Körpergewicht / Essstörungen - Cortison

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von Mara1963, 12. Juli 2012.

  1. murmeltier123

    murmeltier123 Registrierter Benutzer

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    Hallo moni,
    ja, Disziplin ist das A und O. Gewichtszunahme und Wassereinlagerung sind je nach Veranlagung oft nicht zu vermeiden. Aber ein bißchen entgegenwirken kann man bei geringer Cortisoneinnahme schon. Ich mags nicht, wenn meine Lieblingsjeans zu eng werden. Ohne viel zu hungern geh ich "ran an den Speck". Z. B. vor dem Essen 1 Glas Wasser trinken, zum Frühstück eine Scheibe Brot weniger, kein Fruchtjoghurt usw.
    Alles Gute wünscht dir

    das murmeltier123
     
  2. moni3

    moni3 Registrierter Benutzer

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    toll murmel.gratuliere dir.sei froh das du dein idealgewicht halten kannst.hut ab.alles gute.lg
     
  3. murmeltier123

    murmeltier123 Registrierter Benutzer

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    Naja, moni, man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben. Abzuwarten sind noch die Wechseljahre. Da muss ich noch rein und durch......:rolleyes:
     
  4. Mona-Lisa

    Mona-Lisa habe RA seit 2011

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    Hallo,

    ich hatte hier in diesem Thread damals auch mal was geschrieben...
    dass es mir nix ausmacht mit dem Cortison (5 mg), dass ich mein Gewicht halte.
    Nun nach drei Jahren kann ich da so nicht mehr bestätigen.
    Hatte zwischendurch immer wieder Cortison-Stöße machen müssen.
    Kurzzeitig auch mal ganz ohne versucht, geht nicht.
    Und jetzt habe ich doch 4 -5 kg mehr auf den Rippen wie damals. :(
    Das hört sich zwar nicht sooo viel an... aber es ärgert mich natürlich,
    ist ja doof wenn nix mehr so richtig passt.

    Liebe Grüße,
    Mona
     
  5. moni3

    moni3 Registrierter Benutzer

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    also doch das cortison.
    drum denn Probleme kennen wir alle mal.
    wie gesagt ich hielt jahrelang trotz vielem essn meine Kilos.
    wie ihr sagte jetz ess ich inr auhen mengen,kann mich nicht beherschen,das ist das Problem und der unterschied zu früher,wo ich kein Corti nahm.da sah ich diew aage upss und as weniger,das ging immer so gut.lg
     
  6. Tortola

    Tortola Registrierter Benutzer

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    Eßstörung

    Hallo moni!

    Worauf soll denn Dein Hausarzt reagieren? Ich glaube, wenn Du zu viel ißt,
    ist das Dein Problem. Ich kämpfe auch schon jahrelang mit zu vielen Kilo,
    aber ich mache dafür nicht meinen Hausarzt verantwortlich.

    Vor vier Jahren habe ich 20 kg abgenommen, davon ist die Hälfte schon wieder drauf.
    Jetzt achte ich besonders auf einigermaßen normale Ernährung und halte mein Gewicht.

    Viele Grüße von Tortola
     
  7. moni3

    moni3 Registrierter Benutzer

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    hallo tortola.ich mache doch nicht meinen HA verantwortlich.
    ich meinte nur er reagiert nicht,ob es eien esstörung sein könnte.
    verstehst was ich meine.
    oder glaubst nicht,das sowas auch schleichend mit viel essn beginnt.
    Google mal dann siehst es was ich meien.
    ich meinet nur wer weis ob es echt vom cortison kommt.darum meien aussage der HA reagiert nicht auf esstörung so meinte ich.lg
     
  8. moni3

    moni3 Registrierter Benutzer

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    aber da hier viele das Problem haben wird es doch wohl vom cortison und zu wenig disziplien sein.lg
     
  9. Nachtigall

    Nachtigall Registrierter Benutzer

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    Kann schon sein. Wie hieß es schon vor 2000 Jahren: "Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach." :rolleyes:
    Mein Fleisch ist schon schwach, das muss ich zugeben, hatte aber auch vom Cortison zugenommen. Aber ich muss mich schon in einigen wichtigeren Dingen sehr disziplinieren, dass mir hierzu die Kraft und die Ausdauer fehlen. ;)
     
  10. moni3

    moni3 Registrierter Benutzer

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    ja genau Nachtigall.
    da kommt irgend ein Problem daher,und schon ist man wieder am essen.
    ach das kenn ich zu gute.
    klar,sind die aussgen richtig hier im Forum wenn sie sagen disziplien und wollen.
    aber der schweinehund ist oft sehr sehr stark und den muss man besiegen.
    und es gibt wichtigeres wie schlank zu sein.
    lieber ein paar Kilos mehr und man hat Lebensfreude.
    aber ja man darf die grenze nicht +bersehn,denn sonst werdn die Kilos ebn immer mehr und mehr und mehr,das ist wiederum für die RA nicht gut.lg
     
  11. Nachtigall

    Nachtigall Registrierter Benutzer

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    Schweinehund? - Bei mir ist es ein ganzes Schweinehunde-Rudel! :D:D:D
     
  12. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Bei mir sieht das umgekehrt aus.

    Anfangs hatte ich Angst vom Cortison zuzunehmen und dann war ich im Frühjahr richtig krank, kein Arzt wußte genau was los ist, der Hausarzt vermutete eine Grippe, da ich nur noch müde und schlapp war, und der Rheumatologe hat mich dann ins Krankenhaus eingewiesen für die nötigen Untersuchung, da er auch nichts feststellte und ich bekam Cortison, da er den Verdacht hatte auf eine verschleppte Herzmuskelentzündung....

