hilfsmittel plus Helfer beanspruchen/rechtlich durchsetzen (z. B. Pflegestufe) und massiv gegen abblockende Medizinbürokraten aller Institutionen vorgehen.
Viel mehr kann man m. E. heutzutage nicht tun - leider.
Beste Grüße - Alb
Guten Morgen, "liebe Leidensgenossen/-innen" -
vielen Dank für die Antworten auf meinen Beitrag, den ich bewusst nicht übertrieben wissenschaftlich (sondern eher salopp) formulierte, da ich vermeiden wollte, manche Leser (die noch nicht so tief in der Materie drin sind) zu verprellen.
Nur nebenbei angemerkt: Ich bin selbst Naturwissenschaftler und kein Laie, weiß aber, dass Laien oftmals den Fachleuten ausgeliefert sind, wenn diese sich hinter der Fachsprache verschanzen und vieles an wichtigen Sachverhalten dadurch für den Laien (= den durchweg fachlich nicht voll aufgeklärten Patienten) vernebelt wird.
Ich möchte im Folgenden nur kurz noch etwas anfügen, was mir wichtig erscheint (aber hier ist nicht der Platz, um dies alles in der erforderlichen Breite abzuhandeln):
a) Mir sind zahlreiche Studien über Placebo-Effekte (gibt es übrigens nicht nur bei Menschen, sondern auch bei anderen hochorganisierten Säugetieren - wie z. B. bei Hunden und Pferden) bekannt. Solche Effekte können (vorübergehend!) vorteilhaft und durchaus therapeutisch gewollt sein.
b) Da man die speziellen Ursachen rheumatischer Erkrankungen, insbesondere bei RA, zwar in groben Zügen ermittelt hat, aber keine speziell wirksame Therapie (bisher) entwickelt wurde, ist alles an bekannten Medikamenten (salopp formuliert) "ein mehr oder weniger pseudomäßiges Herumdoktern" - das ist auch jedem voll Informierten bekannt.
c) Dieses "Herumdoktern" hat aber - sowohl bei den bekannten Medikamenten als auch bei angeblichen Alternativen wie Cannabis - teils ganz erhebliche (unerwünschte) Nebenwirkungen, die m. E. weitgehend verharmlost werden. Ich formuliere wieder bewusst salopp: Cannabis führt u. a. oftmals (nachweislich) zu Hirnleistungsstörungen.
d) Ich möchte abschließend den inzwischen leider an Lungenkrebs verstorbenen Showmaster Rudi Carell zitieren, der in einem Interview mit RTL seinerzeit (angesprochen auf den damaligen Tod seiner Frau Anke, die jahrelang unter RA litt) Folgendes ausführte:
"An Rheuma selbst stirbt man so schnell nicht, es sind die Medikamente, die letztlich das Leben beenden."
e) Unter "Alt"-Rheumatikern gibt es nicht umsonst den makaberen Spruch: "Rheuma = Tod auf Rezept!"
So, was will ich denn damit im Endeffekt zusammengefasst sagen?
1. Ich möchte keinesfalls irgendeine "Panik" verbreiten, sondern alle Rheumatiker aufrütteln, nicht alles zu glauben, was man ihnen erzählt, was man ausprobieren will, sollte, müsste usw. Auch die vielgepriesenen TNF-alpha-Blocker sind auf Dauer keine Lösung (Studien aus USA!), sondern ergeben langzeitlich erhebliche Todesrisiken.
2. Es gibt für Rheumatiker derzeit nach meinen Erkenntnissen im Wesentlichen die folgenden Lösungsansätze:
a) Möglichst eine Rente durchsetzen, um beruflichen Zwängen ausweichen zu können.
b) Die Krankheit akzeptieren und ebenso den größten Teil der Schmerzen!!
c) Eine Lebensweise anstreben, die den Organismus und den Geist nicht noch zusätzlich schädigt.
> Das heißt: Gesunde Ernährung - o h n e Säugetierfleisch; soviel zuträgliche körperliche Bewegung, frische Luft und UV-Einstrahlung wie eben möglich; strikte Vermeidung sämtlicher Genuss-/Rauschmittel (wie Tabak, Schnaps, Cannabis u. Ä.); rigorose Streitvermeidung in der Familie; optimistische Lebenseinstellung ohne ständige Fixierung auf die chronische Krankheit.
d) Punktuell mit Schmerzmitteln und/oder Cortison behandeln, wenn es unerträglich wird bzw. man "etwas freizeitmäßig unternehmen möchte".
e) Alle nur möglichen Hilfsmittel plus Helfer beanspruchen/rechtlich durchsetzen (z. B. Pflegestufe) und massiv gegen abblockende Medizinbürokraten aller Institutionen vorgehen.
Viel mehr kann man m. E. heutzutage nicht tun - leider.
Beste Grüße - Alb
