Was ich mich dabei frage: Was kann heraus gefunden werden und was wäre dann die Konsequenz? Ich bin manchmal nicht ganz schlau aus deiner Beschreibung geworden, außer, dass es dir sehr schlecht geht und du nicht ausreichend untersucht wirst...
Gibts denn einen Neurologen, der sich drum kümmern könnte, dass du an die richtige Stelle zur Abklärung deiner Probleme kommst, wenn dein Hausarzt nicht weiterkommt?
Problem ist, dass die Symptomatik für ganz viele Dinge infrage käme... Es ist überhaupt nicht klar, aus welcher Richtung das alles kommt. Es könnte hormonell, neurologisch, immunologisch, sonstirgendwie logisch sein, das macht ja so schwierig. Manchmal denke ich, vielleicht ist es auch was Genetisches, weil es meiner Mutter eigentlich genauso geht. Irgendeine ihrer Tanten war auch immer kränklich, meine Cousine rennt auch nur von Arzt zu Arzt, was ich so höre...
Aber man gibt mir keine Chance. Es wird immer nur das Gleiche untersucht und es kommt - natürlich - dann auch immer das Gleiche dabei raus. Nämlich gar nichts.
Auch schön, wenn man Fragen gestellt kriegt, die man gar nicht beantworten KANN. Aber damit gibt man sich dann zufrieden, anstatt das zu überprüfen, damit man dann auch eine definitive Antwort hat.
Die Frage zum Beispiel, ob ich irgendwo vielleicht einen Tumor haben könnte.... Weiß ich doch nicht! Guckt aber auch Keiner nach.
Hormonell ist nichts, alles tippitoppi - dabei hat man nur 2 (!) Schilddrüsenwerte abgenommen! Nix Nebenniere, nix sonstiges.
Dass es mir schlechter geht, wennn ich in der Senkrechten bin, dass manches sich im Liegen bessert, das wird zur Kenntnis genommen, aber das wars dann auch. Aber WARUM das so ist, die Frage stellt man sich nicht. Oder es wird ignoriert. Ich weiß es nicht.
Manchmal denke ich, wäre ich ein Mann, sähe die Sache vielleicht anders aus. Aber als Frau, da ist man gern und schnell dabei, die Psyche ins Spiel zu bringen. Oder die Wechseljahre. Oder beides.
Eine andere Klinik? Von mir aus gerne! Man gebe mir einen Platz und die Einweisung und dann wäre ich sofort dabei!
In der Theorie einfach gedacht (Ich recherchiere ja auch fleißig), aber die Umsetzung ist das Problem. Und mir fehlt auch die Kraft und die Energie, mich richtig für mich einzusetzen. Und sonst macht es keiner...
Wenn ich ein bisschen Energie gesammelt habe, werd ich noch mal einen Brief an meinen Hausdoc schreiben (lange Gespräche krieg ich leider nicht hin), darauf drängen, dass er mich unterstützen MUSS. Denn ohne seine Hilfe komm ich nirgendwo weiter und nirgendwo hin.