    Also wußte so richtig keiner was,

    so bekam ich Cortison, über die Infusion 50 mg und dann tgl. 20 mg. Mir gings schlagartig besser und ich musste nur noch aufs Clo. Hab ja im Vorfeld schon bemerkt, dass mein Körper Wasser speichert, ich hatte dicke Knöchel und Handgelenke und Finger und meine Augen waren eingeschwollen und meine Hosen waren zu eng.

    Somit nahm ich ab bzw. das Wasser ging raus.

    Dann wurde im Khs nichts weiter gefunden, meine Diagnose ist Mischkollagenose und vor 2 Jahren Crestsyndrom von einem anderen Rheumatologen...; es war der Crp-Wert leicht erhöht, weshalb auch immer; wußte niemand. Schmerzen habe ich keine, nur diese extreme Müdigkeit, ich konnte mich kaum noch wach halten. Zusätzlich habe ich einen recht niedrigen Blutdruck.

    Nun reduziere ich das Cortison und wenn ich mal zu weit runter gehe speichert mein Körper sofort wieder Wasser und ich werde total müde und schlapp,

    nehme ich dann wieder mehr z. B. 5 mg geht das Wasser weg und ich fühle mich wieder richtig fit.

    Das ist wohl untypisch nachdem was viele hier schreiben, aber vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee. Freue mich über alle Anregungen und Gedanken,

    schwitzende Sommergrüße
    Mara
     
  13. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Auf dem Weg aus der Essstörung

    Liebe Mara, liebe alle,

    ich kenne die Sorgen um's Gewicht nur zu gut. Ich kämpfe mit einer Essstörung, seit ich 13 Jahre alt bin.

    Ich war am Boden zerstört, als ich 2010 Cortison nehmen musste und innerhalb von knapp 2 Monaten 10% meines Ausgangsgewichts zugenommen hab. Die gute und beruhigende Nachricht ist aber: es muss nicht bei jedem so sein und es ging bei mir auch wieder genauso schnell weg, wie es gekommen ist. Dennoch mache ich seit dem einen weiten Bogen um (orales) Cortison, nicht nur wegen der Gewichtszunahme, sondern hauptsächlich wegen den Nebenwirkungen wie Schlafstörungen und depressive Verstimmung. Aber das gehört vermutlich in einen anderen Thread. :vb_redface:

    Essstörung, egal in welcher Ausprägung, ist eine furchtbare Krankheit. Um meiner Gesundheit willen, sowohl körperlich als auch psychisch, habe ich im Frühjahr dieses Jahres beschlossen, sie zu überwinden. Seit ich Enbrel nehme geht es mir körperlich so gut, und ich möchte "das alles" nicht mehr. Die Gedanken, die nur um die nächste Mahlzeit und die Zahl auf der Waage kreisen, das falsche Bild im Spiegel, die Selbstzweifel, die hässlichen, selbstzerstörerischen Gedanken... Es ist ein langer Weg und er ist nicht einfach, das muss ich glaube ich niemandem erzählen, der solche Erfahrungen macht oder gemacht hab. Aber es ist möglich, die Essstörung aus eigener Kraft zu überwinden. Mit viel Liebe zu sich selbst, Vertrauen in den eigenen Körper, der weiss, was er braucht und was nicht, was ihm gut tut und was nicht, und mit Offenheit gegenüber seinen Lieben.

    Ich bin auf dem Weg, und ich wünsche auch euch, die ihr damit kämpft, viel Kraft. Ihr könnt mir gern hier oder per PN schreiben, wenn ihr mögt.

    Liebe Grüsse
    Natascha
     
  14. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    So weit ich das jetzt herauslesen kann hat Mara1963 kein solches Problem, sondern es ist umgekehrt, sie verliert an Gewicht bei Cortisoneinnahme.
     
  15. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Ja, das ist richtig. Und ich wollte nur kurz beschreiben, wie es bei mir war.
     
  16. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Kein Problem ;)

    Wollte damit nur darauf hinweisen das Corti auch anders herum funktionieren kann, weil du auch Mara angesprochen hast und es doch bei ihr ganz anders herum ist. ;)
     
  17. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Weil ich zu ihr auch etwas wegen ES im Allgemeinen sagen wollte. Alles gut. :)
     
  18. Mara1963

    Mara1963 Guest

    ich hab das erst eben gelesen, da ich zur Zeit selten im Netz unterwegs bin.

    Hier sieht man ja eindeutig wie unterschiedlich Cortison und wahrscheinlich jedes Medikament bei jedem einzelnen Menschen wirkt, demzufolge kann man es niemals verallgemeinern.

    Ich nehm grad immer noch 5 mg Cortison tägl. morgens ein und es geht mir gut dabei.
    Keine Schlappheit, keine Wasseransammlungen, alles okay.

    Ich will jedoch weg davon. Wie das gelingen soll weiß ich noch nicht. Ich habe im Oktober einen Termin bei meinem internistischen Rheumatologen und dann schau mer mal, ob der eine Idee hat; gefällt mir nämlich gar nicht jeden Morgen das Medikament zu nehmen, andererseits hilft es mir und ich nehme schließlich sonst nichts.

    Würde mich freuen über eure Erfahrungen derzeit zu lesen,

    Mara
     
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