Hallo sumsemann,
Ich kenne einen sehr guten Osteologen, ist ein Prof. an einer Uniklinik. Den muss man allerdings privat bezahlen. ich habe ihn mal wegen meiner Mutter konsultiert und ich muss sagen, dass sich das damals wirklich gelohnt hat. Damals lag meine Mutter wegen mehrerer sehr schmerzhafter Wirbelbrüche (sie konnte keinen Schritt gehen vor Schmerzen) und zwar auch aufgrund einer ausgeprägten Osteoporose, in einer anderen Uniklinik und dort sagte man mir, dass es zur OP keine Alternative gäbe.
Diese Abteilung machte auf mich insgesamt keinen guten Eindruck und meine Mutter wollte sich eh nicht gleich ohne eine Zweitmeinung operieren lassen.
Also schnappte ich mir die CT- und MRT-Bilder, die kurz vor ihrem Krankenhausaufenthalt gemacht worden waren, druckte aus dem Netz das Foto dieses Profs aus und postierte mich um 7 Uhr morgens vor seinem Büro.
Es wäre jetzt zu lange zu erzählen wie ich dann zu einem Termin kam. Es war jedenfalls schwierig, obwohl ich es von vornherein privat bezahlen wollte. Aber es gelang mir schließlich und das auch noch innerhalb einer Woche.
Es war wirklich ein großes Glück, dass er sich die Bilder ansah und mir sehr viele Fragen stellte. Vor allem war er sehr ehrlich und hatte auch kein Bedenken im Wissen, dass meine Mutter immerhin auch in einer Uniklinik behandelt wurde, mir klipp und klar zu sagen, dass zumindest im Fall meiner Mutter er noch 3 Monate bis zu einer Op warten würde. Und wenn OP, dann bitte nicht diese veraltete Methode, die viel zu häufig zu Embolien führt.
Als meine Mutter entlassen wurde und nach ca. 8 Monaten wieder einigermaßen auf den Beinen war, fuhren wir hin und er untersuchte sie wirklich sehr umfassend. Auch das bezahlten wir selbst. Die vielen Untersuchungen dauerten ca. 2 Stunden und das anschließende Gespräch 45 Minuten. Damals, das ist schon ca 13 Jahre her, zahlten wir dafür 700 Euro.
Und wir befolgten alle seine Empfehlungen. Von da an habe ich dann meine Mutter 1 Mal jährlich dort hingebracht.
Und es ging ihr für einige jahre viel besser. Als sie dann aber auch noch dement wurde, hat man sie kaum mehr aus dem Bett heraus bekommen und es ging bergab mit ihr. Aber bis zu ihrer Demenz ging es ihr durch die Behandlung dieses Osteologen viel besser.
Allerdings habe ich gesehen, dass du 400 km von dieser Uniklinik entfernt lebst.