Calendula
Die Ringelblume
von: http://www.netzeitung.de/deutschland/384507.html
"Neue Drohung der Ärzte in Deutschland: Ein Medizinerbund will, dass nur noch Privatrezepte ausgestellt werden. Die Patienten müssten dann versuchen, das Geld von ihrer Krankenkasse wiederzubekommen.
Haus- und Fachärzte sollen nur noch Privatrezepte ausstellen. Dazu forderte der Vorsitzende des Verbandes Westfalen-Lippe der niedergelassenen Ärzte (NAV-Virchow-Bund), Ernst-Rüdiger Osterhoff, im «Westfalen-Blatt» auf. Die Ärzte sollten das aus Protest gegen das Arzneimittelspargesetz tun. Die Patienten müssten ihre Medikamente dann zunächst selbst bezahlen und versuchen, das Geld bei ihrer Krankenkasse wiederzubekommen.
Das Gesundheitsministerium warnte die Ärzte am Sonntag vor dem Kassenrezept-Boykott. Ministerin Ulla Schmidt (SPD) erwarte, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Krankenkassen die Vorgänge genau beobachteten und im Zweifelsfall Sanktionen ergriffen, sagte eine Sprecherin.
Grundsätzlich sind Ärzte verpflichtet, nach dem Sachleistungsprinzip Rezepte für medizinisch Notwendiges auszustellen. Die Kosten dafür werden - abgesehen von der Zuzahlung - zwischen Apotheken und Krankenkassen abgerechnet.
Nach dem neuen Gesetz, das am 1. April in Kraft tritt, droht Ärzten ein Honorarabschlag, wenn sie zu teure Medikamente verordnen. Auf der anderen Seite erhalten sie einen Bonus, wenn sie Kosten sparen. Mit dem Boykott sollen die Kassen nach Osterhoffs Worten zur Klärung gezwungen werden, ob sie die Kosten für das Medikament übernehmen oder ob der Arzt sein Budget schon überzogen hat. (nz)"
"Neue Drohung der Ärzte in Deutschland: Ein Medizinerbund will, dass nur noch Privatrezepte ausgestellt werden. Die Patienten müssten dann versuchen, das Geld von ihrer Krankenkasse wiederzubekommen.
Haus- und Fachärzte sollen nur noch Privatrezepte ausstellen. Dazu forderte der Vorsitzende des Verbandes Westfalen-Lippe der niedergelassenen Ärzte (NAV-Virchow-Bund), Ernst-Rüdiger Osterhoff, im «Westfalen-Blatt» auf. Die Ärzte sollten das aus Protest gegen das Arzneimittelspargesetz tun. Die Patienten müssten ihre Medikamente dann zunächst selbst bezahlen und versuchen, das Geld bei ihrer Krankenkasse wiederzubekommen.
Das Gesundheitsministerium warnte die Ärzte am Sonntag vor dem Kassenrezept-Boykott. Ministerin Ulla Schmidt (SPD) erwarte, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Krankenkassen die Vorgänge genau beobachteten und im Zweifelsfall Sanktionen ergriffen, sagte eine Sprecherin.
Grundsätzlich sind Ärzte verpflichtet, nach dem Sachleistungsprinzip Rezepte für medizinisch Notwendiges auszustellen. Die Kosten dafür werden - abgesehen von der Zuzahlung - zwischen Apotheken und Krankenkassen abgerechnet.
Nach dem neuen Gesetz, das am 1. April in Kraft tritt, droht Ärzten ein Honorarabschlag, wenn sie zu teure Medikamente verordnen. Auf der anderen Seite erhalten sie einen Bonus, wenn sie Kosten sparen. Mit dem Boykott sollen die Kassen nach Osterhoffs Worten zur Klärung gezwungen werden, ob sie die Kosten für das Medikament übernehmen oder ob der Arzt sein Budget schon überzogen hat. (nz)"
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