Ich denke, Angst davor zu haben, der Arzt könnte "was merken" ist verkehrt. Aber den Fachmann / die Fachfrau, der/die mir helfen soll, zu belügen auch.
Wenn ich überlege, ob meine Therapie richtig ist, sollte ich mich mit dem Spezi besprechen.
Wenn er/sie anderer Meinung ist, mich aber nicht überzeugt, werde ich mir überlegen, ob ich eigenständig was ändere. Dann habe ich auch den Mut dazu zu stehen. Wie soll mich mein Arzt/meine Ärztin als "Partner" ernst nehmen, wenn ich nicht mit offenen Karten spiele? Das erwarte ich doch auch..
Nur meine persönliche Meinung dazu.
Vom Prinzip her finde ich hast du Recht. Dennoch kann ich nachvollziehen dass es besondere persönliche (Ausnahme) Situationen geben kann die zum flunkern führen.
Letztendlich entscheidet aber jeder mündige Patient für sich selber ob er ein Medikament einnimmt oder nicht. Es ist sein Körper und seine Gesundheit. Nicht der Arzt muß die Nebenwirkungen in Kauf nehmen und damit leben - sondern der Patient. Toll wäre es natürlich wenn man dann mit seinem Arzt in "Augenhöhe" darüber sprechen könnte. Das funktioniert bestimmt auch in den meisten Fällen - aber ebend nicht immer.
LG Majana
