Liebe Moni,
so lange ich hier im Forum bin, hast du immer wieder mal das eine oder andere Thema angesprochen, womit es dir seelisch gar nicht gut ging. Das kann sehr wohl ein Grund für die Fressattacken sein.
Wenn ich mich anschaue: Ich bin eine Stress-Esserin. Wenn ich frustriert bin, dann gehe ich auf die Suche nach Essen, es muss nicht immer was Süßes oder Salziges sein, egal, ich esse alles, was mir in die Finger kommt. Danach bin ich dann frustriert, weil ich wieder mal zuviel und das Falsche gegessen hab. So kommt man in den Teufelskreis rein und kommt nur sehr schlecht oder nur für eine gewisse Zeit da wieder raus.
Die Wechseljahre verursachen einen langsameren Stoffwechsel und bisweilen auch Gemütsschwankungen, das kann mit dazuspielen, aber es ist sicherlich nicht die Ursache, welche oft sehr tief im Inneren liegt.
Ich weiß nicht, wann man von einer Essstörung spricht, das sind wohl eher Magersucht, Bulimie usw., also die ganz extremen Sachen. Bulimie-Kranke essen wirklich den Kühlschrank leer, die essen Mengen, die man normalerweise nicht reinbringt, um es dann wieder zu erbrechen. Und bei denen dreht sich das ganze Gedankenkarussell nur ums Essen, sie können nicht genießen.
Ich hab grad einen Test gefunden, den könntest du auch mal machen:
http://www.onmeda.de/selbsttests/selbsttest_essstoerungen.html
Bei dem Test hatte ich erstaunlich wenig Punkte, obwohl ich sehr verfressen sein kann. Aber ums Thema Essensverhalten und Gewicht mache ich mir nur zeitweise Gedanken, das sind vielleicht einige Minuten am Tag, mehr nicht.