Amulan
Ich bin harmlos!
Hallo,
ich bin nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Jedes Mal wenn ich Kortison verschrieben bekommen, gehts mir anschließend total mies.
Vor zwei Jahren war das schon einmal so. Ich bekam damals nach der Einnahme Schmerzen an den Armen und am Rücken, fühlte mich extrem nervös/ängstlich und schlecht, war also total durch den Wind, hatte Herzrhythmusstörungen, und außerdem bekam ich die Nebenwirkungen, die sonst nur bei Langzeiteinnahme entstehen wie Wassereinlagerungen/Gewichtszunahme schon nach wenigen Tagen. Ich dachte damals, dass meine Schilddrüse verrückt spielt.
Ich nehme ja inzwischen zusätzlich L-Thyroxin wegen Schilddrüsenproblemen (Hashimoto), aber damals nahm ich noch keins. Die Schilddrüsenwerte waren damals in der Norm (was aber nicht unbedingt heißen muss, dass die Schilddrüse noch gesund war).
Vor Kurzem nun bekam ich wieder Kortison für einen Kortisonversuch verschrieben. Diesmal ist mein Gesicht angeschwollen, ich bekam Schmerzen vom Gesicht bis zu den Hüften, hatte Schweißausbrüche und wieder dieses total schlechte Gefühl. Ich habe deshalb das Kortison nach 4 Tagen abgesetzt, und dann dauerte es noch 3-4 Tage, bis ich mich wieder menschlich fühlte.
Das Medikament war beides Mal Prednisolon, nur von unterschiedlichen Herstellern.
Kennt das jemand, und kann es sein, dass es doch mit der Schilddrüse zusammenhängt?
Oder ist es doch so etwas wie eine Unverträglichkeit? Und falls ja, ist es denn möglich, dass man Kortison nicht verträgt? Eigentlich ist das ja auch nur ein Hormon?!
Ich hab heute mit meinem Rheumatologen telefoniert, aber der hat mir das natürlich nicht geglaubt, und vermutet eher, dass ich Vorurteile gegen das Kortison gehabt und mir deshalb die starken "Nebenwirkungen" eingebildet habe (also das hat er nicht wörtlich gesagt, aber man konnte es aus seiner Reaktion deutlich schließen). Hab ich aber nicht, im Gegenteil, ich hab mich eigentlich aufs Kortison gefreut (naja), weil ich dachte, jetzt werde ich meine hartnäckigen Restschmerzen in den Füßen los, und kriege vielleicht Klarheit darüber, ob ein Teil meiner Rückenschmerzen auch rheumatisch ist. Satz mit X. Statt dessen erhöhe ich jetzt die Sulfasalazin-Dosis.
Ich wüsste aber für die Zukunft zu gerne, ob ich tatsächlich kein Kortison vertrage, und was ich dann mache, wenn ich mal einen richtig starken Schub bekomme...
lg
Sonja
ich bin nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Jedes Mal wenn ich Kortison verschrieben bekommen, gehts mir anschließend total mies.
Vor zwei Jahren war das schon einmal so. Ich bekam damals nach der Einnahme Schmerzen an den Armen und am Rücken, fühlte mich extrem nervös/ängstlich und schlecht, war also total durch den Wind, hatte Herzrhythmusstörungen, und außerdem bekam ich die Nebenwirkungen, die sonst nur bei Langzeiteinnahme entstehen wie Wassereinlagerungen/Gewichtszunahme schon nach wenigen Tagen. Ich dachte damals, dass meine Schilddrüse verrückt spielt.
Ich nehme ja inzwischen zusätzlich L-Thyroxin wegen Schilddrüsenproblemen (Hashimoto), aber damals nahm ich noch keins. Die Schilddrüsenwerte waren damals in der Norm (was aber nicht unbedingt heißen muss, dass die Schilddrüse noch gesund war).
Vor Kurzem nun bekam ich wieder Kortison für einen Kortisonversuch verschrieben. Diesmal ist mein Gesicht angeschwollen, ich bekam Schmerzen vom Gesicht bis zu den Hüften, hatte Schweißausbrüche und wieder dieses total schlechte Gefühl. Ich habe deshalb das Kortison nach 4 Tagen abgesetzt, und dann dauerte es noch 3-4 Tage, bis ich mich wieder menschlich fühlte.
Das Medikament war beides Mal Prednisolon, nur von unterschiedlichen Herstellern.
Kennt das jemand, und kann es sein, dass es doch mit der Schilddrüse zusammenhängt?
Oder ist es doch so etwas wie eine Unverträglichkeit? Und falls ja, ist es denn möglich, dass man Kortison nicht verträgt? Eigentlich ist das ja auch nur ein Hormon?!
Ich hab heute mit meinem Rheumatologen telefoniert, aber der hat mir das natürlich nicht geglaubt, und vermutet eher, dass ich Vorurteile gegen das Kortison gehabt und mir deshalb die starken "Nebenwirkungen" eingebildet habe (also das hat er nicht wörtlich gesagt, aber man konnte es aus seiner Reaktion deutlich schließen). Hab ich aber nicht, im Gegenteil, ich hab mich eigentlich aufs Kortison gefreut (naja), weil ich dachte, jetzt werde ich meine hartnäckigen Restschmerzen in den Füßen los, und kriege vielleicht Klarheit darüber, ob ein Teil meiner Rückenschmerzen auch rheumatisch ist. Satz mit X. Statt dessen erhöhe ich jetzt die Sulfasalazin-Dosis.
Ich wüsste aber für die Zukunft zu gerne, ob ich tatsächlich kein Kortison vertrage, und was ich dann mache, wenn ich mal einen richtig starken Schub bekomme...
lg
Sonja
Zuletzt bearbeitet:
zum einen ist es schon eine frechheit
die ängste und sorgen seiner patienten nicht ernst zu nehmen und des weiteren komme ich gerade aus einer rheumaklinik wo es durchaus bekannt ist das eine menge patienten dieses problem haben, also muss es doch auch in fachkreisen